Montabaur
Nr. 3/93
E
Stellenausschreibung
Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt zum nächstmöglichen Ttermin
eine(n) Hilfspolizisten(in) zur Überwachung des ruhenden Verkehrs ein.
Die Aufgabenstellung erfordert stundenweise Einsätze bei der Verfolgung von Parkvergehen im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur (so z.B. auch an Wochenenden, bei Veranstaltungen usw.) Bei der Dienstplangestaltüng wird - soweit organisatorisch vertretbar - auf die persönlichen Belange der Verkehrsüberwachungskraft Rücksicht genommen.
Vor Arbeitsaufnahme ist eine Ausbildung zu absolvieren (2 Wochen Lehrgang), darüber hinaus erfolgt die Einweisung dienstbegleitend.
Dienstkleidung und Ausrüstung werden gestellt; die Vergütung erfolgt stundenweise in Anlehnung an den BAT (vergleichbar Verg. Gr. VII).
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 13.02.1993 erbeten an die
Verbands gemeindeverwaltung • Personalamt - Rathaus 5430 Montabaur.
Nähere Einzelheiten können unter den Tbl. Nrn. 02602/126.205 oder 02602/126.131 erfragt werden.
Natur- und Umwelt-Info
Verfahren für die Trennung von Verbundverpackungen
Thyssen Henschel (Kassel) entwickelte ein Verfahren zur Trennung von Verbundverpackungen, mit dem es möglich ist, z.B. Milch- oder Safttüten, die aus Papier, Polyethylen (PE) und einem Laminat aus PE und Aluminium bestehen, zu verwerten. Bei dem physikalischen Verfahren werden zunächst die einzelnen, zumeist durch Klebstoff verbundenen Materialien dieser Verpackungen durch eine hohe Friktion voneinander getrennt. Anschließend werden die jeweiligen Komponenten separiert. Dadurch kann bei der PE-Fraktion ein Reinheitsgrad von mehr als 98 Prozent erreicht werden. Der Anteil von Aluminium in der Aluminium-Laminat-Fraktion beträgt dann 40 • 50 Prozent. Durch einen weiteren Verfahrensschritt ist es möglich, das Aluminium aus dem Laminat nahezu vollständig zurückzugewin- nea
Bitumen und Teer nicht verwechseln
Bitumen und Iber werden umgangssprachlich häufig »in einen Ibpf geworfen». Das ist falsch I Iber wird überwiegend aus Steinkohle gewonnen, Bitumen durch die schonende Aufbereitung von Erdöl.
Iber ist zwar ein hochwertiger Rohstoff für wichtige Vorprodukte der .chemischen Industrie, für Abdichtungen wird er jedoch seit mehr als 20 Jahren nicht mehr eingesetzt. Das für Polymerbitumen- und Bitumenbahnen verwendete Bitumen ist völlig frei von teerhaltigen Stoffen. Iberdachbahnen werden nicht mehr hergestellt. 1980 wurden alle DIN - Normen, die IVänk- und Deckmassen mit Iber vorsahen, gestrichen. Auch in Bitumen aus den neuen deutschen Bundesländern sind keine Iberprodukte mehr enthalten, da die strengen Reinheitsanforderungen der großen Bitumenhersteller eingehalten werden müssen.
KUmapfennig
vorgeschlagen
Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie hat sich nachdrücklich für die Einführung eines sogenannten Klimapfennigs eingesetzt. „Der Glaube, mit der Einsparung von Energie den C0 2 -Ausstoß deutlich zu verringern, ohne auf unseren heutigen Wohlstand zu verzichten, ist irrational“, sagte der Präsident der Gesellschaft,
Horst Selzer. Der Klimapfennig sollte auf alle Energiearten erhoben werden, die nicht aus erneuerbaren Quellen wie Sonne oder Wind stammen. (dpa)
Kamine richtig befeuern
Viele Kamine werden mit ungeeigneten Brennstoffen geheizt. Auf keinen Fall darf lackiertes, beschichtetes, verleimtes Holz oder gar Abfall verbrannt werden. Wer solches Material verwendet, der verpestet die Luft mit Stickoxiden, Staub, Schwermetallen, Chlorkohlenwasserstoffen und Dioxin.
Wer sachgemäß heizen möchte und auch die Nachbarschaft nicht belästigen will, achte darauf, daß
- zum Anheizen nur dünnes Holz benutzt wird
- die Luftzufuhr bei der Verbrennung ausreich:
- der Kamin nur zur Hälfte gefüllt ist.
- nur luftgetrocknetes, naturbelassenes, in Stücks zerteiltes Holz verwendet vtrird. Auch die Rinde Kam mit verbrannt werden. Das Holz ist bei sachgenafsr Lagerung lufttrocken nach folgenden Zeiten:
Pappel, Fichte 1 Jahr
Linde, Erle, Birke 1 -2 Jahre
Buche, Esche, Obstbäume 2 Jahre Eiche _2-3 Jahre
Marktübersicht 1992: Solaranlagen
Zwischen 7.000 und 19.000 DM kostet eine Standard-Solaranlage mit der sich der Warmwasserbedarf eines 4-Perso- nen-Haushaltes - 200 Liter pro Tag - bereitstellen läßt. Das Öko-Institut Freiburg hat jetzt eine Marktübersicht vorgelegt, die 139 vergleichbare Angebote verschiedener Hersteller von Sonnenkollektoren umfaßt. Die Freiburger Arbeitsgruppe nahm aber nicht nur die Anschaffungskosten unter die Lupe, die Leistung der Anlagen floß ebenfalls in die Untersuchung mit ein. So stellte sich heraus, daß sich die “Wärmegestehungskosten” zwischen 30 Pfennig je Kilowattstunde (kWh) bis hin zu 1,07 DM bewegen. Einige Selbstbausysteme erreichten sogar Werte von 16 Pfennig je kWh.
Die 140-seitige Studie “Thermische Solaraniagen - Marktübersicht 1992” (Juli 1992) kann für 25 DM beim Öko-Institut e.V., Binzengrün 34a, 7800 Frei- bürg, Tel. 0761/473031, Fax 475437, bezogen werden.
Was kostet der Tourismusmüll ?
Diese Frage versucht die Studie “Kommunale Belastungen durch fremdenverkehrsbedipgtes Müllaufkommen” des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr an der Universität München zu beantworten. Sie gibt erste Antworten auf die Fragen, wieviel und welchen

