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Montabaur

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Nr. 43/92

Zeit fürs Kompostieren Besonders im Sommer fallen viele kompostierbaren Grünabfäl­le aus dem Garten an, neben den das ganze Jahr über vorhande­nen Küchenabfällen. Organische, d. h. verrottbare Stoffe können zu Kompost verarbeitet werden, der dann wieder als wertvoller Dünger im Garten und beim Eintopfen von Pflanzen verwendet werden kann.

Am sinnvollsten ist es, wenn jeder die bei ihm anfallenden orga­nischen Abfälle auch selbst kompostiert. Hierfür hält die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung zu einem günstigen Preis Schnellkomoster aus recyceltem Kunststoff für Sie bereit. Inbe­griffen im Preis sind ein 7,51 großer Vorsortiereimer für die Kü­che und ein 301 Sack Kompost aus Westerwälder Grünabfällen zum Animpfen des organischen Materials.

Der Schnellkomposter ist ein halbgeschlossener Behälter, der mit einer perforierten Bodenplatte ausgerüstet ist, die auf den offenen Boden gestellt werden muß und ist mit einem Deckel verschließbar, über den die Luftzufuhr reguliert werden kann. Durch ein für die Kompostierung günstigeres Klima gegenüber einer offenen Holzkiste läuft die Verrottung etwas schneller ab, allerdings ist auch hierbei mit Zeiträumen bis zu einem Jahr zu rechnen. Dies hängt von der Zusammensetzung, der Größe und der Menge des eingefüllten Materials ab. Zu den kompostierba­ren Materialien zählen Gartenkräuter, Erntereste, Salat- und Gemüseputzreste aus der Küche, Eier-, Kartoffel-und Obstscha­len, Mist von Kleintieren, Hecken- und Strauchschnitt u. a. m. Unsere Absicht ist es nicht, altbewährte Kompostmethoden wie die Kompostmiete oder die Holzkiste - zu verdrängen, sondern auch die Bürger für die es bisher ein Thbu-Thema ist, zum Kom­postieren zu motivieren. Nach unserer Erfahrung - immerhin wurden 1991 knapp 4000 Schnellkomposter verkauft - sind viele Bürger eher bereit zu kompostieren, wenn es in einem umschlos­senen Behälter geschieht.

Mit dem Schnellkomposter und dem dazugehörigen Zubehör, wie oben erwähnt, geben wir Ihnen Informationsmaterial über die Aufstellung des Behälters und allgemeine Hinweise zur Kompostierung in Form der bei uns kostenlos erhältlichen Kom­postfibel an die Hand.

Die Behälter können direkt in Moschheim auf unserem Be­triebsgelände oder jeweils auf unseren Hausmülldeponien in Rennerod, TfeL 02664/6336, und Meudt, Tbl. 06435/8011, gegen Barzahlung abgeholt werden.

Wir raten, bei Abholung auf den Deponien sich kurz vorher tele­fonisch zu erkundigen, ob der Vorrat noch nicht aufgebraücht ist, da wir dort nur eine bestimmte Anzahl von B ehälter n Vorhal­ten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Abfallberaterin bei der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung in Moschheim, Frau Kirst- Melcher, Tbl. 02602/680-680655.

Ein entsprechendes Informationsblatt liegt bei den Verbands­gemeinden aus und kann bei der Westerwaldkreis-Abfallbeseiti­gung angefordert werden.

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Selbstverteidigung für SIE und IHN

Am Montag, 02.11.1992, beginnt der Budo Club Koblenz ein neues zweimonatiges Intensivseminar. Das Seminar bietet den interessierten Tfeilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglich­keit, eine Methode der Selbstverteidigung zu erlernen, die in den unterschiedlichsten Anfgriffssituationen als Abwehr einge­setzt werden kann. Diese moderne Art des Selbstschutzes wird in nachgestellten Situationen praxisnah geübt.

Die Teilnehmer sollen grundlegende Tbchniken erlernen, die eine effektive Verteidigung ermöglichen und eigene körperliche Grenzen erfahren und überwinden. Das Seminar ist auf die Dau­er von zwei Monaten begrenzt. Trainiert wird wöchentlich zwei­mal; montags und mittwochs - abends in der Zeit von 18.30 bis ; 20.00 Uhr.

Es werden einzelne Tbchniken aus dem Gebiet der modernen Selbstverteidigung, des Jujutsu, und des Antiterrorkampfes von TVainer und Co-TVainer vorgestellt und anschließend gemeinsam geübt. Jeder Teilnehmer schlüpft abwechselnd in die Rolle des »Täters« und des »Opfers«. Abgeschlossen wird jedes Training mit Konzentrations- als auch mit Entspannungsübungen, i Interessenten können sich unter der Tbl.-Nr.: 02637/4638 weiter informieren oder finden sich am Montag, 02.11.1992, um 18.30 Uhr im Haus der offenen Tür (HOT) - kath. Jugendzentrum - Trierer Straße 123 c,in 5400 Koblenz-Metternich ein. j Als TVainingskleidung sind bitte Jogging-AnzugundTirnschu- i he mitzubringen; wenn vorhanden, ist auch ein Budo-Anzug an- ! genehm.

AOK

Die Gesundheitskasse.

SPORTLICH FIT MIT APPETIT

Wer hat sie nicht schon gelesen, die Empfehlungen zur hohen Eiweißaufnahme für Kraftsportler.

Die neue AOK-Broschüre zum ThemaSport und Ernäh­rung macht nicht nur mit dem Märchen vom hohen Ei­weißbedarf der Leistungssportler Schluß, sondern zeigt auch, wie man sich durch eine gezielte Ernährung mit herkömmlichen Lebensmitteln optimal auf das sportliche Training einstelien kann. Denn eins steht fest: Wer regel­mäßig Sport treibt, darf auch (etwas) mehr essen, aber es ist nicht einerlei, womit der Hunger gestillt wird. Im Mittel­punkt der Ernährung sollten kohlenhydratreiche Nah­rungsmittel stehen. Also - viel Kartoffeln, Gemüse, Vollkornprodukte und Nudeln, aber wenig Fleisch und

Fette verzehren.

Mit praxisnahen Tips wird erläutert, wie man sich am besten vor dem Training und in den Wett­kampfpausen stärkt. Da werden gesunde Durstlöscher vorgestellt und die süßen Pausensnacks unter die Lupe genommen.

Wer mehr über eine sportgerechte Ernährungsweise wissen möchte, kann die BroschüreFit für den Sport bei jeder AOK erhalten.

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

VERLAG + DRUCK LINUS WITTICH KG

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Ungarn liberalisieren ihre Wirtschaft

20 mittelständische Unternehmer aus Ungarn hospitierten eine Woche lang bei der Industrie-und Handelskammer (IHK) zu Ko­blenz, um sich mit den wesentlichen Marktmechanismen für ei­ne Unternehmensführung im Mittelstand vertraut zu machen. Die Delegationsmitglieder repräsentierten Unternehmen des Umweltschutzes, der Chemie und des Tburismus. Neben einem anspruchsvollen Programm zur Rolle des mittelständischen Unternehmers in der sozialen Marktwirtschaft, wurden Kom­plexe, wie der Zugang zu Geld- und Kapitalmärkten, die techno­logische Entwicklung in der industriellen Produktion bis hin zu den Aufgaben einer Industrie- und Handelskammer, berück­sichtigt. Auch die wichtigen Möglichkeiten zu deutsch­ungarischen Wirtschaftsbeziehungen wurden der Delegation nahegebracht. Im Mittelpunkt des Besuches stand der Dialog mit Unternehmern der Region. Er wurde bei Betriebsbesuchen, Erfahrungsaustausch und zur Geschäftsanbahnung aktiv ge­nutzt.

Bei einem Empfang in der Industrie- und Handelskammer (IHK) brachte der Hauptgeschäftsführer Wolfgang Seul seine Bewunderung über das Bestreben der Ungarn zum Ausdruck, aus eigener Kraft den schwierigen Prozeß der wirtschaftlichen Neuorientierung zu bewältigen. Dabei würde gerade dem Mit­telstand, als dem Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung, eine bedeutende Rolle zukommen. Das Schulungsprogramm der Kammer sei gerade unter diesem Aspekt zusammengestellt worden, um den Delegationsmitgliedern ein noch erfolgreiche­res Wirken bei der wirtschaftlichen Neuorientierungzu ermögli- chea