Einzelbild herunterladen

Montabaur

Wissenswertes

Tip der Energieberatung

Grün am Haus

Eine begrünte Hausfassade macht nicht nur graue Wände at­traktiv, sondern hat auch einen positiven Einfluß auf das Klein­klima um das Gebäude und das Raumklima im Innern. Sie schützt zusätzlich vor Wind und Wetter und verringerte tages- und jahreszeitlichen Tfemperaturschwankungen im Gebäude und damit auch den Energieverbrauch.

Der Energieberater hat am Montag, 3. Mai 1993, von 14.00 bis 16.00 Uhr, Sprechstunde in Montabaur, in der Kreissparkasse Westerwald, Konrad-Adenauer-Platz 1.

Voranmeldung unter 02602/1250.

Stellenausschreibung

Bei der Verbandsgemeindeverwaltung Wallmerod ist durch das altersbedingte Ausscheiden eines Mitarbeiters zum 1. Juli 1993 die Stelle eines(r)

Sachb ear bei ters/Sach bearb ei terin für die Finanzverwaltung zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfaßt die Veranlagung der Grundbe­sitzabgaben sowie der laufenden Entgelte und wiederkehren­den Beiträge

' Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewußte(r) und einsatz- freudige(r) Mitarbeiter(in), die/der die Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte(r) oder den Ersten Angestell­tenlehrgang an einer Gemeindeverwaltungsschule mit Er­folg abgeschlossen hat. Kenntnisse im Umgang mit EDV sind erwünscht.

DieEinstellungist im Angestelltenverhältnis nach BAT oder bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen in ei­nem Amt des mittleren nichttechnischen Verwaltungsdien­stes vorgesehen.

Richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bitte mit den übli­chen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisabschnriften, Licht­bild) bis zum

15. Mai 1993

an die Verbandsgemeindeverwaltung Wallmerod, Gerichts- str. 1, 5431 Wallmerod.

Tfelefonische Auskünfte werden unter der Nr. 06435/50810, erteilt.

Anzeige

Sparkassen bauen

Kompetenz im Wertpapiergeschäft aus

Für viele Bürger sind die Sparkasen in Rheinland-Pfalz in allen Formen der Geld- und Vermögensanlage die erste Adresse.

Das Wertpapiergeschäft der rheinland-pfälzischen Institute hat in den vergangenen J ahren einen deutlichen Wandel vollzo­gen. Die Zeiten, in denen sich das Wertpapierangebot auf die Kunden beschränkte, die von sich aus die Motivation zum Wert­papiererwerb mitbrachten, sind vorbei. Die Mitgliedsparkassen bieten aktiv eine umfangreiche, auf die verschiedenen Kunden­typen zugeschnittene Produktpalette an. Dabei spielen die In­vestmentfonds eine immer wichtigere Rolle. Die Deka-Gruppe, die Investmentgesellschaften der Sparkassen, konnte im Ge­schäftsjahr 1992 mit einem Nettoabsatz von 18,2 Milliarden DM einen Marktanteil von 28 Prozent (Vorjahr: 12,2 Prozent) er­zielen.

Der Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz unterstützt seine Mitgliedsinstitute intensiv, wenn es darum geht, die Kun- denberatung im Wertpapiergeschäft weiter zu verbessern. Ge­meinsam mit McKinsey wurde ein »Wertpapier-Sofortpro­gramm« entwickelt, das den Sparkassen als Beratungseinheit angeboten wird.

28

Nr. 17/93

Es durchleuchtet die Ablauf- und Vertriebsorganisation der ein­zelnen Sparkassen nach Effizienzreserven. Ein Ausweiten der Beratungskapazitäten kann hierdurch erreicht werden. Eine wichtige Rolle spielt der Einsatz zentral gestalteter Anlagevor­schläge und Marktinformationen. Die Anlagevorschläge sind keine katalogisierten Kaufempfehlungen. Sie basieren auf vor­gegebenen Vermögensstrukturen nach der Asset-Alloca- tion-Theorie

Durch dieses neue Konzept fließen die Informationen schneller und sind qualitativ höherwertiger. Der Kunde kann besser und gezielter beraten werden. Er erhält ein individuelles und markt­gerechtes Angebot. Die empfohlenen Einzeltitel basieren auf ei­nem fundierten Research.

Darüber hinaus erhält die zentrale Aufbereitung der Informa­tionsmedien auch Verkaufs- und Umschichtungshinweise, wo­durch die Sparkasse dem Kunden eine bessere Kontrolle seines Investments gewährleistet.

Der Sparkassen- und Giroverband hat zusammen mit Experten aus der Sparkassenpraxis die Broschüre »Börsenkurs« ent­wickelt. Mit diesem Medium soll wertpapierinteressierten Kun­den der Einstieg in die Welt der Wertpapieranlagen erleichtert werden. Daneben wird der Einsatz von Chart-und Depotverwal­tungsprogrammen in den Sparkassen ausgeweitet. Die Landes­bank Rheinland-Pfalz hat den Sparkassen Ende Januar 1993 ein leistungsstarkes EDV-Programm (»Market Maker«) präsen­tiert. Mit dessen Hilfe ist es möglich, Kundendepots analytisch zu betrachten, wodurch die Kundenberatung in den Sparkassen noch attraktiver wird.

Anzeige

Bausparen ist ein einfacher und wenig aufwendiger Weg zu den eigenen vier Wänden

Soll man sein Eigenheim mit einem Bausparvertrag finanzie­ren? Oder ist es günstiger, seine Ersparnisse zunächst hochver­zinslich anzulegen, für sich »arbeiten« zu lassen und später bei einer Bank oder Sparkasse eine Hypothek aufzunehmen? Die Landes-Bausparkasse nimmt dazu Stellung.

Was man an Bauspar-Zinsen bekommt, wenn man Monat für Monat auf seinen Vertrag einzahlt, weiß man. Auch steht fest, wieviele Zinsen später für Bauspardarlehen bezahlt werden müssen. Anders bei der Bank oder Sparkasse: Da sind die Zinsen je nach Konjunktur mal hoch mal niedrig, und zwar sowohl bei Sparverträgen als auch beim späteren Hypothekendarlehen. Und wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln, wissen nicht mal die Experten genau.

Das Mathematische Institut der Universität Köln hat für alle tatsächlichen Zinskonstellationen der letzten zehn Jahre ver­schiedene Spar- und Finanzierungsformen mal durchgerechnet. Ergebnis: Auch ohne Berücksichtigung der staatlichen Förde­rung ist Bausparen bei fast allen Zinsverläufen, die im letzten Jahrzehnt auftraten, günstiger als alternative Spar- und Finan­zierungsformen. Eine Einbeziehung von Bausparprämien und Arbeitnehmer-Sparzulagen verbessert, das Ergebnis zusätz­lich.

Selbst der Erwerb höher verzinslicher Bundesschatzbriefe im Sparstadium ist - abhängig von der konkreten Zinskonstellation - nicht in jedem Falle günstiger als ein Bausparvertrag, wie manchmal in Fachzeitschriften und Fernsehmagazinen behaup­tet wird. Denn Ansparen in Bundesschatzbriefen verlangt vom Sparer einen außergewöhnlich hohen Arbeitsaufwand.

Bei einem durchschnittlichen Sparprozeß sind 88 Kauf- und 29 Verkaufsaufträge im direkten Schriftverkehr über die Bundes­schuldenverwaltung zu tätigen, um Gebührenbelastungen zu vermeiden.

Damit das gesamte gesparte Geld auch zum gewünschten Fi­nanzierungszeitpunkt verfügbar ist, müßten außerdem 23 Sparbucheinzahlungen und drei Festgeldanlagen getätigt und rechtzeitig wieder gekündigt werden. Denn Bundesschatzbriefe können frühestens ein Jahr nach der Ausgabe wieder verkauft und pro Monat mit höchstens 10.000 DM nominal zurückgege­ben werden.

Dieses Finanzmanagement übernimmt im Regelfall keine Bank. Wo aber soll Otto Normalverbraucher die Zeit herneh­men, um all das abzu wickeln? Eine Bausparfinanzierung ist im Vergleich dazu denkbar einfach: Es reicht der Abschluß eines Bausparvertrages und die Erteilung einer Einzugsermächti- gung, die übrige Abwicklung bis zum Einzug der letzten Darle­hensrate übernimmt die Bausparkasse Niemand braucht beim Bausparen ein Finanzgenie zu sein.

Bausparen kostet weder viel Zeit noch Mühe