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Montabaur _[26]_ Nr. 34/92

Ferienaktion des Handwerker- und Gewerbevereins

Der Handwerker- und Gewerbeverein »»HGV« bot seinen Kunden zur Ferien- und Urlaubszeit im Monat Juli eine große Ferienverlosung unter dem Motto »»Schöne Ferien - gute Reisei« an.

Zur Verlosung wurden von den >»HGV«-Mitgliedern 50 Samsonite-Flugkoffer im Gesamtwert von über 10.000," DM zur Verfügung gestellt. Aus einigen tausend Glückslosen wurden die Gewinner ermittelt und per Anschreiben über ihren Gewinn informiert und beglückwünscht.

Die Übergabe der Flugkoffer wurde kürzlich vom Vorsitzenden Kurt Normann sowie dem stellver­tretenden Vorsitzenden Dieter Grüb vor der Stadthalle vorgenommen. Die Gewinner freuten sich riesig über die Urlaubsgeschenke, die bei den meisten schon bald Verwendung finden.

Die beiden Vorsitzenden des »HGV« Rtwsbuch-Baumbuch, Kurt Normann (ganz linke) und Dieter Grüb (zweiter von linke) überreichten BO Samsonite-Flugkoffer an die glücklichen Gewinner der Ferien verlosung »Schöne Ferien Gute Heise« vor der Stadthalle Ransbach-Baumbach.

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Squash-N achtturnier

Vom 22. auf den 23. August 1992 findet in der City Squash Anla­ge Schlabbergass in Höhr-Grenzhausen das 2. Squash-Nacht- tumier statt. Vom Squash Club Kannenbäckerland veranstal­tet, erwartet die Tbilnehmer ein Sektempfang sowie ein großes Frühstücksbuffet.

Startberechtigt sihd alle Spieler Hobby oder Liga. Meldung an City Squash Schlabbergass Höhr-Grenzhausen, TfeL 02624/6123.

Müll-Analyse Teil zwei

Westerwaldkreis Abfallbeseitigung mit bisherigem Ergebnis nicht zufrieden

Nach der ersten Phase im Februar führt die Westerwaldkreis Abfallbeseitung zusammen mit dem Ingenieurbüro Dr. Schef- fold jetzt die zweite Phase der HausmüU-Analyse durch.

Bei dieser Untersuchung wird die genaue Zusammensetzung des Hausmülls untersucht.

Es wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie hoch der Anteil wiederverwertbarer Stoffe zum Beispiel von Glas, Papier und Pappe sowie von Bio-Abfall im Restmüll ist.

Die jetzt laufende zweite Phase der Analyse ist nach Angaben von Werkleiter Volker Best deshalb notwendig, weil erfahrungs­gemäß der Müll im Sommer (mehr Gartenabfälle) sich von dem im Winter (mehr Asche) unterscheidet.

Das Ergebnis der ersten Untersuchungen Februar kann die Ver­antwortlichen der Westerwaldkreis Abfallbeseitigung nicht zu­frieden stimmen.

«Der Anteil von Glas und Papier im RestmUll ist einfach noch zu hoch. Obwohl wir mit der grünen Ibnne Papier und Pappe ein­sammeln und mit einem Glascontainer auf 280 Einwohner eine sehr große Stelldichte haben. Daß trotzdem noch zu viel Papier und Glas in den grauen Ibnnen landet, ist für uns etwas enttäu­schend«, meint der erste Kreisbeigeoidente Klaus Knoche.

IHK Koblenz:

Gedämpfte Geschäftsaussichten Die aktuelle Wirtschaftslage im nördlichen Eheinland-Pfalz zeigt im Sommer 1992 ein sehr differenziertes Bild.

Aus den Antworten von 230 Industrieunternehmen mit zusam­men knapp 64.000 Beschäftigten auf eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hat sich eine ein­deutige Dsndenz in der Konjunkturbeurteilung nicht durchge­setzt.

Nach dem Wachstumsschub, den die deutsche Vereinigung auch im IHK-Bezirk Koblenz ausgelöst hatte, der dann folgenden deutlichen Konjunkturabkühlung seit Sommer 1991 und einer leichten Stabilisierung auf niedrigerem Niveau im Frühjahr 1992, prägen zur Zeit Unsicherheiten und Vorsicht die Stellung­nahmen der Firmen. DieEinschätzungder aktuellen Geschäfts­lage hat sich im Vergleich zum Vorquartal kaum verändert, ge­genüber dem entsprechenden Vorjahresquartal aber deutlich verschlechtert.

Ein Grund liegt nach Ansicht der Kammer in einem offensichtli­chen Stimmungsumschwungbei den Konsumenten; der den pri­vaten Verbrauch negativ tangierte.

Indiz hierfür sind die Meldungen aus dem Handel, die eine Ver­schlechterung der aktuellen Geschäftslage signalisieren. Während Anfang 1992 noch 41 Prozent der befragten Einzel­händler ihre Geschäftslage als gut beurteilten, ist dieser Anteil innerhalb eines halben Jahres auf 23 Prozent zurückgegangen. Im Großhandel war ein Rückgang von 61 auf 34 Prozent zu beob­achten.

Steuer- und Abgabenerhöhungen sowie die anhaltende Diskus­sion um mögliche weitere Belastungen, auch im Zusammen­hang mit der künftigen Finanzierung der Einheit, dürften - so die IHK Koblenz abschließend - zu dieser Stimmungsver­schlechterung mit beigetragen haben.

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