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Montabaur

Trotz Verschlechterungen gegenüber der Umfrage zu Jahresbe- ginn 1993 liegt das Schwergewicht in der Beurteilung der ak­tuellen Geschäftslage sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel noch auf dem Prädikat befriedigend.

Montabaurer Gymnasium gewinnt Sonderpreis

6. Schüler-Musik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz Zwischenausscheidung der Chöre am 24 . April 1993 in Konz Grund zur Freude hatten alle Aktiven und Fans des Chores des Mons-Thbor-Gymnasiums aus Montabaur. Beim Zwischenaus­scheidungskonzert des 6. Schüler-Musik-Wettbewerbes, der wieder vom Ministerium für Bildung und Kultur, der LBS und dem Verband Deutscher Schulmusiker (vds) veranstaltet wird, trafen in der Sparte der Chöre am 24.04.1993 im Gymnasium Konz sechs Schüler-Chöre aus ganz Rheinland-Pfalz aufeinan­der.

Der von Christel Eisei betreute Chor aus Montabaur, der sich schon für diese Zwischenausscheidung qualifiziert hatte, ver­paßte ganz knapp die Endausscheidung und wurde mit einem Sonderpreis der Kreissparkasse Trier-Saarburg ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Der erfolgreiche Chor des Mons-Thbor-Gymnasiums ans Montabaur beim Auftritt in Konz.

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Treffen der Selbsthilfegruppe Neurodermitis, Asthma, Allergien

Das nächste Treffen ist in Meudt im Jugendheim, am Kindergar­ten, am 8. Mai 1993 um 15.00 Uhr. Wie immer ist die Veranstal­tung kostenlos und für jedermann gedacht.

Bitte vormerken: 5. Lahnsteiner Neurodermitis-'Ihge am 15./16. Mai 1993 in Lahnstein, Stadthalle. Lassen Sie sich das kostenlo­se Programm vomBundesverbandNeurodermitiskranker, Bop- pard/Rhein, schicken. Tblefon 06742/2598, Fax: 06742/2795. Am 10. Juli 1993 spricht Prof. E. A. Stemmann über das Thema »Neurodermitis ist heilbar«.

Infos unter: 06435/1731; 02623/4475; 02602/90922.

Entsorgung von Silofolien im Westerwaldkreis

Wie auch in den vergangenen Jahren stellt die Entsorgung von Silofolien ein Problem dar. Das Abfallgesetz schreibt für ver­wertbare Stoffe das stoffliche Recycling vor. Die Kosten sind vom jeweiligen Verursacher zu tragen.

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises bietet den Land­wirten auch in diesem Jahr die Gelegenheit einer kostengünsti­gen Entsorgung der Silofolien. Auf den Landwirt entfällt ledig­lich ein Tbil der Kosten. Die Deponien des Westerwaldkreises in Moschheim und Rennerod nehmen in der Zeit vom Montag, 24. Mai bis Freitag, 4. Juni 1993 die zu entsorgenden Silofolien an. Zeiten:

Montag - Mittwoch. 8.00 -16.00 Uhr

Donnerstag. 8.00 -19.00 Uhr

. Freitag. 8.00 -16.00 Uhr

Samstag. 8.00 -12.00 Uhr

Die Folien sollen ohne sonstige Abfälle, besenrein angeliefert werden.

An der Deponie werden die Folien gewogen. Kosten für den Landwirt: 30,- DM/dt. Ein Gebührenbescheid wird später er­stellt und zugesandt. Die Landwirte sind aufgefordert, dieses günstige Angebot dringend zu nutzen.

Nr. 18/93

TuS Montabaur Volleyball Mixed TYirnier

22. Mai 1993,10.00 Uhr, Kreissporthalle Montabaur (am Stadion).

Teilnehmende Mannschaften kommen aus Montabaur, München, Würzburg...

Bronzemedaille für Manfred Riege

Aus unserem Leserkreis wurde Manfred Riege/Studio Jörg KG, Nassau, für seine besonderen fotografischen Leistungen anläß­lich einer Bildausstellung zum Thema »der Mensch in seinem Milieu« mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

Herr Riege fotografierte die bekannte Nassauer Künstlerin Ger­da Dürrb aum in ihrem Zuhau se.

Aufgrund des erneuten Medaillengewinnes hatte M. Riege alle Voraussetzungen (3 Medaillengewinne ab dem Titel »Colour Art Photo Master«) erfüllt, um den begehrten Zusatztitel Silberma­ster zu erhalten.

Um die Anerkennung ihrer fotografischen Arbeit bewarben sich 150 Portraitfotografen.

Bewertet wurden die Aufnahmen von einer aus 10 Fachfotogra­fen bestehenden Jury, die sowohl die technische Ausführung als auch die gestalterische Leistung, die Lichtführung und die Um­setzung der Idee beurteilte

Die Couleur Art Photo-Portraittage, eine viertägige Fachveran­staltung, die in diesem Jahr zum 18. Mal stattfand, wurde von 350 Portraitfotografen aus dem In- und Ausland besucht. Ausgezeichentete Bilder werden anläßlich der photokina - der Weltmesse des Bildes - in Köln einem internationalen Publikum vorgestellt.

Wenn der Busch wackelt, findet die Zecke meist ein Opfer

Beim Zeckenbiß nicht gleich in Panik geraten Oftmals wird er als harmlos abgetan: Der Zeckenbiß. Die Zecke kann jedoch eine Krankheit übertragen, die für Menschen sehr gefährlich ist und manchmal sogar zum Tbde führt: Die Früh­sommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Viruserkrankung, die auch Hirnhautentzündung genannt wird. Eine weitere Er­krankung, die im Zusammenhang mit einem Zeckenbiß auftre- ten kann, ist die Borreliose. Sie beginnt meist mit einer sich aus­weitenden Hautrötung an der Einstichstelle und kann später zu Nervenentzündungen und Lähmungen, Rheuma, seltener auch zu Herz- und Hirnhautentzündungen führen. Ein vorbeugender Impfschutz gegen die Borreliose ist im Gegensatz zur FSME nicht möglich.

Landwirte, Forstarbeiter und Jäger, die sich häufig im Freien aufhalten, sind besonders gefährdet. Doch auch Spaziergänger können draußen im Grünen leicht mit einer Zecke Bekannt­schaft machen. Oft merken die meisten gar nicht den grauen, kleinen Knoten auf der Haut, der zeigt, daß sich dort eine Zecke ein gebissen hat und mit ihren Widerhaken festhängt. Erst wenn sich das Tier voll Blut gesogen hat, wobei es bis zu Bohnengröße anschwillt, sind die Betroffenen alarmiert.

Natürlich brauchen Spaziergänger nach einem Zeckenbiß nicht gleich in Panik geraten, denn es sind nur etwa 20 Prozent der Zecken mit Erregern dieser Krankheiten infiziert. TVotzdem rät der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz, Dickungen, dichtbe­wachsene Waldwege und hohes Gras zu meiden. Dort sitzen die Zecken auf den Ästen von B äumen und Büschen und lassen sich bei einer Erschütterung auf den Menschen fallen. Erst einmal angekommen, suchen sie sich eine freie Hautstelle und beißen sich nach einiger Zeit fest.

Nach einem Waldspaziergang ist es daher ratsam, gründlich zu duschen und Kinder gut zu untersuchen. Auf Wanderschaft soll­te man zudem möglichst mit bedeckter Kleidung gehen. Festge­bissene Zecken müssen sofort mittels Pinzette oder einer spe­ziellen in Apotheken erhältlichen Zeckenzange entfernt werden, da die Übertragung von Krankheitserregern erst ein bis zwei lä­ge nach dem Biß beginnt. Die Bißstelle nach Entfernen der Zecke desinfizieren. Entscheidend ist, daß bei der Entfernung der Blutsauger kein Öl, Klebstoff oder andere Hilfsmittel ver­wendet werden.