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Montabaur

Nr. 16/93

E

Stadtteil Eigendorf. Mittwoch

Stadtteil Eschelbach. Freitag

Stadtteil Ettersdorf. Mittwoch

Stadtteil Horressen. Dienstag

Stadtteil Reckenthal . Mittwoch

Stadtteil Wirzenborn. Mittwoch

Nentershausen. Montag

Neuhäusel. Dienstag

Niederelbert. Donnerstag

Niedererbach. Dienstag

Nomborn. Montag

Oberelbert. Donnerstag

Ruppach-Goldhausen. Freitag

Simmern. Montag

Stahlhofen. Freitag

Untershausen. Freitag

Welschneudorf. Dienstag

Einsammlung von Problemmüll

aus Haushalten in der Verbandsgemeinde Montabaur Von seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird darauf hingewiesen, daß die Einsammlung von Problemabfällen'aus Haushalten in der Verbandsgemeinde Montabaur am 28. April 1993 stattfindet.

An diesem Thg haben die Bürger der Verbandsgemeinde Monta­baur in der Zeit von 09.00 bis 12.00 Uhr die Möglichkeit, an einer eigens dafür eingerichteten Sammelstelle umweltgefährdende Problemabfälle abzuliefern, und zwar in Montabaur Eichwiese. Unter fachmännischer Aufsicht eines Chemikers werden dort umweltschädliche Problemabfälle aus Haushalten kostenlos angenommen; hierzu zählen insbesondere Lackrückstände, Farbreste, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Säuren, Gifte, Me­dikamente und Batterien jeder Art und Leuchtstoffröhrea Au­ßerdem können Sie beim Umweltmobil auch ausgehörtete Pflanzenfette (Fritierfett) abgeben, die anschließend einer Wie­derverwertung zugeführt werden. (Die Annahme gilt jeweils nur für haushaltsübliche Mengen!)

Altöl kann nur noch in begründeten Ausnahmefällen angenom­men werden, weil die Verkaufsstellen von Motoröl zur kostenlo­sen Entgegennahme der entsprechenden Menge Altöl gesetz­lich verpflichtet sind.

Nach Beendigung der Sammlung werden die angelieferten Ab­fälle von der Gesellschaft zur Beseitigung von Sonderabfällen in Rheinland-Pfalz mbH, Gerolsheim, übernommen und ord­nungsgemäß beseitigt bzw. der Wiederverwertung zugeführt. Besonders wird noch darauf hingewiesen, daß aufgrund der ge­setzlichen Bestimmungen bei diesen Sammlungen nur Problem­abfälle aus Haushalten angenommen werden können. Gewerbe­treibende mögen sich hinsichtlich der Beseitigung von Sonder­abfällen direkt mit der GBS in Gerolsheim, Tfelefon 06233/77060, oder mit der Firma Bellersheim GmbH &Co. KG, 5231 Neitersen, Ifelefon 02681/80252, in Verbindung setzen.

Aus Sicherheitsgründen werden die Bürger dringend gebeten, das Abstellen von Sonderabfällen vor Eintreffen der Einsamm­lungsfahrzeuge zu unterlassen.

Für Bürger, die an dem vorgenannten Tfermin keine Gelegenheit zur Abgabe ihrer Problemabfälle haben, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, diese von montags bis donnerstags im Fuhr­parkgebäude in Moscheim in der Zeit von 08.30 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 14.30 Uhr kostenlos abzuliefern.

Natur- und Umwelt-Info

Altöl stellt eine besondere Gefährdung unseres wichtigsten Le­bensmittels »THnkwasser« dar, denn schon wenige Hopfen Öl - ge­langen sie erst ins Erdreich und ins Grundwasser - können tausen­de Liter Wasser vergiftea Achten Sie darauf, daß der Motor Ihres Autos kein Öl verliert. Ebenso sollten Sie beim Ölwechsel äußerst sorgfältig vorgehen, damit hier kein Öl in den Boden gelangt. Noch besser ist der sachgerechte Ölwechsel in einer Werkstatt oder an der Tankstelle mit Ölabscheideanlagea

Alle Stellen, die Motoröl verkaufen, sind zur Rücknahme des Al­töls verpflichtet Dadurch wird das Altöl nicht nur sicher ent­sorgt, sondern es kann auch dem Recyclingzugeführt werden, aus 10001Altöl können nämlich bis zu 5001 Schmieröle un 1501 Heiz- und Dieselöle gewonnen werdea

Frühlingsboten

Bei einem Spaziergang durch die Gemarkungen ist am Rand von Gebüschen und in Laubwaldbeständen das stellenweise massen­hafte Auftreten einer weißen Blume mit einem gelben Punkt in der Mitte zu beobachten. Das jährlich wiederkehrende Busch­windröschen wird ca. 20 cm hoch und bildet einen hellgrünen/ weißen "Teppich" unter den Gehölzen. Die Pflanze nutzt den hohen Lichtwert im Frühjahr aus, bevor die Bäume und Sträucher den Boden beschatten. Die an kleinen Stielen sitzenden, handförmigen Blätter sind in mehrere Blattabschnitte geteilt.

Auch der Lerchensporn, eine 10 bis 30 cm hohe, meist in größe­ren Beständen auftretende Blume, nutzt den derzeitig hohen Lichtwert aus, um seine rötlichen, weißen oder cremefarbenen Blüten unter den Bäumen zu entfalten. Der Blutenstand wird aus einer dichten Traube mit 10 bis 20 Einzelblüten gebildet. Die blaugrünen Blätter sind tief geteilt und sitzen auf rötlich überlaufenen Stielen. Der Lerchensporn bevorzugt nährstoffreiche, lockere, etwas feuchte Böden in warmen Lagen. Besonders gut ist diese Pflanze beispielsweise am Schloßberg in Montabaur zu besichtigen.

»Chlorfrei gebleichtes« Papier

Das Umweltbundesamt fordert fUr das Kriterium "chlor- frei gebleicht" den "Verzicht auf alle chlorhaltigen Bleichchemikalien in der gesamten Bleichsequenz". Die­ser Begriff ist jedoch nicht geschätzt und wird auf dem Markt offensichtlich unterschiedlich verwendet. In der Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende An­frage wurde folgendes festgestellt:

"Nach Kenntnis der Bundesregierung wird unter dem Be­griff "chlorfrei gebleicht" - abweichend von der ge­nannten Definition des Umweltbundesamtes - zum Teil auch

- der Verzicht auf chlorhaltige Chemikalien in ei­nem Teil der Bleichsequenz (chlorarme Bleiche),

- der Ersatz von Elementarchlor durch Chlordioxyd und Chlorsauerstoffsäuren (chlorarme Bleiche) und

- der Ersatz von allen chlorhaltigen Chemikalien im eigenen Werk, jedoch nicht in den importierten Zellstoffen,

verstanden.

Daher dürften auch Papiere mit dem Aufdruck "chlor­frei gebleicht" in den Handel kommen, die den genann­ten Anforderungen des Umweltbundesamtes nicht ent­sprechen. Als alternative Verfahren der Bleichung kommen überwiegend Verfahren auf der Basis von Was­serstoffperoxyd, Sauerstoff, Ozon und Dithionid zum Einsatz."

Umweltbeauftragter der VG Montabaur H. Meier, TM. 02602/126109

EE Erwachsenenbildung

Kath. Bildungswerk Westerwald

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Schulen - Podiumsdiskussion -

Thema: Pädagogisches Handeln in der Schule - Eine Gratwande­rung zwischen »Sexfalle« und Erziehung mit Herz und Hand Tfermin: Dienstag, 27. April 1993,19.30 Uhr.

Ort: Montabaur, Joseph-Kehrein-Schula

Nähere Auskünfte: Kath. Bildungswerk Westerwald, Auf dem

Kalk 11, 5430 Montabaur, TfeL 02602/680230.

Geburtsvorbereitungskurs

Ein Geburtsvorbereitungskurs für Schwangere und Paare unter fachkundiger und qualfizierter Leitung einer Hebamme beginnt am Mittwoch, 28. April 1993, ab 19.00 Uhr in Montabaur im Hau­se des Kath. Bezirksamtes, Auf dem Kalk 11. Die Kursgebühr wird von den Krankenkassen übernommen. Anmeldung und In­formationen beim Bezirksamt Montabaur unter der TfeL Nr. 02602/6802-30 oder bei der kursleitenden Hebamme unter 06485/8766.