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Nr. 11/93

Neuer Stelleninformationsservice im Arbeitsamt

'Montabaur

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Das traditionelle Thema »Werbungskosten« wird ebenso be­handelt wie die Rubriken »Sonderausgaben«, »Außergewöhn­liche Belastungen« oder »Nebeneinkünfte«. Spezielle Tips für Geschiedene, Alleinerziehende, Erben, Haus- und Wohnungs­eigentümer, Rentner und Pensionäre ergänzen die Informatio­nen der Stiftung für die Jahresabrechnung mit dem Fiskus.

test-Spezial »Steuern sparen 1993« ist für 9,80 DM im Zeit­schriftenhandel erhältlich oder zu bestellen bei STIFTUNG WARENTEST, Vertrieb, Postfach 81 06 60, W-7000 Stuttgart 80, Tfel.-Nr.: 0130/5999 (gebührenfrei).

Fahrradträger im Test Standfest im Slalom

überwiegend gute Qualität bescheinigt die Stiftung Warentest 21 geprüften Auto-Dachgepäckträgern zum Transport von Fahrrädern. Bei einer Ausrüstung für vier Fahrräder kosten die gepüften Modelle zwischen 270 und 1100 Mark. Wegen unzurei­chender Dauerfestigkeit erhielten sechs Träger das Urteil »man­gelhaft«, drei mußten sich mit einem »zufriedenstellend« begnü­gen.

Die Stabilität im Fährbetrieb war bei allen Produkten zumin­dest zufriedenstellend. Auch bei der Montage und beim Beladen hatten die Tfester kaum etwas auszusetzen. Unzureichend waren . jedoch in den meisten Fällen die Diebstahlsicherungen. Bei zwei Dritteln aller Dachträger war die Sicherung »mangelhaft« oder gar »sehr mangelhaft«.

Die Räder auf dem Dach erhöhen nach den Ermittlungen der Stiftung Warentest den Treibstoffverbrauch erheblich: bei 110 Stundenkilometern etwa um die Hälfte Auch wenn keine Räder geladen sind, beträgt der Mehrverbrauch noch 15 Prozent. Die Tfester raten deshalb, den Dachträger nicht länger als unbedingt nötig auf dem Dach zu lassen.

Gesellenprüfung 1993

Anmeldefrist bis 31. März

Handwerkslehrlinge, die bis zum 30.09.1993 ihre Lehre be­enden, und im Sommer bei der Handwerkskammer Koblenz ihre Gesellenprüfung ablegen wollen, müssen bis spätestens 31.03. die erforderlichen Unterlagen bei den zuständigen Geschäfts­stellen der Prüfungsausschüsse einreichen.

Auskunft erteilen: Kreishandwerkerschaften und HwK Ko­blenz, TfeL-Nr.: 0261/398-321.

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Frühjahrsbasar für Kinderartikel

Am 20. und 21. März 1993 veranstaltet dieMutter-Kind-Gruppe Rahsbäch wiederum ihren traditionellen Basar für gebrauchte Kinderartikel und mehr. Wer gebrauchte Artikel hat, kann mit- niachen:

Am Samstag, den 20. März 1993 in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr werden gut erhaltene Kinder-Oberbekleidungsartikel, Erstlingsausstattungen, Spielzeug, Fahrräder, Autositze etc. angenommen.

Die zu verkaufenden Artikel bitte mit Größen- und Preisanga­ben versehen. Es können maximal 5 0 Tfeile angenommen werden. Es wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 5,00 DM pro Anbieter erhoben; 15 % vom Erlös werden einbehalten. Der Ge- sämterlös kommt wiederum der »Elterninitiative krebskranker Kinder« in Koblenz zugute.

Verkauft wird am Sonntag, dem 21. März 1993 in der Zeit von 11 $0 bis 16.00 Uhr. Veranstaltungsort ist die Türnhalle in Rans- s bdch (Nähe Markuskirche).

Vorabinformationen erteilen: Helga Kenntemich, TbL 02623/1612 ? «sowie Elisabeth Markert, Tfel. 02623/1381.

i« Trauer über den Tod eines Kindes

'Die Selbsthilfegruppe »verwaiste Eltern« trifft sich am Mon­dtag, 05.04.1993, um 19.00 Uhr im PARITÄTISCHEN ZENTRUM, Neustraße 34, in Westerburg. Informationen und Unterstützung unter Tbl.-Nr.: 02663/2540 WeKISS oder 02661/4142 und 02608/619.

Interessierte können sich jetzt im Arbeitsamt Montabaur offe­ne Arbeitsstellen per Knopfdruck aussuchen Der neue Stelleninformationsservice hat den Sinn, den Arbeits­markt deutlich transparenter zu machen als er bisher ist. Es handelt sich beim Arbeitsamt Montabaur um den ersten Stel- len-Informations-Service im Regierungsbezirk Koblenz. Arbeitssuchende können aktuelle Stellenangebote über Bild­schirm selbst auswählen. Damit soll der Eigeninitiative eine zu­sätzliche Chance gegeben werden, so Arbeitsamtsdirektor Er­win Spiekermann. Die Angaben zur freien Stelle lassen sich per Knopfdruck ausdrucken. Wer will, kann auch dann direkt per Tblefon mit dem Betrieb Verbindung aufnehmen und ein erstes Vorstellungsgespräch vereinbaren. Hierzu hat das Arbeitsamt zwei Tblefone installiert, die im Nahbereich kostenlos einen di­rekten Draht zu den Arbeitgebern herstellen lassen.

Erste Bemühungen, offene Stellen hereinzubekommen, waren durchaus erfolgreich. »Wir sind aber davon überzeugt, daßdem- nächst in diesem System durch die Betriebe mehr offene Stellen angeboten werden.«

Der Stellen-Informations-Service greift auf tagesaktuelle Stel­lenangebote zurück, die im Rechnersystem des Arbeitsamtes Montabaur gespeichert sind. Über Daten-Tferminals können die Besucher die Stellenangebote aufrufen und »durchblättern«. Die offenen Stellen enthalten alle wichtigen Informationen, wie zum Beispiel Arbeitsplatz, Arbeitszeit, Verdienstmöglich­keiten, die gewünschten Kenntnisse und Fertigkeiten und auch die Namen, Anschriften, Tfelefonnummern der Arbeitgeber.

Die Erfahrungen, die in einem zweijährigen Modellversuch in fünf Arbeitsämtern im Bundesgebiet gemacht wurden, zeigten, daß die Arbeitsämter mit dem neuen Angebot einem Wunsch von Betrieben und Arbeitnehmern entsprechen. Die Besucher begrüßten es vor allem, selbst in Ruhe aus dem gesamten Stellenangebot auswählen zu können. Starkes Interesse regi­strierten die Arbeitsämter mit Stellen-Information-Service auch von Arbeitnehmern, die sich aus einem Beschäftigungs­verhältnis heraus neu orientieren wollten.

Krötenwanderungen an Straßen

Mit Beginn des Frühjahrs wandern Kröten, Frösche und Mol­sche aus den Überwinterungsquartieren ihren Laichgewässern zu. Im Bereich von Straßen kommt es dabei zu einer erheblichen Gefährdung sowohl des Straßenverkehrs als auch der wandern­den Lurche.

Wie die G esellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rhein­land-Pfalz e.V. (GNOR) mitteilt, finden die Wanderungen vor allem in regnerischen Abendstunden Ende März und im April statt.

Der anerkannte Naturschutzverband führt derzeit in Zusam­menarbeit mit den zuständigen Behörden eine Erhebung über betroffene Straßenabschnitte durch und bittet die Bevölkerung um Mithilf & Informationen können bei der GNOR angefordert werden.

Funde von Fröschen, Kröten und Molchen sollten umgehend mitgeteilt werden an die GNOR, Bachgasse 4,5408 Nassau, Tfel. 02604/8261.

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Urlaub in Osteuropa

Auslandsreise-Krankenversicherung nötig

Wer 1993 seinen Urlaub in Ungarn, Bulgarien, der Tschechischen- oder Slowakischen Republik oder den Nachfol­gestaaten der Sowjetunion verbringen möchte, sollte eine Aus­landsreise-Krankenversicherung abschließen. Dies gilt auch jetzt für die Bürger aus den neuen Bundesländern.

Die HUK-Coburg-Krankenversicherung weist darauf hin, daß seit Anfang 1993 in diesen Staaten kein gesetzlicher Kranken­versicherungsschutz mehr besteht; die Sozialabkommen aus DDR-Zeiten sind aufgehoben worden. Damit können die gesetz­lichen Krankenkassen sowie die Ersatzkassen die Kosten der ambulanten und stationären Behandlung in diesen Ländern nicht mehr übernehmen.

Durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung kann diese Lücke geschlossen werden. Sie kostet bei der HUK-Co­burg-Krankenversicherung 14,40 DM pro Person und Jahr und gilt weltweit bis zu sechs Wochen pro Auslandsreise

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