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Montabaur

Nr. 7/93

E

Alles Mist

Natur- und Umwelt-Info

Energiesparen

Die Koblenzer Elektrizitätsgesellschaft und Verkehrsgesell­schaft (KEVAG) bietet einen kostenlosen Energiesparservice an.

Strommeßgeräte können kostenlos ausgeliehen werden und so­mit veraltete Großstromverbraucher aufgespürt werden. Weiterhin werden Empfehlungen für energiesparende Haus­haltsgeräte weitergegeben sowie Möglichkeiten aufgezeigt, wo bei Warmwässeraufbereituiig und Räumheizung Kosten ge­spart werden können.

Wärmedämmstoffe

' Informationen über die verschiedenen Wärmedämmstoffe i gibt eine Broschüre der Arbeitsgemeinschaft Wohnbera- tung. Behandelt werden Grundlagen und Funktion des Wär­meschutzes, Bauphysik und Gesundes Wohnen sowie Bau-, konstruktion. Im anschließenden Dämmstoffkatalog werden' Kriterien wie Anwendungsspektrum, Material, Umweltver­träglichkeit und Gesundheitsaspekte für verschiedene Dämmstoffe aufgeführt und einer Bewertung unterzogen. Im Anhang findet sich ein Glossar mit den wichtigsten Fachbe­griffen und eine Liste mit weiterführender Literatur.

Broschüre Wärmedämmstoffe und ihre Anwendung, Preis 7 DM, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Wohnberatung e.V., Heilbachstr. 20, 5300 Bonn 1,

Tel.: 0228/6489-0

Mehr Strom durch Klein­familien

Durch den anhaltenden Trend zur Kleinfamilie stieg 1991 in Westdeutschland die Zahl der privaten Stromverbraucher nach Berechnung der Vereini­gung Deutscher Elektrizitäts­werke um 0,4 Mio. auf 28,2 Mio. an. Mit den 7,6 Mio. Kun­den aus den neuen Bundes­ländern bezogen knapp 36 Mio. Haushalte . Strom aus den beiden Netzen der öf­fentlichen Versorgung. Der Stromverbrauch der west­deutschen Haushalte wuchs um 5,7% auf 104,3 Mrd. kWh, während er sich in den neuen Ländern auf 16,3 Mrd. kWh einpendelte.

Kinderwettbewerb »Bedrohte Tierwelt«

Die Stiftung Europäisches Naturerbe und die Zeitschrift Micky Maus haben gemeinsam zur Teilnahme an dem Wett­bewerbBedrohte Tierwelt aufgerufen. Die Aktion be­ginnt mit der Mönchsrobbe , Der EHAPA-Ver-

lag hat als Preise 1.000 Kinderpatenschaften im Gesamtwert von 30.000 DM ausgesetzt. Dieser Betrag soll ein Projekt der SEN zur Rettung der Mönchsrobben auf der griechischen Sporadeninsel Alonissos unterstützen.

Stiftung Europäisches Naturerbe, Güttinger Straße 19, 7760 Radolfzell, Tel. 07732/2516, Fax 3316. Ehapa Verlag GmbH, Postfach 101245, 7000 Stutt­gart 10, Tel. 0711/7971 -204, Fax 7971 -202.

In Rheinland-Pfalz fallen pro Jahr rund 1,5 Millionen Tonnen Hausmüll an. Durch Kompostieren könnte diese Menge um mehr als ein Drittel verringert werden. Das Umweltministeri­um des Landes hat aus diesem Grund jetzt ein Informations­blatt mit Anregungen zur Eigenkompostierung herausge­geben, das in einer Auflage von 1,4 Millionen Exemplaren über die Kreise an die Haushalte verteilt wurde. Sie beantwor­tet die FragenWarum kompostieren ?,Was darf hinein und was nicht ? undWie wjrds gemacht ?. Auch die umfang­reichere Kompostfibel ist noch beim Ministerium erhältlich.

Die 8-seltlge Information "Alles Mist (Faltblattformat; Dez. 1992) gibt es beim Um weltmlnlsterlum Rheinland-Pfalz, Kaiser-Friedrtch-StraSe 7,6500 Mainz 1, Tel. 06131/164645, Fax 164649.

Weitere Exemplare liegen vor dem E inwohner meldeamt der Ver­bandsgemeindeverwaltung aus.

Verpackungs-Detektive» unterwegs

Im Herbst vergangenen Jahres hat die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen über 1.500 "Geschäfte auf ihr Angebot für den verpackungsarmen Einkauf untersucht. Dierote La­terne in Sachen abfallarmes Warenangebot ging an die Dis­counterAldi undLldl", die immer nochausschließlich auf den abfallintensiven Einweg-Wirrweg setzen. Die Sieger­punkte im Warenangebot gingen an Birnen, Äpfel, Gurken und Möhren, die in über 80 Prozent der Geschäfte ohne Ver­packung angeboten werden. Fast die Hälfte aller Läden bietet Natur- oder Fruchtjoghurt inzwischen in Mehrweg-Gläsem an. Milch steht bei zwei Dritteln in der Pfandflasche im Regal. Dagegen finden sich lediglich in 10 Prozent der Geschäfte Sahne, Quark und Buttermilch in Mehrweg-Umhüllungen. Ei­ne erfreuliche Trendwende stellten dieVerpackungs-Detek­tive bei Körperpflegemitteln fest. Bereits jedes dritte Ge­schäft hat Deos oder Badezusätze in mülisparenden Nach­füll- oder Mehrweg-Verpackungen im Programm.

Den 40-seitigen Abschlußbericht der AktionKommen Sie auf den Trichter" (Dez. 1992) gibt es gegen Erstattung der Verpackungs- und Portokosten in Einzelexemplaren bei der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen, Mintropstraße 27,4000 Düsseldorf 1, Tel.- 0211/3809-165, Fax 3809-172.

Bodenverdichtung

Der Gehalt an mikrobieller Biomasse und an organischer Substanz im Boden nimmt infolge von Bodenverdichtungsmaßnah­men ab. Das ist ein Ergebnis einer Disser­tation an der Universität Göttingen, in deren Rahmen die Auswirkungen von Verdichtungsmaßnahmen durch Befahren mit landwirtschaftlichen Maschinen un­tersucht wurden. Laborexperimente mit künstlich verdichtetem Boden bestätigten die Feldversuchsergebnisse. Aus den Er­gebnissen wird gefolgert, daß bei gleicher Nährstoffzufuhr mit zunehmender Bo­dendichte weniger Mikroorganismen überleben. Ursache könnte eine Vermin­derung der Durchlüftung sein. Unabhän­gig von den mechanischen Bodenbela­stungen zeigten sich deutliche Einflüsse der Jahreszeit und der Fruchtfolge auf die; mikrobielle Biomasse. (AID)

Tip

Wenn Sie eine neue Wasch- oder Geschirrspülmaschine kaufen, achten Sie immer auch auf den Wasser- und Energieverbrauch. Hersteller geben diese Werte an. Überlegen Sie bei Ihren Altge­räten, ob es sich lohnt, sie gegen neue auszutauschen.

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