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Montabaur

Neuer Leiter der Zweigstellen Holler und Horressen

Jürgen Müller ist neuer Lei­ter der Zweigstellen Holler und Horressen der Kreis­sparkasse Westerwald.

Mit Jürgen Müller hat ein qualifizierter Sparkassen­mann, der bisher in der Ge­schäftsstelle Neuhäusel tä­tig war, die Nachfolge des leider allzufrüh verstorbe­nen Georg Franz angetre­ten.

Jürgen Müller freut sich- über die neue Aufgabe und wird den Kunden in Holler und Horressen ein stets ansprechbarer und kompetenter Gesprächspartner bei allen Fragen »rund ums Geld« sein.

Pflegetätigkeit wird in der Rentenversicherung angerechnet Antrag rechtzeitig stellen I

Die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Spey­er, weist darauf hin, daß das Rentenreformgesetz seit 1. Januar 1992 Personen, die nicht erwerbsmäßig mindestens 10 Stunden wöchentlich einen Pflegebedürftigen pflegen, folgende Vergün­stigungen einräumt:

- Durch die Anrechnung der Pflegetätigkeit als Berücksichti­gungszeit kann ein Rentenanspruch entstehen, die Bewer­tung beitragsfreier Zeiten kann verbessert werden.

- Mit der Umwandlung von freiwilligen Beiträgen in Pflicht­beiträge können u.a. die versicherungsrechtlichen Voraus­setzungen für eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente (36 Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren vor der Er­werbsminderung)oder eine Altersrente für Frauen (mehr als 10 Jahre Pflichtbeiträge nach dem 40. Lebensjahr) erfüllt werden.

- Während einer Beschäftigung, die aufgrund der Pflegetä­tigkeit zeitlich eingeschränkt ist, können zusätzlich Pflicht­beiträge gezahlt werden.

Dafür ist ein Antrag erforderlich. Die LVA empfiehlt, diesen rechtzeitigzu stellen, um rentenrechtliche Nachteile zu vermei­den. Denn bei Antragstellung nach Ablauf von drei Monaten seit Aufnahme der Pflegetätigkeit erfolgt eine Anrechnung erst ab Antragsmonat. Beizufügen ist eine Bescheinigung über die Pflegebedürftigkeit und den Umfang der Pflegetätigkeit, die bei Leistungsbezug der jeweilige Sozialleistungsträger (z.B. Krankenkasse, Sozialamt) ansonsten der Medizinische Dienst der Krankenversicherung ausstellen.

Auskünfte erteilen die LVA in Speyer, ihre Auskunfts- und Bera­tungsstellen und Versichertenältesten, die Versicherungsämter sowie die Stadt-, Gemeinde- oder Verbandsgemeindeverwaltun­gen.

Rat für Versicherte

Der Versichertenälteste der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Willi Neuroth, Niederahr, hält am Donnerstag, dem 13. August 1992, von 14.00 bis 17.00 Uhr

in der AOK Geschäftsstelle Montabaur einen Sprechtag ab. Ratsuchende Versicherte der Angestelltenversicherung werden gebeten, alle Unterlagen für ihre Anliegen mitzubringen. Es handelt sich z.B. um Versicherungsverlauf, Beitragsnachweise, Geburtsurkunden, Familienstammbuch, Arbeitslosenmelde­karten sowie Paß oder Personalausweis.

Der Versichertenälteste steht für Anträge auf Anerkennung von Kindererziehungszeiten, Klärung von Versicherungsver­läufen, Klärung von Fragen im Zus amm enhang mit der Nach­zahlung von Beiträgen für die sogenannten »Heiratserstattun­gen«, Hinweise zur Auffindung von nicht in den Unterlagen vor­handenen Versicherungszeiten (wie beispielsweise Pflichtjahr) zur Verfügung.

Anträge auf Versichertenrente können in dieser Sprechstunde nicht gestellt werden, da sie zu zeitraubend sind.

[ 22 I _ Nr, 33/92

Für diese Anträge steht der Versichertenälteste nach Tbr min ab- sprache unter der TfeL-Nr. 02602/70143 zur Verfügung.

Kontenklärungsanträge werden von der Bf A nur für Versicherte ab dem 58. Lebensjahr an bearbeitet.

Erstes gemeinsames Dorffest

Vereine der Ortsgemeine Isselbach Die Vereine der Ortsgemeinde Isselbach feiern am 23.08.1992 ihr erstes gemeinsames Dorffest.

Hierzu laden wir alle Freunde und Bekannten herzlich ein.

Das Dorffest findet im Außenbereich des Bürgerhauses und auf dem Sportplatz statt und hat folgenden Verlauf:

9.30 Uhr GottesdienstimFreien,unterMitwirkungdesKin- derchores, des Singkreis Isselbach sowie eines Po­saunenchores, anschließend Frühschoppen

11.00 Uhr Mittagessen. Wir bieten u.a. »Ochs am Spieß« mit Beilagen

13.00 Uhr Beginn der Spiele nach Art von »Spiel ohne Gren­zen«. Parallel ist auch für Kinder bis 5 Jahre eine Spielstraße aufgebaut, wo sich Kinder in 3 Alters­gruppen am Wettbewerb beteiligen können. Für die drei Besten sind Preise ausgesetzt.

14.30 Uhr Kaffee und Kuchen

Der Tag soll ausklingen bei angeregter Unterhal- tungund der Möglichkeit, das Thnzbein zu schwin­gen.

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Gute Malerarbeiten tragen einen Namen: »Braun«

Der Meisterbetrieb für Maler- und Lackierarbeiten Jakob Braun und Sohn aus Montabaur geht auf das Jahr 1912 zurück. Seitdem hat sich im Malergewerbe sehr viel getan und geändert. Doch als eine Kunstfertigkeit will auch der heutige Inhaber, Maler- und Lackierermeister Guido Paul, dieses Handwerk ver­standen wissen.

Ein Hauptaugenmerk seiner Arbeit liegt auf der extravagante­ren und schickeren Gestaltung der Häuser, sowohl innen als auch außen.

Anregungen für den persönlichen Wohnstil des einzelnen ist für Guido Paul eine Selbstverständlichkeit.

Qualität, auch für den anspruchsvollen Geschmack, will er mit seinen zehn Mitarbeitern zur vollsten Zufriedenheit seiner Kun­den liefern.

Die stetig wachsende Zahl seiner Stammkunden bestätigt dies.

Ob Renovierung oder Neubau, die Farbe und der Geschmack entscheiden letztlich über das Aussehen. Deshalb rufen Sie an oder faxen Sie ganz einfach. Tbl. 02602/4283, Fax: 02602/180084.

IHK Koblenz:

Fortbildungsprüfungen auf Expansionskurs

Berufliche Weiterbildungwirdzunehmendzum Selbstverständ­nis; sie fördert die Karriere. Immer mehr Teilnehmer stellen sich, wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz jetzt mitteilte, deren Fortbildungsprüfüngen.

D as Jahr 1991 brachte gegenüber dem Vor jahr eine weitere deut­liche Steigerung. Bei den kaufmännischen Berufen war ein Plus von 12,6 Prozent (526 gegenüber 467 Tteilnehmer) zu verzeich­nen; dieZahl der gewerblich technischen Prüfungen, so für Indu­striemeister, stieg um 13,4 Prozent auf 398 Prüflinge. Mit 66 Prozent blieb dabei der Anteil der bestandenen Prüfungen nahe­zu unverändert.

Die stärkste Zunahme konnten so die Kammer - die Ausbilder­eignungsprüfungen verbuchen. Hier wurden 1991 mit 968 Prü­fungen insgesamt 126 Prüfungen mehr (plus 16 Prozent) durch­geführt als im Jahr zuvor. 1992 ist erkennbar, daß sich diese Tbn- denz fortsetzen wird. Schon jetzt wird das auch für 1993 erwar­tet, da im kaufmännischen Bereich neue Prüfungen und Berufe hinzukommen, so der »Verkehrsfachwirt«, der »Leasingfach- wirt« und der »Meister im Lagerwesen«.