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Montabaur

Nr. 48/92

ES

Abfallratgeber

Jeder Einwohner im Westerwaldkreis erzeugt rund 345 Kilo­gramm Haus- und Sperrmüll pro Jahr. Mit einem 46-seitigen Abfallratgeber möchte der Landkreis den Bürgern Ratschläge geben, wie sie mithelfen können diese Müllawine zu stoppen.

Der Abfallratgeber92 Ist kostenlos und kann bei der Westerwaldkreis-Abfall­beseitigung, Bodener Straße 15, 5431 Moschhelm, Tel. 02602/6806-0, Fax 80568, bezogen werden.

Teurer Baumfrevel

Wer unbefugt Äste von Bäumen abschneidet, die auf einem Nachbargrundstück stehen, ver­letzt Eigentum und kann scha­denersatzpflichtig gemacht wer­den. Allerdings ist ein betroffe­ner Nachbar grundsätzlich be­rechtigt, über die Grenze ste­hende Äste zu beseitigen, wenn er sich beeinträchtigt fühlt. Er hat das Recht, sich selbst zu hel­fen. Dieses »Selbsthilferecht« entfällt wiederum, wenn die Bäume im Geltungsbereich ei­ner prtlichen Baumschutzsat­zung stehen, die den Rück­schnitt zwar nicht generell ver­bietet, meist aber wesentliche Veränderungen des Aufbaus und der charakteristischen Wuchs­form. Unter Schutz stehen in der Regel Bäume ab einem be­stimmten Stammumfang. Dabei

Herbstlaubverwertung Für den Laubfall, der sich in Gärten, Parks und auf den Gehwe­gen ansammelt, bieten sich verschiedene Verwertungsmög­lichkeiten an. Am sinnvollsten ist sicherlich die Kompostierung dieses herbstlichen Naturprodukts.

Die verschiedenen Laubarten verrotten unterschiedlich schnell. Vom Laub der Obstbäume, Weiden und Linden ist im Frühjahr nicht mehr viel zu sehen, während das Eichen- und Buchenlaub auch nach über einem Jahr noch nicht vollständig zersetzt ist. Deshalb kann der Rotteprozeß beschleunigt werden, indem das Laub mit dem Rasenmäher oder einem Häcksler zerfasert wird. Bei der Kompostierung von harten Laubsorten (Buche, Eiche, Kastanie), sollten pro cbm Laub zwei - drei Kilogramm Kalk zu­gesetzt werden.

Das Laub von Walnußbäumen eignet sich nur bedingt zur Kom­postierung. Wird es unter die anderen Laubsorten gemischt, so verhindert es auch im fertigen Kompost des nächsten Jahres die Keimprozesse der Aussaat. Es eignet sich jedoch hervorragend zur Kräutervermeidung in bereits angelegten Beeten, wenn es dort den Boden zwischen den Nutzpflanzen deckt.

Auch alle anderen Laubsorten sollten als Bodenschutz auf frei­en Flächen und zwischen Stauden, Sträuchern und Bäumen während der Vegetationsruhe zum Verrotten liegen bleiben oder dort hingebracht werden. Die Laubschicht führt dem Boden or­ganische Stoffe zu, fördert das Bodenleben und bietet vielen Le­bewesen einen Winterschutz.

Laub, das maschinell durch Straßenkehrmaschinen aufgesam­melt wird, oder Laub, das von stark befahrenen Straßen oder aus Industriegebieten stammt, eignet sich meist nicht zur Kompo­stierung. Durch Immissionen oder Kehricht sind die Blätter stark belastet. Dieses Laub muß separat eingesammelt und dem Naturkreislauf entzogen werden, um eine weitere Belastung des Bodens zu vermeiden.

Abwasserbelastung mit Spülmitteln

Die November-Ausgabe von »test«, der Zeitschrift der Stiftung Warentest, gibt Ergebnisse der neuen Geschirrspülmittel für Maschinen wieder. Die modernen Pulverkonzentrate sind deut­lich weniger abwasserbelastend als die phosphat- und chlorhal­tigen Mittel. Die Reinigungswirkung ist zwar geringer, reicht aber für normalverschmutztes Geschirr aus. i »test«, 11/92, 5,70 DM Stiftung Warentest.

spielt es keine Rolle, ob sie auf privatem Grund stehen oder auf öffentlichem Gelände. Eigenmächtiges, nicht fachge­rechtes Schneiden kann teuer werden: Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte im Herbst 91 einen Baumffevler zu 10000 Mark Schadenersatz. So teuer waren die Sanierungsarbeiten an vier Bäumen, die er laienhaft zurückgeschnitten und damit verunstaltet hatte. Zwei der Bäume waren nicht mehr fähig, die abgeschnittenen Äste durch neue Triebe zu ersetzen. Um das Gleichgewicht wiederherzustel­len, war ein Ausgleichsschnitt an den Kronen nötig. Fast die Hälfte der Kronen ging so verlo­ren. Bevor man also selbst zur Säge greift, ist es besser, sich mit dem Baumbesitzer abzu­sprechen und einen Fachmann heranzuziehen. Franz Otto

Umweltbeauftragterder VG Montabaur, Helmut Meier, Tbl. 126.109

Neu....Neu....Neu Soeben erschienen:

Bildband Montabaur

Bilder von Gestern und Heute

Inhalt:

Schloß Monta­baur, Stadtbefe­stigung, Kirche St. Peter in Ket­ten, Der Kleine und der Große Markt, Rebstock, Sauertal, Kirch- straße, Elisabe­thenstraße/Ju­dengasse, Kol- pingstraße, Bier­gassemit Bleich­wiese, der Konrad-Adenau- er-Platz in seiner historischen Ent­wicklung, Stein­weg, Bahnhof- Straße, Schulen, Religiöses Leben und soziale Ein­richtungen, Handel- und Ge­werbe, Monta

baur als Mittelzentrum, besondere Ereignisse, Vereine, Heimat­dichter, Originale, Stadtteile und Umgebung.

Preis: 35,00 DM.

Erhältlich bei:

- Buchhandlung am Rathaus, Konrad-Adenauer-Platz Montabaur

- Buchhandlung Reuffel, Bahnhof Straße, Montabaur

- Schreibwaren Wetzlar, Großer Markt, Montabaur -Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus-

Altbau, 3. Stock, Zimmer 3.14 und

- am Samstag, 28. Nov. 1992 am Verkaufsstand in der Bürger­hai le des Rathaus-Altbaues.

Foto: gros fotograSe

m Erwachsenenbildung

Kolpingsfamilie Montabaur

Ab 04. Januar 1993 beginnen wieder die neuen Fernlehrgänge »Ausbildung zum Betriebsleiter/zur Betriebsleiterin.« Die Kur­se, die in den vergangenen Jahren immer auf großes Interesse stießen undschon eine Vielzahl von'Ibilnehmern erfolgreich aus­gebildet haben, wenden sich an:

- Unternehmer und Betriebsleiter,

- leitende Angestellte

- Handwerksmeister und Gewerbetreibende,

die an einer umfassenden kaufmännischen Weiterbildung inter­essiert sind. Der in 10 Lehrbriefen zusammengefaßte Kurs er­streckt sich über 1 Jahr. Das Heimstudium wird unterstützt durch Präsenzunterrichte an 12 Samstagen. Themen sind unter anderem: Betriebswirtschaftslehre, Personalwesen, Steuer­recht etc.

Nähere Auskünfte erteilt die Kolpingsfamilie Montabaur, Für­stenweg 26, 5430 Montabaur oder das Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Limburg eV., Lange Straße 26, 6000 Frank­furt/M. 1, Tbl 069/291937, Tfelefax: 20895.

il

Western: Neu in der Stadtbücherei Montabaur: Western von G.F. Unger, dem erfolgreichsten Western-Autor Deutschlands. Öffnungszeiten der Stadtbücherei Montabaur:

Montag 15.00 -18.30 Uhr, Dienstag, 15.00 -18.00 Uhr Mittwoch, 10.00 -14.00 Uhr, Donnerstag, 15.00 -18.00 Uhr Samstag 10.00 -12.00 Uhr

Bücherei-Info