Montabaur
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Nr. 51/92
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Förderprogramm
Umweltschonende Landbewirtschaftung
Förderprogramm bietet Perspektiven
Die geplante Förderung umweltschonender Wirtschaftsweisen bietet den Landwirten eine Perspektive, ihre Einkommen zu verbessern und zu stabilisieren. Sie unterstützt die Landwirte dabei, den Forderungen der Gesellschaft - und damit der Verbraucher - nach umweltschonender Produktion zu entsprechen und sich damit auch Marktchancen zu eröffnen. Das Programm richtet sich vor allem an Vollerwerbslandwirte, die ihre Betriebe weiterentwickeln wollen. Gerade in den Höhengebieten bringt beispielsweise die Umwandlung von Ackerland in extensiv genutztes Dauergrünland für viele Betriebe beträchtliche betriebswirtschaftliche Vorteile.
So beschrieb Landwirtschaftsminister Karl Schneider das Angebot, das den Landwirten mit der Förderung umweltschonender Methoden im Acker-, Obst- und Weinbau sowie in der Grünlandwirtschaft gemacht werden soll.
Es sei völlig unsinnig, so Minister Schneider, aus der Förderung umweltschonender Produktionsmethoden den Schluß zu ziehen, alle herkömmlich wirtschaftenden B etriebe würden zu U m- weltzerstörern gestempelt.
Gerade dieser Einschätzung habe er immer deutlich widersprochen. Daß in einigen Regionen Umweltbelastungen infolge einer intensiven Landwirtschaft aufgetreten seien, müsse vor allem den falsch gesetzten agrarpolitischen Rahmenbedingungen aus Brüssel angelastet werden. Sinkende Preise für die wichtigsten Agrarprodukte hätten die Landwirte gezwungen, durch verstärkten Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln ihre Produktion zu steigern.
Auch wenn Rheinland-Pfalz in bezug auf Umweltbelastungen im Vergleich zu anderen Bundesländern und Regionen der EG noch gut abschneide, sei die Förderung umweltschonender Produktion sinnvoll und notwendig. So sei beispielsweise der Umbruch von Grünland zu Ackerland in überschwemmungsgefährdeten Bach- und Flußauen und die Ackernutzung von erosionsgefährdeten Hängen eine Fehlentwicklung, die nun mit finanziellen Hilfen für die Landwirte korrigiert werden könne, unterstrich der Minister. Das FUL biete dazu die Möglichkeit, sagte der Minister, und forderte die Landwirte auf, diese Möglichkeit für sich gründlich zu prüfen.
Angesichts der zunehmenden Anforderungen im Umweltschutz gelte es, sich durch umweltschonende Produktion eine bessere Position auf dem Markt zu schaffen. Lediglich abzublocken und weiterzumachen wie bisher, biete keinem Landwirt eine Alternative.
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Brückenschlag nach Portugal
LBS schließt Kooperationsabkommen mit portugiesischer Bank. Gemeinsamer Finanzierungsservice für LBS-Bausparer beim Immobilienerwerb in Portugal. Die LBS Rheinland-Pfalz vertritt die Interessen der Landesbausparkassen in Portugal. Dort werden bereits seit dem vergangenen Jahr Bausparfinanzierungen mit Hypothekeneintragungen gesichert. Dem folgte nun ein weiterer wichtiger Schritt.
Hermann-Josef Bungarten, das für die LBS zuständige Vorstandsmitglied der Landesbank, Unterzeichnete am 17. November ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wohnungsbaufinanzierung. Mit dem Credito Predial Portu- gues (CPP) hat die LBS beim Grenzübertritt einen erfahrenen und leistungsfähigen Bankpartner mit einem flächendeckenden Filialnetz an ihrer Seite
Das Dienstleistungsangebot ist eine zuverlässige Hilfe für unsere portugiesischen und deutschen Bausparer, wie auch für diejenigen, die es mit Blick auf Immobilienerwerb in Portugal werden wollen. Einmal mehr zeigt sich auch hier, wie konkurrenzlos günstig der zu rechten Zeit abgeschlossene Bausparvertrag zur Eigenkapitalbildung und Finanzierung eingesetzt werden kann. Bei der Immobilienbewertung arbeiten LBS und CPP eng zusammen. Mögliche Risiken können dadurch rechtzeitig erkannt und vermieden werden. Die CPP regelt sämtliche Formalitäten, besorgt die Hypothekeneintragung, garantiert die ordnungsgemäße Zahlungsabwicklung und Sicherstellung der Bausparfi- nanzierung.
Bungarten dankte den Direktoren Dr. Martins und Thvares von der CPP für deren Aufgeschlossenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch Frau Dr. Eichner, der Leiterin der Wirtschaftsabteilung in der IHK Luso-Alema, die auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung wertvolle Dienste leistete.
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