Montabaur
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Letzter Meldetermin für »AKTUELL« April - Juni 1993 ist F R E I T A G- 5. März 1993
bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Redaktion »AKTUELL«, Tbl.: 02602/126.192 oder 126.169, Rathaus-Altbau, 3. Stock.
Fahrgastbefragung in Bus und Bahn
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Diese Befragungund die daraus resultierenden Daten bilden die Grundlage für einen einzurichtenden Verkehrsverbund. Die Erhebung findet also ausschließlich zugunsten der Benutzer bzw. zum Gewinnen neuer Kunden für den ÖPNV statt.
Das Erhebungspersonal kann sich durch einen speziellen Zählerausweis ausweisen. Wir bitten Sie, liebe Fahrgäste, um Unterstützungund eine schnelle Beantwortung auf die wenigen Fragen, damit die Befragung ohne Verzögerung im Betriebsablauf abgewickelt werden kann. Sie tragen mit Ihren präzisen Angaben zur Erleichterung der Erhebung bei.
Übrigens:
Es werden noch Studentinnen und Studenten gesucht, die in dem genannten Zeitraum als Interviewer tätig sein wollen. Interessenten wenden sich 'bitte telefonisch unter der Nr. 0241/502056 an Herrn Krämer bei dem Ingenieurbüro IW-Aa- chen oder an das Nahverkehrsbüro Koblenz, Ifelefon-Nr. 0261/1293962 Frau Bloma
Natur- und Umwelt-Info
Wissenswertes zu...
Altreifen
Im alten Bundesgebiet fallen jährlich ca. 455.000 Tonnen Altreifen an. Sie stammen zu ca. 60 Prozent von Pkw, 30 Prozent von Nutzkraftfahrzeugen und zu 10 Prozent von anderen Fahrzeugen.
Altreifen können wiederverwendet (nach Runderneuerung) oder stofflich bzw. thermisch verwertet werden. 1987 wurden ca. 90.000 Tonnen (22 %) runderneuert, 4.000 Tonnen in der Landwirtschaft verwendet und 10.000 Tonnen zu Gummigranulat aufgearbeitet, das zur Herstellung von Bodenbelägen, Schwingungsdämpfungsplatten, Kabelabdeckungen, Straßenleitpfosten, Pollern etc. verwendet wird. Darüber hinaus wurden 49.000 Tonnen (11 %) Altreifen exportiert. 170.000 Tonnen Altreifen werden verbrannt (37 %), davon derzeit 157.000 Tonnen in der Zementindustrie.
Gegenwärtig landen ca. 55.000 Tonnen (12 %) Altreifen auf der Deponie. Der gröflte Teil davon gelangt nach der Autowrackzerkleinerung über den Shreddermüll auf Deponien. Zukünftig könnte der zu deponierende Anteil der Altreifen wieder anwachsen, da die Zementindustrie bei hohen Lagerbeständen weniger Altreifen abnimmt. Darüber hinaus ist eine Umstellung auf andere Brennstoffe wahrscheinlich, da ab dem 1. März 1994 bestehende Zementwerke bei Altreifeneinsatz schärfere Abgasgrenzwerte einhalten müssen.
Quelle: Daten zur Umwelt, Umweltbundesamt
Verbrauch von PCC
1,4 Millionen Tonnen PVC jährlich verbraucht die westdeutsche Industrie. Davon werden 900.000 Tonnen im Inland verbraucht und 500.000 Tonnen als Fertigteile exportiert. Mit 55 bis 60 Prozent findet PVC im Baubereich sein stärkstes Einsatzgebiet. Diese Zahlen nennt der Informationsleitfaden “Immer im Einsatz - PVC im Hoch- und Tiefbau”, den der Kunststoffhersteller “Solvay GmbH” vorgelegt hat. Solvay möchte damit eine “sachliche Diskussion über PVC einleiten”, die “in letzter Zeit in eine Serie von unsachlichen Angriffen gegen das von Fachleuten bevorzugte Produkt ausgeartet ist".
Den 104-seitigen Leitfaden (Okt. 1992) gibt es kostenlos bei der Solvay Deutschland GmbH, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Hans-Böckler-Allee 20, 3000 Hannover 1, Fax: 0511/8572305.
Die heckenfreundlichste Gemeinde
FAUNA - das Naturschutzmagazin der “Gruppe Naturschutz” - hat jetzt die Gewinner des Wettbewerbs “Deutschlands heckenfreundlichste Gemeinde” ausgezeichnet. Gewinner je 333 heimischer Feldgehölze waren die Gemeinde Schortens in Friesland, die Dorfgemeinschaft Granstedt im Landkreis ‘Rotenburg/Wümme und die Stadt Hessisch Oldendorf im Landkreis Hameln/Pyrmont.
Gruppe Naturschutz, Sudendorfallee 1, 3122 Hankensbüttel, Tel. 05832 - 6057, Fax 6288.
Stärke statt Plastik
Der TVaum vom vollabbaubaren Kunststoff ist so alt wie die chemische Industrie Der amerikanisch-schweizerischen FirmaNo- von Polymers AG ist der Traum anscheinend geglückt: Rohstoff für ihren neuartigen Bio-Kunststoff ist Kartoffel- oder Maisstärke, die sich zu Einmalbesteck oder Folien verarbeiten läßt.

