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Montabaur

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Nr. 43/92

Wissenswertes

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Folgen des neuen Zinsabschlaggesetzes

Informationsveranstaltung der Kreissparkasse Westerwald

Kreissparkasse £

Westerwald

Für Westerwald und Westerwaider

Gesetz zur Neuregelung der Zinsbesteuerung heißt in der Amtssprache eine neue Gesetzesvorschrift, die derzeit die Ge­müter aller Sparer und Geldanleger bewegt.

Kein Wunder, daß die Stadthalle Bad Marienberg voll besetzt war bei der Informationsveranstaltung, zu der die Kreisspar­kasse Westerwald eingeladen hatte Der Referent des Abends - Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Klaus Jürgen Leh- wald - verstand es, die verklausulierte Sprache des Gesetzgebers in seinem einstündigen Referat den Zuhörern verständlich zu machen.

Dr. Lehwald wußte nicht nur über die N achteile des neuen Geset­zes zu berichten. Wesentlicher Inhalt seines Vortrages war, Spa­rern und Geldanlegern ausführliche Erläuterungen zur Ausnut- zungder drastisch erhöhtenFreibeträgezu geben.Ab dem J äh­re 1993 sind Zinserträge in Höhe von DM 6.100,- für Einzelper- sonenundDM 12.200,-für Ehepaare steuerfreiund das Bankge­heimnis bleibt voll gewahrt, faßte Dr. Lehwald die Auswirkungen des neuenZinsabschlaggesetzes zusammen. In der anschließenden Diskussion beantwortete er noch Fragen aus dem Auditorium.

Vorstandsvorsitzender Tbny Alt von der gastgebenden Kreis­sparkasse Westerwald dankte dem Referenten für die ausführli­chen Informationen und empfahl allen Besuchern der Veranstal­tung möglichst bald den Freistellungsauftrag zu stellen und sich in jedem Fall von den Kundenberatern der Sparkasse einge­hend beraten zu lassen.

Die Informationsveranstaltung wird am Freitag, den 23. Okto­ber 92,19.30 Uhr, im Haus Mons Tabor - Stadthalle - Montabaur wiederholt.

Ausstellung »Sexueller Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen« im Westerwald-Kreis

Der Kinderschutzdienst Höhr-Grenzhausen zeigt in Zusam­menarbeit mit dem Kreis-Jugendamt Montabaur die Ausstel­lung

»Sexueller Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen - Dem Schweigen ein Ende».

Die Ausstellung wurde von der Gruppe Wildwasser Minden er­stellt und um die Darstellung der speziellen Arbeitsweise und Hilfsangebote des Kinderschutzdienstes Höhr-Grenzhausen ergänzt.

Die Ausstellung ist zu sehen im Bürgerhaus Wirges vom 27. bis 31. Oktober 1992.

Öffnungszeiten:

Di, Do, Fr. 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.30 Uhr

Mi.;. 13.00 bis 20.30 Uhr

Sa. 10.00 bis 14.00 Uhr

Am Freitag ist Frauentag, d. h. die Ausstellung ist nur für Frau­en geöffnet. Während der Öffnungszeiten am Freitag wird eine Kinderbetreuung angeboten. Die Ausstellung ist nicht für Kin­der geeignet.

Nähere Informationen: Kinderschutzdienst Höhr-Grenzhau­sen, Iblefon 02624/8300.

Trauer über den Tod eines Kindes

Die Selbsthilfegruppe »verwaiste Eltern« trifft sich am Mon­tag, dem 2. November, um 19.00 Uhr im PARITÄTISCHEN ZENTRUM, Neustraße 34, in Westerburg. An diesem Abend wird die Gruppe von Dekan Zimmermann begleitet. Informatio­nen und Unterstützung unter Tblefonnummer 02663/2540, We- KISS.

Erstmals »Westerwälder Kulturzeit« der SPD vom 21.11. bis 5.12.

14 Veranstaltungen in 2 Wochen bieten an wechselnden Orten im Kreis ein breites Spektrum kulturellen und künstlerischen Schaffens. Von der Kunstausstellung, Blues und Folk über Film­nacht, Lesungenund Kabarett bis zum Kinder theater reicht das vielseitige Angebot.

Ein kostenloses Programmheft kann angefordert werden beim SPD-Bürgerbüro, Dr. Luschberger Str. 12, 5432 Wirges, Tbl. 02602/7400. Infos bei Ulrich Seiler, Tbl. 02661/2340 oder Uli Schmidt, Tbl. 02608/636.

Jugoslawien helfen aber wie ?

Eine Möglichkeit besteht in unmittelbarer humanitärer Hilfe. Hierzu startet zur Zeit im Westerwald eine Hilfsaktion. Beson­ders benötigt werden:

- Lebensmittel (Konserven, Kindernahrung)

- Vebandsmaterial

- warme Decken, Zelte u.ä.

Nähere Informationen hierzu unter Tbl. 02663/95498 oder 02602/70723 nach 16.00 Uhr.

SPD-Bürgersprechstunde

mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Harald Schweitzer am Freitag, 30.10., von 16 bis 18 Uhr im SPD-Bürgerbüro Wirges (gegenüber der Kirche). Während dieser Zeit ist der Abgeordne­te unter 02602/7400 auch telefonisch zu erreichen.

Nächste Sprechstunde ist dann am Montag, 9.11. von 10.00 bis 11.30 Uhr. Samstags finden künftig keine Sprechstunden mehr statt.

Landwirtschaftliche Förderungsprogramme laufen aus

Zum 31. Dezember 1992 wird die Förderung nach dem sog. »Gül­lelagerprogramm« und dem Jungland wirte-Konsolidierungs­programm eingestellt. Das heißt, bis Ende dieses Jahres haben interessierte Landwirte noch Zeit, einen Antrag auf Förderung zu stellen.

Der Förderungsantrag ist bei der landwirtschaftlichen Bera­tungsstelle, Kirchstr. 45, 5430 Montabaur, Tbl. 02602/9228-0 einzureichen, die auch die Antragsunterlagen vorrätig hält. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß Anträge, die erst nach dem 31. Dezember 1992 erstellt werden, nicht mehr gefördert werden können.

ImRahmendes »Güllelagerprogramms« werden Bauten zur La­gerung von Flüssig- und Festmist sowie von Silage und Silage­sickersaft durch einen Zuschuß gefördert.

Dadurch sollen von der Landwirtschaft ausgehende Umweltbe­lastungen vermindert werden.

Im Junglandwirte-Konsolidierungsprogramm wird Haupter­werbslandwirten im Alter bis zu 40 J ahren ein jährlicher 3%iger Zinszuschuß (bis zu 10 Jahre lang) für betriebliche Schulden ge­zahlt, die sie von dem früheren Bewirtschafter, in der Regel den Eltern, übernommen haben.

Überlegungen zur Gründung eines BetreuungsVereines

Ehrenamtlich tätige Betreuer haben sich im Rahmen des neuen Betreuungsgesetzes an die Westerwälder Kontakt- und Infor­mationsstelle für Selbsthilfe mit der Bitte um Unterstützung gewandt.

In diesem Zusammenhang wird eine Informationsveranstal­tung stattfinden am Samstag, 31.10.1992, um 14.30 Uhr im Burgmannenhaus, Gemündener Tor 5, in 5438 Westerburg. Elisabeth Rollin wird praxisorientiert über das neue Betreu­ungsgesetz in Form eines Vortrages informieren. Anschließend soll über die Gründung eines Betreuungsvereines beraten wer­den. Interessenten sind willkommen. (Bitte telefonisch anmel­den bei WeKISS, Tbl.-Nr.: 02663/2540.)