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Montabaur

Nr. 17/93

Hilfsaktion für Bosniens Kinder!

Das Bezirksjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt sammelt für Flüchtlingskinder aus Bosnien. Benötigt werden Kinder- und Babykleidung, Pflegeartikel (z. B. Windeln, Babycreme, etc.), Medikamente, Verbandsmaterial und Nahrungsmittel.

Ihre Spenden werden bei der Metallgießerei Georg Philippi, An der Bahlsmühle 2, (Nähe Tbppichcenter Bahl), werktags von 7.00 bis 16.15 Uhr, noch bis 14. Mai 1993 von uns abgeholt und am 19. Mai 1993 von Koblenz nach Zagreb gebracht. Ansprechpartner: Vorstand des Bezirksjugendwerks Rhein­land/Hessen-Nassau, Tbl. 0261/1300 652/53.

Spendenkonto: BfG, BLZ 570 101 11, Kto.-Nr. 101 459 5301.

»Single-Kifeis«

Eine Chance für alle Alleinstehenden (ca. 40 bis 60 Jahre alt), zwanglos unter Gleichgesinnten zu sein und wieder Freude am Leben zu finden.

Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen beim er­sten TVeffen am Sonntag, 2. Mai 1993, um 17.00 Uhr, im Cafe-Re­staurant »Schöne Aussicht«, 5427 Bad Ems, Richtung Kemme­nau.

Noch Plätze frei

Für die Zweitlehrfahrt des landwirtschaftlichen Vereins, We­sterwald, Montabaur, in den Bayerischen Wald und nach Böh­men in der Zeit vom 10. bis 17. Oktober 1993 sind noch einige Plätze frei.

Interessenten sollten sich umgehend an die Staatliche Bera- tungs-und Weiterbildungsstelle für Land- und Hauswirtschaft, Kirchstraße 45, 5430 Montabaur, Tbl. 02602/9228-0, melden.

Winzer setzen auf traditionelle Rebsorten

Knapp 1.500 Hektar Rebfläche wurden im Weinwirtschaftsjahr 1991/92 von den rheinland-pfälzischen Winzern nach einer Ro­dung wiederbepflanzt. Die erstmals mit Reben bepflanzten Flä­chen beschränkten sich aufgrund des EG-weiten Anbaustops auf wenige Ausnahmen.

Mehr als 500 Hektar, etwa ein Drittel aller Pflanzungen, entfie­len nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf den Riesling. Er wächst jetzt am Mittelrhein auf 76 Prozent der Rebfläche und an Mosel-Saar-Ru wer auf 54 Prozent. Landes­weit erreicht der Riesling einen Anteil von 23 Prozent. Mit 250 Hektar wiederbepflanzter Fläche folgte der Müller-Thurgau. Diese Hauptrebsorte Rheinhessens und der Pfalz steht dort auf 23 Prozent beziehungsweise 22 Prozent der Rebfläche und im Landesdurchschnitt auf 22 Prozent. Für Neu- und Wiederbe­pflanzungen bevorzugt wurden unter den Weißweinsorten fer­ner Silvaner, Weißburgunder und Chardonnay.

Bei den Rotweinsorten, die 11 Prozent der bestockten Rebfläche des Landes einnehmen, dominieren Portugieser (53 Prozent), Blauer Spätburgunder (21 Prozent) und Dornfelder (18 Pro­zent). Angepflanzt wurden in 1991/92 hauptsächlich die beiden letztgenannten Sorten.

Mehr Wein ins Ausland verkauft

Unter den rheinland-pfälzischen Exporterzeugnissen der Er­nährungswirtschaft, die im Jahre 1992 insgesamt um plus 11 Prozent auf 2,4 Milliarden Mark zulegten, fand Wein mit 745 Millionen Mark (plus 14 Prozent) im Ausland eine überaus gute Abnahme.

Bei der Ausfuhr ernährungswirtschaftlicher Produkte wurde im letzten Jahr somit jede dritte D-Mark durch Wein verdient. Das Land hatte nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems mit Wein den höchsten Exportwert im Jahre 1985 (945 Millionen Mark) erzielt.

Die Einfuhr ernährungswirtschaftlicher Erzeugnisse (2,6 Mil­liarden Mark; minus 5,8 Prozent) erreichte 1992 nicht den Wert des Vorjahres. Weinimporte (447 Millionen Mark; minus 14 Pro­zent) waren aufgrund des außerordentlich hohen Vörjahreser- gebnisses stark rückläufig. 17 Prozent der Importgeschäfte mit Gütern der Ernährungswirtschaft entfielen auf Wein.

Kraftfahrzeug-Bestand auch 1992 gestiegen

Vom 01. Januar 1992 bis zum 01. Januar 1993 erhöhte sich der rheinlandpfälzische Kraftfahrzeug-Bestand um 3,3 Prozent auf annähernd 2,37 Millionen Fahrzeuge, darunter sind 2 Millionen Personenkraftwagen (plus 3,2 Prozent).

In den westlichen Bundesländern wuchs der Kraftfahrzeug-Be­stand nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems im letzten Jahr um 3 Prozent auf fast 37,68 Millionen Ein­heiten und die Zahl der Personenkraftwagen um 3,1 Prozent auf 32,26 Millionen.

54 Prozent aller Personenkraftwagen in Rheinland-Pfalz haben einen Hubraum von 1.400 bis 1.999 Kubikzentimeter, 14 Pro­zent sind mit einem Hubraum von 2.000 Kubikzentimeter und mehr ausgestattet.

Unter den Personenkraftwagen genießen Kombis eine wachsert- de Beliebtheit, ihr Bestand nahm um 10,6 Prozent auf 245.439 Einheiten zu. Am 01. Januar 1993 gab es 101.524 Krafträder (plus 8,8 Prozent) und 89.877 Lastkraftwagen (plus 4,3 Prozent). Auf 1.000 Rheinland-Pfälzer kamen 620 Kraftfahrzeuge

Neue Zählung des Handels und Gastgewerbds

Ab Ende April 1993 werden vom Statistischen Landesamt in Bad Ems alle rheinland-pfälzischen Unternehmen des Handels und Gastgewerbes sowie deren Betriebe angeschrieben. Die Handels- und Gaststättenzählung ist die wichtigste statisti­sche Quelle, die einen Gesamtüberblick über diese Wirtschafts­bereiche ermöglicht. Die Zählungen finden im Interesse einer möglichst geringen Belastung der Auskunftspflichtigen nur in größeren Zeitabständen statt, zuletzt 1979 und 1985. '

Im rheinland-pfälzischen Handel und Gastgewerbe wurden 1985 insgesamt fast 50.000 Unternehmen gezählt. Sie beschäf­tigten rund 240.000 Personen und erzielten Umsätze von mehr als 50 Milliarden Mark. Diese Daten vermitteln einen Einduck über die Bedeutung dieser Wirtschaftsbereiche in einem Lanijl, in dem die Versorgung in den ländlich geprägten Gebieten sowie der Fremdenverkehr von großer Bedeutung sind.

Wie sieht es heute aus? Aktuelle Informationen werden drin­gend benötigt; insbesondere aufgrund des raschen Struktur­wandels sowie der Veränderungen durch den EG-Binnenmarkt und die neuen Bundesländer ist diese Zählung unentbehrlich für Wirtschaftspolitik, Raumordnung, Stadtentwicklung, Markt­analysen und unternehmerische Entscheidungen.

Das Frageprogramm ist knapp und konzentriert sich auf die we­sentlichen Merkmale wirtschaftlicher Tätigkeit. Einzelanga­ben unterliegen der statistischen Geheimhaltung.

TVauer über den Tod eines Kindes

Die Selbsthilfegruppe »verwaiste Eltern« trifft sich am Mon­tag, 3. Mai, um 19.00 Uhr, im Paritätischen Zentrum, Neustraße 34, in Westerburg. Informationen und Unterstützungunter Tbl.- Nr. 02663/2540, WeKISS oder 02661/4142 und 02608/619. 1

Unsere dieswöchige Ausgabe enthält eine Beilage Wohnzelt 2-1/93 - Neues aus der Welt des Wohnens' der Firma Möbel Büchner, Westerburg.

WIR BITTEN UNSERE LESER UM BEACHTUNG!!!

Rentner und Interessierte für Sortierarbeiten gesucht!

Arbeitszeit 14.00 bis 18.00 Uhr, 2 bis 3 mal wöchentlich. Simmern, Telefon 0 26 20 / 5 69 von 8.00 bis 17.00 Uhr '

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