Montabaur
Nr. 60/92
Am Familienwettbewerb zum Sportabzeichen haben in diesem Jahr fünf Familien teilgenommen.
Dieser Wettbewerb setzt die Tfeilnahme von mindestens 3 Personen aus 2 Generationen voraus.
Besondere Glückwünsche zu ihren Leistungen im Familienwettbeweb erhielten Dr.Werner Cherdron und Rosemarie Cher- dron mit ihren Enkelkindern Thomas und Janina Cherdron (von rechts)
Zu den Gratulanten zählten Dr. Hermann Jacoby (links) vomTüS und Bürgermeister Dr. Possel-Dölken (2.v.r.)
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Sportabzeichen
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Schließung der Schulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur
In der Zeit von Mittwoch, 23.12.1992 bis einschließlich Sonntag, 03.02.1993 werden folgende Schulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur wegen Grundreinigungsarbeiten geschlossen:
- Schulturnhalle an der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur
- Schulturnhalle an der Augst-Schule Neuhäusel
- Schulturnhalle an der Grundschule Horbach
- Schulturnhalle an der Freiherr-vom-Stein-Schule Nenters
hausen
- Schulturnhalle an der Grundschule Ruppach-Goldhausen.
Folgende Schulturnhallen bleiben wegen Bauarbeiten länger geschlossen:
- Schulturnhalle an der Waldschule Montabaur-Horressen in der Zeit von Mittwoch, 23.12.1992 bis einschl. Sonntag, 10.01.1993
- Schulturnhalle an der Grundschule Niederelbert
in der Zeit von Mittwoch, 23.12.1992 bis einschließlich Freitag, 08.01.1993.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur (Schulamt)
Natur- und Umwelt-Info
Verzichten Sie auf überflüssige Verpackung! Schließlich kommt es ja auf den Inhalt an.
Überlegen Sie bei der Wahl Ihrer Verpackung, ob sich diese nicht zu mehr eignet als zur einmaligen Umhüllung eines Geschenkes. Handtücher oder Geschirrhandtücher um Flaschen zum Beispiel führen nach ihrem "Verpackungsauftritt" ein Eigenleben und verbergen die Überraschung trotzdem.Genähte, durch Kordel verschließbare oder durch Knöpfe verschließbare Stoffbeutel lassen sich nach dem Auspacken in vielfältiger Weise und sehr langfristig wieder verwenden. Insbesondere Kinder freuen sich über diese Art der Verpackung !
Der Überraschungseffekt beim Auspacken großer Geschenke ist sicher auch dann gegeben, wenn diese durch Bettlaken, Decken oder Tischdecken umhüllt präsentiert werden.
Wo nicht auf Verpackung im herkömmlichen Sinne verzichtet werden soll, sollte darauf geachtet werden, daß aufwendige und umweltbelastende Materialien wie
Alu- oder Plastikfolien vermieden werden! Stimmungsvolles Weihnachtspapier gibt es in breiter Palette aus Recyclingpapier.
Statt Recyclingpapier können Sie Ihr Geschenkpapier auch selbst hersteilen: Ausgangsmaterial ist schlichtes Packpapier, das entweder mit Tuschefeder, Buntstiften oder per Kartoffeldruck ganz individuell gestaltet werden kann. Auf diese Art und Weise lassen sich auch Geschenkanhänger und Weihnachtskarten her- stellen.
Der Weihnachtsbaum: Denken Sie auch hier umweltbewußt und vermeiden Sie Abfälle oder gar Sondermüll. Künstliche Bäume aus PVC sind Sondermüll. Nadelsprays und Schnee aus der Dose belasten die Umwelt erheblich, sogar Lametta ist wegen seines hohen Schwermetallgehaltes extrem umweltbelastend. Schmük- ken Sie Ihren Weihnachtsbaum lieber mit Holzschmuck (am besten unlackiertem) und mit Strohsternen.
Ein Wort zu den Geschenken selbst: Schenken Sie langlebige Dinge, die möglichst umweltschonend hergestellt wurden - etwa Holzspielsachen, naturgegerbte Lederartikel oder Bücher. Auch energiesparende Dampfkochtöpfe oder Federhalter zum Nachfüllen sind umweltbewußte Weihnachtsgeschenke (hingegen das Elektroauto - das nur mit Batterien fährt -, das Plastikspielzeug - das den zweiten Weihnachtstag nicht übersteht -, all das hat unter einem grünen Weihnachtsbaum nichts zu suchen).
Freiburg ist Bundessieger
Die südbadische Universitätsstadt Freiburg hat beim Kommunalwettbewerb, den die Deutsche Umwelthilfe e.V. gemeinsam mit anderen Umweltschutzverbänden durchgeführt hat, den Titel “Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz 1992” errungen. Von 152 Städten und Gemeinden, die sich beworben haben, hat Freiburg die meisten Punkte gesammelt. In sieben von zwölf Fragebereichen konnte Freiburg die besten Leistungen vorweisen. Dabei flössen Einzelleistungen wie das Pilotprojekt zur biologischmechanischen Restmüllbehandlung (Rotte) noch nicht einmal in die Wertung mit ein. Für Freiburg zahlte sich langfristig angelegte Umweltarbeit aus: Überdurchschnittlich gute Finanz- und Personalausstattung des Umweltamtes, konsequente Verkehrsberuhigung, Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit in Planung und Beschaffung und vieles mehr.
Weitere Informationen bei der Deutschen Umwetthilfe e.V., Güttinger Straße 19, 7760 Radolfzell, Tel. 07732/3028, Fax 56927. Stadt Freiburg, Rathausplatz 2-4,7800 Freiburg, Tel. 0761/216-3222, Fax 216-3226

