Einzelbild herunterladen

Montabaur

28

Nr. 51/92

Anzeige

Förderprogramm

Umweltschonende Landbewirtschaftung

Förderprogramm bietet Perspektiven

Die geplante Förderung umweltschonender Wirtschaftsweisen bietet den Landwirten eine Perspektive, ihre Einkommen zu ver­bessern und zu stabilisieren. Sie unterstützt die Landwirte da­bei, den Forderungen der Gesellschaft - und damit der Verbrau­cher - nach umweltschonender Produktion zu entsprechen und sich damit auch Marktchancen zu eröffnen. Das Programm rich­tet sich vor allem an Vollerwerbslandwirte, die ihre Betriebe wei­terentwickeln wollen. Gerade in den Höhengebieten bringt bei­spielsweise die Umwandlung von Ackerland in extensiv genutz­tes Dauergrünland für viele Betriebe beträchtliche betriebs­wirtschaftliche Vorteile.

So beschrieb Landwirtschaftsminister Karl Schneider das An­gebot, das den Landwirten mit der Förderung umweltschonen­der Methoden im Acker-, Obst- und Weinbau sowie in der Grün­landwirtschaft gemacht werden soll.

Es sei völlig unsinnig, so Minister Schneider, aus der Förderung umweltschonender Produktionsmethoden den Schluß zu zie­hen, alle herkömmlich wirtschaftenden B etriebe würden zu U m- weltzerstörern gestempelt.

Gerade dieser Einschätzung habe er immer deutlich widerspro­chen. Daß in einigen Regionen Umweltbelastungen infolge einer intensiven Landwirtschaft aufgetreten seien, müsse vor allem den falsch gesetzten agrarpolitischen Rahmenbedingungen aus Brüssel angelastet werden. Sinkende Preise für die wichtigsten Agrarprodukte hätten die Landwirte gezwungen, durch ver­stärkten Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln ihre Produktion zu steigern.

Auch wenn Rheinland-Pfalz in bezug auf Umweltbelastungen im Vergleich zu anderen Bundesländern und Regionen der EG noch gut abschneide, sei die Förderung umweltschonender Pro­duktion sinnvoll und notwendig. So sei beispielsweise der Um­bruch von Grünland zu Ackerland in überschwemmungsgefähr­deten Bach- und Flußauen und die Ackernutzung von erosions­gefährdeten Hängen eine Fehlentwicklung, die nun mit finan­ziellen Hilfen für die Landwirte korrigiert werden könne, unter­strich der Minister. Das FUL biete dazu die Möglichkeit, sagte der Minister, und forderte die Landwirte auf, diese Möglichkeit für sich gründlich zu prüfen.

Angesichts der zunehmenden Anforderungen im Umwelt­schutz gelte es, sich durch umweltschonende Produktion eine bessere Position auf dem Markt zu schaffen. Lediglich abzu­blocken und weiterzumachen wie bisher, biete keinem Landwirt eine Alternative.

» -^Anzeige

Brückenschlag nach Portugal

LBS schließt Kooperationsabkommen mit portugiesischer Bank. Gemeinsamer Finanzierungsservice für LBS-Bausparer beim Immobilienerwerb in Portugal. Die LBS Rheinland-Pfalz vertritt die Interessen der Landesbausparkassen in Portugal. Dort werden bereits seit dem vergangenen Jahr Bausparfinan­zierungen mit Hypothekeneintragungen gesichert. Dem folgte nun ein weiterer wichtiger Schritt.

Hermann-Josef Bungarten, das für die LBS zuständige Vor­standsmitglied der Landesbank, Unterzeichnete am 17. Novem­ber ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wohnungsbaufinanzierung. Mit dem Credito Predial Portu- gues (CPP) hat die LBS beim Grenzübertritt einen erfahrenen und leistungsfähigen Bankpartner mit einem flächendecken­den Filialnetz an ihrer Seite

Das Dienstleistungsangebot ist eine zuverlässige Hilfe für un­sere portugiesischen und deutschen Bausparer, wie auch für die­jenigen, die es mit Blick auf Immobilienerwerb in Portugal wer­den wollen. Einmal mehr zeigt sich auch hier, wie konkurrenzlos günstig der zu rechten Zeit abgeschlossene Bausparvertrag zur Eigenkapitalbildung und Finanzierung eingesetzt werden kann. Bei der Immobilienbewertung arbeiten LBS und CPP eng zu­sammen. Mögliche Risiken können dadurch rechtzeitig erkannt und vermieden werden. Die CPP regelt sämtliche Formalitäten, besorgt die Hypothekeneintragung, garantiert die ordnungsge­mäße Zahlungsabwicklung und Sicherstellung der Bausparfi- nanzierung.

Bungarten dankte den Direktoren Dr. Martins und Thvares von der CPP für deren Aufgeschlossenheit und Bereitschaft zur Zu­sammenarbeit. Sein Dank galt auch Frau Dr. Eichner, der Leite­rin der Wirtschaftsabteilung in der IHK Luso-Alema, die auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung wertvolle Dienste leistete.

Bitte rufen Sie uns an

T-e-l-e-k-o-m- direkt

01113

Suchen Sie den richtigen Ansprechpartner? Haben Sie Ideen und Anregungen?

Sind wir das Problem, ohne es zu wissen? Hat Ihre Zufriedenheit mit uns zu tun?

Ursula Schläger und Werner Kammei, unser Telekom Direkt-Team, möchten Ihnen den Kontakt zu uns erleichtern. Mit der neuen kostenlosen Extranummer der Telekom:

01113

SX Te-l-e-k-o-m*

Fernmeldeamt 1 Koblenz

Bei Gas geht der Fortschritt weiter

Renox-System vermindert Stickoxid-Emission um 'A

wassergekühlte Brennkam­mer geringe Wärmeab-

. Strahlungsverluste

VIEfMANN

Wir sagen Ihnen gerne, wie Sie Heizung modernisieren, Energie sparen, Umwelt schonen und weniger Steuern bezahlen.

Graf GmbH

hoher Wirkungsgrad

> Warmwasserspeicher aus Edelstahl langlebig und hygienisch

Heizung - Sanitär

Gas* u. IndustrieroHrbau, Wärmeruckgewinnungsanlagen

Am Pfaffenmorgen 2 5439 Höhn Tel. 02661/8188