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Montabaur

GO

Nr. 44/92

Hallenbad Montabaur

Wegen des Feiertages (Allerheiligen) bleibt das Hallenbad am Sonntag, dem 1. November 1992 geschlossen.

Natur- und Umwelt-Info

Natur- üuu .

Tbl.: 02602/4611 oder 02602-126-173.

Stahlindustrie

verwertet Blechverpackungen

Die fünf größten deutschen Stahlunternehmen nehmen Fein­blech-, Feinstblech- oder Weißblechverpackungen von der Indu­strie zurück und verwerten sie als Schrott. Eine entsprechende Rücknahmeerklärung gaben jetzt die Vertreter der deutschen Stahlindustrie ab. Allerdings müssen diese Blechverpackungen frei von schädlichen Inhaltsstoffen und Anhaftungen sein. Weißblech-Verpackungen aus Haushalten werden im Rahmen des Dualen Systems zurückgenommen.

Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl dazu in Düsseldorf mit­teilt, werden durch jede Tbnne eingesetzten Schrotts bei der Stahlherstellung 1,5 Tbnnen Eisenerz und 0,5 Ibnnen Kohle ge­spart. Die Verwendung von Schrott zur Stahlerzeugung ist also ein umweltfreundliches und Ressourcen schonendes Verfahren. Stahlschrott kann immer wieder in Produkte der höchsten Qua­litätsstufe eingehen.

Verpackungen aus Feinblech, Feinstblech oder Weißblech ha­ben außerdem den Vorteil, daß sie - anders als etwa Aluminium oder Kunststoff mit einem Magneten unschwer aus dem Müll auszusortieren sind.

Bis Ende 1992 will die Firma Du Pont 13 alternative Kälte­mittel als Ersatz für jene Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) hersteilen, deren Produktion und Vertrieb in den wichtigsten Industrieländern Ende 1995 eingestellt werden soll. Das amerikanische Chemieunternehmen ist der Welt größter Hersteller der Ozonschicht-abbäuenden-FCKWs und wurde in jüngster Zeit durch Naturschutzverbände heftig kritisiert. So hat Greenpeace unter anderem zu einem Boy­kott aller Du-Pont-Produkte aufgerufen.

Eine Übersicht der FCKW-Alternativprodukte mit Angabe der Ozonabbaupo­tentiale kann kostenlos bei David Steven Hill, PR/Marketing Communicati­ons/PA, Postfach 270570. 5000 Köln 27, Tel. 0221/219529, Fax 219529, an­gefordert werden.

Derzeit noch blühende Wildkräuter

Die Wucherblume, oder auch Margerite (Chrysanthemum Leu- canthemum) wird der Familie der Korbblütengewächse zugeordnet. Besondere Kennzeichen dieser Familie sind die im Wechsel am Stengel angeordneten Blätter und die korbartigen Blütenköpfe mit einem Blütenkranz. Die Mar­gerite variiert in ihrem Erschei­nungsbild erheblich. Sie erreicht eine Höhe von ca 60 cm. Die un­teren Blätter sitzen auf kleinen Stielen. Die oberen länglichen Blätter wachsen direkt aus dem kantigen rauhen Stengel. Der Rand der Blätter ist grob gesägt. Die Blüte wird aus den korbartig angeordneen inneren gelben Röh­renblüten und den äußeren wei­ßen Zungenblüten gebildet. Die Wucherblume ist noch häufig auf Wiesen, Weiden sowie an Weg- und Ackerrändern anzutreffen.

Körbchen

Blüiensiand mir Röhrenblülen (innen) und Zungenblüten (außen)

Hochwärmedämmendes Mehrscheiben - Isolierglas RAL-UZ52

Einführung

Maßnahmen zur Wärmedämmung an Ge­bäuden stellen einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Verringerung der umweltbeiastenden Emis­sionen aus Heizungsanlagen dar. Der durch Fenster und andere Verglasungen entste­hende Wärmeverlust kann bis zu etwa ein Drittel des gesamten Wärmeverlustes an Gebäuden ausmachen. Verglasungen mit besonders wärmedämmender Wirkung tra­gen zur Energieeinsparung und damit zur Reduzierung der Schadstoffemissionen aus den Heizungsanlagen bei. Es ist auf einen fachgerechten Einbau des Mehrscheiben- Isollerglasfensters zu achten.

Das Umweltzeichen für hochwärmedäm­mendes Mehrscheiben-Isollerglas soll dem Verbraucher die Möglichkeit geben, diejeni­gen Produkte auszuwählen, die durch ihre besonders guten wärmedämmenden Eigen­schaften zur Energieeinsparung und zur Verringerung von Schadstoffemissionen beitragen.

Anforderungen

Mit dem abgebildeten Umweltzeichen kann .hochwärmedämmendes Mehrscheiben- Isollerglas gemäS DIN 1259 Teil 2 (Ausgabe September .1986) zum Einbau in Rahmen ge­kennzeichnet werden, sofern es folgenden Anforderungen entspricht:

1 Der Wärmedurchgangskoeffizient des hochwärmedämmenden Mehrscheiben- Isolierglases darf 2,0 W/mz K nicht über­steigen (Berechnung des Wärmedurch- gangskoefflzlenten kv gern. Anlage 1 Nr. 3

der Wärmeschutzverordnung vom 24. 2. 1982, BGBl. I S. 209).

2; Der Lichttransmissionsgrad tl muß nach DIN 67507 (Ausgabe Juni 1980) 2 75% betragen, bezogen auf einen Standardauf­bau mit 4 mm Glasdicke je Einzelscheibe. 3 Der Gesamtenergiedurchlaßgrad g muß nach DIN 67507 (Ausgabe Juni 1980) ä 60% betragen, ebenfalls bezogen auf einen Standardaufbau mit 4 mm Glasdik- ke je Einzelscheibe.

Anmerkung:

Abweichungen von den unter Abschnitt 2 und 3 genannten Werten durch Änderung der Glasdicke aus statischen, bauphysikali- achen bzw. Sicherheitsgründen sind zuläs­sig, soweit diese Abweichungen erforderlich sind.

Andere Beschichtungen der Scheiben bzw. Füllungen des Scheibenzwischenraumes als die des geprüften Standard-Aufbaus sind nicht zulässig.

Abfuhr grüne Wertstofftonne für Altpapier im November 1992

Von seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird dar­auf hingewiesen, daß im gesamten Kreisgebiet in der Zeit von Montag, dem 2. November 1992, bis einschließlich Frei­tag, den 6. November 1992, an den jeweiligen Abfuhrtagen nur die grünen Wertstofftonnen für Altpapier entleert wer­den.

Aufgrund der in letzter Zeit vermehrten Beanstandungen wird eindringlich um Beachtung gebeten, daß in die grünen Gefäße tatsächlich nur Altpapier, Kartonagen, Kataloge, Konzeptpapier, Kalenderblätter, Papier Verpackungen jeder Art wie z. B. Soßenpäckchen, Zahnpasta-, The- und Käse­schachteln, Mehl-, Zucker- und Puddingpulvertüten u.ä. ein­gefüllt werden.

Nicht in die grüne Tbnne dürfen gewachste Lebensmittelver­packungen wie z. B. Milch- und Safttüten, Partyteller und -becher, Haferflockentüten, Verpackungen, die teilweise mit Silberpapier versehen sind (wie etwa bei Bonbon-, Keks-, Kaffee- und Schokoladenverpackungen), Cellophan- und Kunststoffverpackungen, Kohlepapier und stark ver­schmutztes Haushaltspapier.

Weihnachtsbäume gesucht

Die Stadt Montabaur sucht für die Weihnachtsdekoration Weihnachtsbäume über 5 m Höhe. Wenn Sie einen solchen B aum schon immer von Ihrem Grundstück entfernen lassen wollten, erledigen wir das bei geeigneten Bäumen ab sofort kostenlos. Rufen Sie uns an, 02602/126/197 (Frau Deurer, Herr Frink). Natürlich holen wir auch Bäume aus dem Wald ab.