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Montabaur

Nr. 17/93

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QDie Verwaltung informiert

Stellenausschreibung

Die Ortsgemeinde Girod sucht zum 1. August 1993 Erzieherinnen

als Gruppenleiterm oder Mitarbeiterin (Vollzeitkräfte) für ih­ren Kindergarten.

Die Ortsgemeinde Girod baut in diesem Jahr einen Zwei- Gruppen-Kindergarten. Bis zu dessen Fertigstellung (Som­mer 1994) werden - zur Entlastung des Kindergartens Rup­pach-Goldhausen - in der Ortsgemeinde Boden die drei- bis sechsjährigen Kinder aus dieser Gemeinde in der Ahrbach­halle inBoden betreut. Wir suchen engagierte und qualifizier­te Erzieherinnen, die in der Lage sind, nach zeitgemäßen päd­agogischen Konzepten drei- bis sechsjährige Kinder zu be­treuen. Wir bieten eine Vergütung nach dem BAT, die im öf­fentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen, die Möglichkeit zur selbständigen Arbeit und zur Mitwirkung bei der Aus­stattung des Kindergartens in Girod.

Wenn Sie an der Stelle interessiert sind, richten Sie Ihre Be­werbungen bitte bis 21. Mai 1993 an die Verbandsgemeinde­verwaltung Montabaur, - Personalamt - Konrad-Adenau- er-Platz 8, 5430 Montabaur.

Wenn Sie nähere Informationen wünschen, rufen Sie bitte an, Tfel. 02602/126.131 oder 126.102).

Natur- und Umwelt-Info

Schadstoffe in inhenräumen

ln Wohnungen und Büros glaubt sich der Mensch sicher vor Luftbelastungen durch Abgase, Ozon oder andere Schad­stoffe. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Tatsächlich ist die Belastung der Luft in Innenräumen bis zu fünfzig mal höher, als an vielbefahrenen Straßenkreuzungen. Das liegt an den zahlreichen ungesunden Materialien, aus denen zum Bei­spiel Teppichböden, Spanplatten, Dämmstoffe sowie Farben und Lacke bestehen. Eine neue Broschüre der Umweltbera­tung Marburg informiert über die wichtigsten Schadstoffe wie Formaldehyd, PCB, Holzschutzmittel, Schädlingsbekämp­fungsmittel oder Asbest. Ein einleitendes Kapitel informiert ausführlich über die Vorgehensweijse bei Verdacht auf eine Raumbeiastung und erläutert gut verständlich die im Heft ver­wendeten Fachbegriffe. Die einzelnen Abschnitte geben für jede Stoffgruppe Herkunft, Schadstoffgehalt, Gefahren und Grenzwerte an. Ein umfangreicher Anhang klärt die rechtli­chen Möglichkeiten von Mietern, und enthält sowohl eine Checkliste zum Lokalisieren von Schadstoffen als auch Bera­tungsadressen und Literaturhinweise.

"Schadstoffe in Innenräumen kostenlos erhältlich beim Magistrat der Stadt Marburg, Umweltamt, BarfüBerstr. SO, 3550 Marburg, Tel. 06421/2010.

Wichtige Mitteilung

Vermietung des Dorfgemeinschaftshauses in Eigendorf Ab 1. Mai 1993 wird die Vermietung des Dorfgemeinschaftshau­ses in Eigendorf vom Stadtteilbeauftragten Paul Müller, Dern- bacher Straße 24,5430 Montabaur-Elgendorf, Tbl. 02602/5510, übernommen.

Lediglich Beatparties u. ä. Veranstaltungen sind weiterhin bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Frau Kühlen, Zimmer 3.13, 3. Stock, Altbau, zu beantragen.

Bitte beachten Sie zukünftig, daß Sie Ihre Tbrminreservierun- gen bei Herrn Müller Vorbringen.

Hallenbad der Verbandsgemeinde Montabaur

Am Samstag, 1. Mai 1993 (Maifeiertag) bleibt das Hallenbad ge­schlossen. Wir bitten unsere Badegäste um Kenntnisnahme.

Italienische Schüler suchen Gastfamilien

Die italienische Sprachschulorganisation »Centro di Lingue Moderne« aus Ttento/Südtirol, führt schon seit mehreren Jah­ren Sprachaufenthalte in Deutschland durch.

Die jungen Italiener/innen, die an diesen Aufenthalten teilneh­men, sind im Durchschnitt 15 bis 18 Jahre alt und verfügen über mittelmäßige bis gute Deutschkenntnissa Jede Gruppe hat ein homogenes Sprachniveau und wird von einer Lehrkraft beglei­tet, betreut und täglich drei Stunden vormittags unterrichtet.

Um auch im Jahr 1993 einen Sprachaufenthalt in Deutschland durchführen zu können, sucht das »Centro die Lingue Moderne« in der Zeit vom 5. bis 25. September 1993 Gastfamilien, die für drei Wochen einen Schüler oder eine Schülerin aufnehmen kön­nen. Gleichaltrige Familienmitglieder wären von Vorteil. Die Gastfamilien erhalten eine Kostenerstattung von 600,00 DM für die drei Wochen. Gesucht werden nur Gastfamilien, die sich wirklich einsetzen und Zeit und Interesse für die Sache aufbrin­gen. Es kommt sehr darauf an, daß dieser Aufenthalt in Deutschland auch der Völkerverständigung dient, wobei natür­lich der Sprachunterricht eine große Rolle spielt.

Interessierte Familien wenden sich bitte schnellstmöglich an die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Frau Bächer, Konrad-Adenauer-Platz 8,5430 Montabaur, Tbl. 02602/126.169.

Inseln und Steilufer der Seen

Durch eine naturnahe Einbindung und Gestaltung gewinnen künstliche, stehende Gewässer als Bestandteil der Land­schaft an ökologischem Wert. Zu den Gestaltungselemen- ' ten gehören Inseln und Steilufer. Mit ihnen befaßt sich eine neue Publikation des Deutschen Verbandes für Wasserwirt­schaft und Kulturbau e.V. (DVWK). Das mit vielen, teils farbi­gen Illustrationen versehene Buch basiert auf Erkenntnissen an ausgesuchten Baggerseen, Talsperren, Hochwas­serrückhaltebecken, Braunkohlerestseen und Flußstauen. Es bietet für alle, die neue Gewässer naturgemäß und land­schaftsgerecht gestalten oder bestehende Gewässer ökolo­gisch verbessern wollen, wertvolle Empfehlungen und Anre­gungen, um diese als Lebensraum für Flora und Fauna wich­tigenBiotopsteine besser nutzen zu können.

Inseln und Steilufer bei stehenden Gewässern" von J. Ueberbach, Heft 103 der Schriftenreihe des DVWK, 1993, 11 8 S 39 DM, Vertag Paul Parey, Spita- lerstr. 12,2000 Hamburg 1.

BATTERIEN

Batterien, die kleinen, nützlichen Enetgiespeicher, sind ein Problem für den Hausmüll. Auch die mit dem blauen Umweltengel ausgezeichneten Zink-Luft-Batterien ent­halten immer noch geringfügige Mengen an Quecksil­ber, die, gelangen sie in den Hausmüll, den Boden und das Sickerwasser der Mülldeponie belasten und bei der Müllverbrennung verdampfen und damit in die Luft ge­langen. Besonders belastend sind - trotz ihrer geringen Größe - die Knopfeellen.

Generell sollten Sie daher verbrauchte Batterien beim Händler zurückgeben und so dem Recycling wieder zu­führen. Das gilt auch für Autobatterien.

Noch besser ist allerdings der weitestgehende Verzicht auf Batterien. Alternativen sind zum Beispiel mechani­sche Uhren, solarbetriebene Taschenrechner und Geräte mit Netzanschluß. Sehr schnell rentiert sich auch die Anschaffung eines ' Ladegerätes und . aufladbarer Batterien.