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Montabaur

Nr. 42/92

E3

Änderung des Stellenplanes sowie die Förderung der Weiterbil­dung besonders Rechnung trage

Wahl des Bürgermeisters; Verzicht auf Ausschreibung - Antrag der CDU-Fraktion vom 31.08.1992 - Der Stadtrat beschloß mit nur einer Gegenstimme auf die Aus­schreibung der Stelle des Bürgermeisters, dessen Amtszeit zum 30.06.1993 endet, zu verzichten.

Fraktions Vorsitzender Hans-J osef Manns erklärte für die CDU- Fraktion, daß sich eine breite Mehrheit für die Wiederwahl von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erkennen lassa Er führte dies vor allem auf die gute Amtsführung des Bürgermeisters zurück und betonta daß die Stadt in dieser Zeit eine positive Entwick­lung genommen haba Herr Dr. Possel-Dölken habe als »Mann des Ausgleichs« wesentlich dazu beigetragen, daß in Monta­baur wieder ein »Wir-Gefühl« gewachsen sei. Vor diesem Hinter­grund, betonte Manns, laufe eine Ausschreibung lediglich auf die unnütze Verschwendung von Steuergeldern hinaus und tra­ge nur der allgemeinen Politverdrossenheit bei.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Bächer (SPD) betonte in sei­nen Ausführungen, daß das Verfahren Gegenstand der Bera­tung sei. Er zitierte in dem Zusammenhang einen Zeitungsarti­kel, indemdieGesprächezwischenderCDU-undSPD-Fraktion in der Angelegenheit als »Deal« bezeichnet wurden. Bächer ver­wahrte sich gegen diese negative Ausdruckweise, die die örtliche Kommunalpolitik diskriminiere Der SPD-Fraktionvorsitzende bestätigte die Einschätzung, daß eine Ausschreibungzumjetzi- gen Zeitpunkt eine reine Farce wäre. Die Kosten für eine solche Scheinausschreibung seien nicht vertretbar. Er betonte ab­schließend, die Akzeptanz der Person Dr. Possel-Dölken als Bür­germeister für weitere zehn J ahre bestimme allein der Wahlgang und nicht die Art des Verfahrens, über welches im Moment abzu­stimmen sei.

Paul-Heinz Schweizer (FWG) und Reinhard Lorenz (BfM) spra­chen sich ebenfalls für den Verzicht auf die Ausschreibung aus.

Die Verwaltung informiert

Stellenausschreibung

Sie sind examinierte Altenpflegerin, Krankenschwester oder Krankenpflegehelferin ?

und sind durch Ihre Familie derzeit nicht interessiert oder in der Lage einer festen Tätigkeit in ihrem B eruf nachzugehen ? Vielleicht haben Sie jedoch Interesse, Lust und Zeit gelegent­lich als Aushilfe (an Wochenenden, Feiertagen und im Nacht­dienst) in Ihrem erlernten Beruf tätig zu sein !

Rufen Sie uns einfach an! Für nähere Auskünfte steht Ihnen im

Alten- und Pflegeheim Montabaur unsere Pflegedienstleiterin, Frau Braun, Tbl. 02602-1304-0), gern zur Verfügung.

Stellenausschreibung

Die Stadt Montabaur sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Forstwirt (Waldfacharbeiter)

für das Forstrevier Montabaur. Die Entlohnung erfolgt nach dem Manteltarifvertrag für Waldarbeiter. Darüber hinaus werden die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen gewährt. Es erfolgt der Anschluß an die Zusatzversorgung. Interessenten richten ihre Bewerbung bitte bis zum 31. Oktober 1992 mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungs­schreiben, Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild) an die

Verbandsgemeindeverwaltung - Personalamt - Konrad-Adenauer-Platz 8 5430 Montabaur.

Nähere Auskünfte können eingeholt werden bei dem zustän­digen Revierleiter Manfred Reifenberger, Hohe Straße 16, 5430 Montabaur CM: 02602/3551).

Stellenausschreibung

Das Alten- und Pflegeheim Montabaur (Hospitalfonds Mon­tabaur) sucht zum 1.1.1993 für die Verwaltung eine(n) Verwaltungsangestellte(n) mit 50% Arbeitszeit (nachmittags).

Im Alten- und Pflegeheim leben 98 ältere Menschen, die z.T. noch rüstig, z.T. aber auch schwerstpflegebedürftig sind. Un­sere Einrichtung ist in die Bereiche Pflegedienst und Verwal­tung gegliedert.

Zum 1.1.1993 wird eine zusätzliche Halbtagsstelle (20-Wöchenstunden) geschaffen.

Zu den Verwaltungsaufgaben gehören u.a.:

- Heimbewohnervertragsvorbereitung, Heimkostenrech­nung

- allgemeine Verwaltung mit entspr. Schriftverkehr

- Debitoren- und Sachkontenüberwachung

- Bechaffungs-, Ver- und Entsorgungswesen.

Wir wünschen uns:

- abgeschlossene kfm. Ausbildung und/oder Verwaltungs­ausbildung mit kfm. Erfahrung

- mehrjährige Berufspraxis

- Erfahrung im Umgang mit EDV

- Kenntnisse im Sozial-, Heim- und Verwaltungsrecht

- Bereitschaft zur Tfeamarbeit und zu motiviertem und ergebnisorientiertem Arbeiten

- eine engagierte, verantwortungsbewußte und kooperative Persönlichkeit

- Verständnis für alte, gebrechliche und behinderte Menschen.

Wir bieten:

- ein vielfältiges, selbstständiges und verantwortungs­volles Aufgabengebiet

- einen sicheren Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst

- Vergütung nach BAT

- Sozialleistungen des Öffentlichen Dienstes.

Ihre schriftlichen Bewerbungen richten Sie bitte bis 20. Oktober 1992 an:

Alten- und Pflegeheim - Hospitalfonds Montabaur Heimleitung Dillstraße 1,5430 Montabaur.

Tfelefonische Auskünfte erhalten Sie bei unserem Verwal­tungsleiter, Herrn Quirmbach, unter 02602-13040.

Schließung der Schulturnhallen der Yerbandsgemeinde Montabaur

In der Zeit von Montag, 19. Oktober 1992 bis einschließlich Dienstag, 20. Oktober 1992 wird die Schulturnhalle an der Wald­schule in Montabaur-Horressen grundgereinigt. Die Halle bleibt an diesen beiden Tagen geschlossen.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Schulamt -

Grabpflege auf dem Friedhof an der Friedensstraße in Montabaur

Wegen der Tatengedenktage »Allerheiligen und Allerseelen« bitten wir, bis einschließlich Donnerstag, 29. Oktober 1992 die notwendigen Pflegearbeiten an den Grabstätten durchzufüh­ren.

Am Freitag, 30. Oktober 1992 dürfen Abfälle (Pflanzen, Blumen etc) nur noch in den Abfallcontainer an der Friedensstraße ge­bracht werden.

Unsere Friedhofsbediensteten sind an diesem läge mit Reini­gungsarbeiten beschäftigt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Friedhofsverwaltung