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Montabaur

Nr. 31/92

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Abfuhr grüne Wertstofftonne für Altpapier im August 1992

Von seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird darauf hingewiesen, daß im gesamten Kreisgebiet in der Zeit von Montag, 03.08. bis einschließlich Freitag, 07.08.1992 an den jeweiligen Abfuhrtagen nur die grünen Wertstofftonnen für Altpapier entleert werden.

Aufgrund der in letzter Zeit vermehrten Beanstandungen wird eindringlich um Beachtung gebeten, daß in die grünen Gefäße tatsächlich nur Altpapier, Kartonagen, Kataloge, Konzeptpa­pier, Kalenderblätter, Papierverpackungen jeder Art, wie z.B. Soßenpäckchen, Zahnpasta-, Itee- und Käseschachteln, Mehl-, Zucker- und Puddingpulvertüten u.ä. eingefüllt werden.

Nicht in die grüne Tbnne dürfen gewachste Lebensmittelver- packungen, wie z.B. Milch- und Safttüten, Partyteller und -be- cher, Haferflockentüten, Verpackungen, die teilweise mit Silber­papier versehen sind (wie etwa bei Bonbon-, Keks-, Kaffee- und Schokoladenverpackungen), Cellophan- und Kunststoffver­packungen, Kohlepapier und stark verschmutztes Haushalts­papier.

Informationen zur Rentenversicherung Beratung - Auskunft

Sprechtage der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz (LVA) für den Bereich der Verbandsgemeinde 5430 Montabaur Die Sprechtage der LVA Rhld.-Pfalz finden in der Regel am er­sten Dienstag im Monat statt.

Der nächste Sprechtag ist am Dienstag, dem 4. August 1992. Die Sprechstunden sind von 08.30 bis 12.00 Uhr.

Die Versicherten werden gebeten, ihre Rentenversicherungsun­terlagen, Nachweise über Krankheitszeiten, Zeiten der Arbeits­losigkeit, militärischer Dienst, Zeiten der Schul-, Fachschul- und Hochschulausbildung nach dem 16. Lebensjahr und ggf. den Flüchtlings- oder Vertriebenenausweis, mitzubringen.

Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung und Be­rücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung ist die Vorlage der Geburtsurkunden oder des Familienbuches erforderlich. Unbeglaubigte Fotokopien genügen nicht.

Sollte ein Versicherter nicht selbst vorsprechen können, kann er sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen.

Aus Gründen des Datenschutzes ist in diesem Fall jedoch die Vorlage einer Vollmacht, der Personalausweis in allen Fällen, er­forderlich. Das gilt auch für Ehegatten.

Die Beratungen werden bei der Verbandsgemeindeverwaltung, 5430 Montabaur, Rathaus-Altbau, I. Stock, Zimmer 10/11, durchgeführt.

Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft

Nachbesichtigung der landwirtschaftlichen Betriebe Die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Hessen-Nassau in Kassel teilt mit, daß in nächster Zeit die landwirtschaftlichen Betriebe in den nachfolgend aufgeführten Gemeinden und Stadtteilen mit einer Nachbesichtigung zu rechnen haben. Soll­ten noch Mängel oder Gefahrenstellen in den landwirtschaftli­chen Betrieben vorhanden sein, bittet die Berufsgenossen­schaft, diese baldigst zu beseitigen.

Nachbesichtigungen finden statt in den Gemeinden:

Boden, Daubach, Eitelbora, Gackenbach, Girod, Girod-Klein- holbach, Görgeshausen, Ruppach-Goldhausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligenroth, Holler, Horbach, Hübingen, Ka­denbach, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niederer­bach, Nombom, Oberelbert, Simmem, Stahlhofen, Untershau- sen, Welschneudorf, Montabaur undin den StadtteilenBladem- heim, Eigendorf, Eschelbach, Ettersdorf, Horressen, Recken­thal und Wirzenborn.

Gesundheitsamt warnt vor dem Einsatz

von Pflanzenschutz- und Unkrautbekämpfungsmitteln Chemie im Hausgarten und auf versiegelten Flächen - eine Zeitbombe im Naturhaushalt ?

Der Siegeszug moderner Naturwissenschaft und Ttechnik in al­len Lebensbereichen zeigt inzwischen seinen Januskopf: Einerseits hat er in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft Produktivitätssteigerungen erzielt und viele Kulturpflanzen vorderEinwirkungvon Schädlingen wirksam schützenkönnen, andererseits gefährdet er in zunehmendem Maße den Natur­haushalt.

Das Trinkwasser als entscheidende Lebensgrundlage bedarf in besonderem Maße unserer Aufmerksamkeit.

Der Gesetzgeber hat unter anderem in der Trinkwasserverord­nung und in den Rechtsvorschriften für den Pflanzenschutz ein Instrumentarium geschaffen, um die Einbringung von Schad­stoffen in den Wasserhaushalt möglichst gering zu halten.

Ist ein Wirkstoff einmal ins Grundwasser gelangt, so ist er in der Regel auch im Trinkwasser in mehr oder weniger geringen Spu­ren nachweisbar. Eine Elimination ist - wenn überhaupt nur in langen Zeiträumen möglich.

Kürzlich haben umfangreiche Meßreihen im Münsterland über­höhte Konzentrationen des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs »Diuron« in Kläranlagenabläufen und in Fließgewässera unter­halb von Siedlungen nachgewiesen.

Das Gesundheitsamt appelliert an die Bevölkerung sowie insbe­sondere an Betriebe, Vereine und Gemeinden, auf die Anwen­dung von Unkrautbekämpfungsmitteln (sogenannte Herbizi­de) zu verzichten, sich aber in jedem Fall streng an die Anwen­dungsvorgaben zu halten. Besonder s kritisch zu bewerten ist die Ausbringung auf versiegelte Oberflächen, z.B. Garagenvorplät­ze, Hofflächen, Wege, Parkplätze etc.

Der Wirkstoff baut sich beim Einsatz auf solchen Flächen nicht ab und wird beim nächsten Regen abgeschwemmt.

|[^| Erwachsenenbildung

Der Arbeitsplan der Volkshochschule (der VG Montabaur) für das Herbstsemester 1992 liegt vor !

Der neue Arbeits­plan, im prakti­schen Taschenfor­mat, verspricht für das Herbstseme­ster 1992 wieder ein vielfältiges Pro­gramm i

Ob Sie eine Sprache erlernen, sich beruf­lich weiterbilden, oder Ihre Freizeit sinnvoll nutzen möchten, es wird für jeden etwas ge­boten.

Den Arbeitsplan erhalten Sie bei al­len Banken, Spar­kassen, Metzgerei en, B äckereien, Buchhandlungen in Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel und Eitelborn in allen Gemeindebüros sowie

bei der VHS-Geschäftsstelle Montabaur, Rathaus, Zim­mer 206. Bitte beachten Sie, daß Anmeldungen erst ab 27. August 1992

- nach unserer Sommerpause - unter der Tblefon - Nummer 02602/126.105 entgegengenommen werden.

Studienreise

»Das pharaonische und koptische Ägypten»

Die Volkshochschule Hachenburg in Zusammenarbeit mit der Kreis-VHS führt in den Weihnachtsferien vom 27.12.92 bis 09.01.1993 eine Studienreise per Flug durch das alte und moder­ne Ägypten durch. Interessenten erhalten nähere Informatio­nen zu dieser Reise bei der Geschäftsstelle der VHS Hachen­burg, Ttelefon 02662/6336.

Kath. Bildungswerk Westerwald

Säuglingspflege - Wie mache ichs richtig ?

Zwei erfahrene Fachkräfte sagen und zeigen alles Wissenswerte. Ifermin: 25.8. bis 29.9.1992 jeweils dienstags, 19.30 Uhr.

Ort: Montabaur, Kath. Bezirksamt, Auf dem Kalk 11 (Konfe­renzraum). Leitung: Ingrid Müller, Eigendorf, Martina Kalb- Steudter, Ruppach-Goldhausen,