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Montabaur

M.

Nr. 18/93

Tag der offenen Tür in Niederelbert

Solche »Hausmittel« stimulieren nach neuesten wissenschaftli­chen Erkenntnissen die Zecke zu vermehrter Speichelablage und erhöhen damit das Ansteckungsrisiko.

Wenn sich an der Bißstelle eine ringförmige Rötung zeigt, sollte auf jeden Fall ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Die Arzte ge­ben auch Auskunft über mögliche Vorsorgeimpfungen.

Naturschonendes Verhalten erbeten

Wildtiere ziehen jetzt ihre Jungen auf Von April bis Ende Juni bilden unsere Wälder und Fluren wieder eine große Kinderstube des Wildes. Das rasch wachsende Wie­sengras dient beispielsweise dem Rehkitz als Schutz und Deckung und der Feldgebüschstreifen dem Fasan und Rebhuhn als Brutplatz.

Da unsere Landschaft seit Jahren von immer mehr Erholungs­suchenden aufgesucht wird und das dichte Straßen- und Wege­netz einen Zugang in die letzten Schutz- und Ruhezonen des Wil­des ermöglicht, nehmen die Beeinträchtigungen der Tierwelt zwangsläufig weiter zu.

Die Hauptbelastung für die freilebende Tierwelt stellen Hunde dar, die beim Spaziergang mitgenommen werden und ohne Arg­wohn des Hundehalters Wiesen, Felder und Büsche durchstö­bern. Es entspricht dabei völlig der Natur des Hundes, daß er Wild, das er wittert, zu greifen oder zu hetzen sucht.

In jüngster Zeit häufen sich wieder Meldungen von Hunden, die Rehe zu Tbde gehetzt und anschließend grauenvoll verstümmelt haben. Da hochträchtige Ricken in ihrem Fluchtverhalten stark behindert sind, waren sie dabei in der Mehrzahl der Fälle die Op­fer solcher Hundeübergriffe.

Aber auch das Fehlverhalten der Menschen in der Natur kann für das Jungwild schwerwiegende Folgen haben. Junghasen und Rehkitze können aufgrund von Störungen, z. B. durch Jog- ger, nicht ausreichend von ihrer Mutter gesäugt werden, wo­durch ihre gesunde Entwicklung gestört wird.

Noch verhängnisvoller wirkt sich aus, wenn Altvögel von streu­nenden Katzen von ihrem Gelege vertrieben werden und in der Zwischenzeit die Eier erkalten oder leichte Beute von Nesträu­bern wie Elstern, Eichelhähern und Rabenkrähen werden.

Um das Jungwild vor vermeidbaren Störungen und Gefahren zu schützen, bittet der Landesj agdverband Rheinland-Pfalz e.V. al­le Erholungssuchenden um ein wildfreundliches Verhalten: Bleiben Sie beim Spazierengehen auf den Wegen und stören Sie die Wildtiere nicht in ihrem natürlichen Lebensrhythmus. Denken Sie daran, daß in jedem Hund Jagdinstinkte schlum­mern. Nehmen Sie ihren vierbeinigen Freund daher in Wald und Flur geradejetzt an die Leine; das gilt besonders, auchzum eige­nen Schutz, in tollwutgefährdeten Gebieten.

Fassen Sie kein Jungwild an. Sie riskieren sonst, daß sich die El­terntiere nicht mehr um ihre Jungen kümmern.

Hinterlassen Sie in Wald und Feld keinen Müll. Schon manches Wildtier ist an einer aufgefressenen Plastiktüte zugrundege­gangen oder in einer offenen Blechdose steckengeblieben und danach verendet.

Beunruhigen und stören Sie Wildtiere nicht durch Fotografieren und Filmen.

Machen Sie im Wald keineh Lärm. Reißen Sie nicht mutwillig Zweige und Blumen ab und zerstören Sie nicht sinnlos Pilza Wenn Sie die vorgenannten Hinweise beachten, tragen Sie we­sentlich zur Erhaltungunserer freilebenden Tierwelt bei und be­scheren sich selbst eine ungetrübte Naturfreuda

Deutscher Diabetiker-Bund

Kreis Eltern diabetischer Kinder Parallel zu den Diabetikergruppen Höhr-Grenzhausen und We­sterburg trifft sich seit Januar 1993 regelmäßig am 4. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gesundheitsamt Neuwied eine wei­tere Diabetiker-Infogruppa Weitere Auskunft:

Frau Marx, Tbl. 02624/8212, Frau Drescher, Tbl. 0261/18226.

LVA Eheinland-Pfalz stellt sich vor

Das Faltblatt »Die Landesversicherungsanstalt Rheinland- Pfalz stellt sich vor« ist in aktualisierter Auflage 1993 erschie­nen.

Das Faltblatt »Die LVA Rheinland-Pfalz stellt sich vor« stellt die Pressestelle der LVA Rheinland-Pfalz, Eichendorffstraße 4 - 6,6720 Speyer auf Anforderung kostenlos zur Verfügung.

Die Gärtnerei der Werkstatt für Behinderte öffnet Samstag, 8. Mai 1993, von 8.00 - 15.00 Uhr ihre Türen.

Im Zweigbetrieb Niederelbert arbeiten seit Jahren 40 Behin­derte in der Gärtnerei und im Palettenbau. In der Pflege und Anpflanzung von Außenanlagen sowie in der Grabpflege fin­den Behinderte ebenso ihren Arbeitsplatz wie in den Gewächs­häusern.

Geranien, Fuchsien und viele Blumen mehr werden für Haus­und Gartenpflanzungen ebenso angeboten wie Gemüsepflan­zen aller Art.

Auch an allen Tagen (Mo. bis Fr. ) ist unsere Gärtnerei von 8.00 bis 17.00 Uhr für Sie da (außer samstags).

EURO-DISNEY (Paris)

15. -16.5.93, 31.7. -1.8.93, 7. - 8.8.93 Knüller-Preis 139,- DM

Fahrt + Eintritt

Sa., 12. Juni 1993, Berlin DFB-Pokal-Endspiel

Fahrt, Eintritt + Frühstück 250,- DM

Anm.: Reisebüro Hinterwäller, Lahnstein, Tel. 0 26 21 / 81 11 oder in Nassau, Tel. 0 26 04 / 49 54 (tägl. bis 22 Uhr)

ANZEIGENRUF 02624/10620-21 -

AOK

Die Gesundheitskasse.

Bei Erkrankung im Ausland

Für unsere Mitglieder hat das Gesundheits-Strukturgesetz durchaus auch Verbesserungen gebracht, zum Beispiel für chronisch Kranke und ältere Menschen, denen Behand­lungskosten im Ausland entstehen. Während bisher eine Kostenerstattung nicht vorgenommen werden durfte (wenn nicht spezielle Vorschriften des EG-Rechts oder zwi­schenstaatliche Abkommen anzuwenden waren), ist dies jetzt unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Dies gilt für Fälle, in denen der Versicherte keine Möglich­keit hat, sich bei einem privaten Krankenversicherungsun­ternehmen gegen Erkrankungen im Ausland zu versichern, weil diese Unternehmen wegen einer Vorerkrankung oder wegen des hohen Lebensalters einen Versicherungsab­schluß ablehnen. Dies muß allerdings nachgewiesen und der Krankenkasse vor Beginn des Auslandaufenthaltes vorgelegt werden. Erstattet werden von der AOK die Ko­sten solcher Behandlungen wie sie auch im Inland mög­lich wären, begrenzt für längstens sechs Wochen im A Kalenderjahr.

Wichtig: Wer sich wegen einer speziellen Be- handlung ins Ausland begibt, besitzt allerdings keinen Anspruch auf Kostenerstattung.

Sie haben noch Fragen dazu? Rufen Sie JÄaw Ihre nächste AOK an.