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Montabaur

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Bankkaufmann: eine besondere Herausforderung für die Zukunft

Grund zur Freude hatten die ehemaligen Azubis der Volksbank Monta­baur-Wallmerod über die hervorragenden Prüfungsergebnisse bei der IHK-Abschlußprüfung zum Banldcaufmann. V. 1. n. r.: Thomas Paul, Stahlhofen, Katja Roos, Montabaur, und Dirk Geyer, Montabaur.

Die Volksbank Montabaur-Wallmerod ist sehr stolz auf ihre ehe­maligen Auszubildenden, die vor einigen lägen die letzte Hürde zum Bankkaufmann genommen haben. Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höber sprach den drei frischgebackenen Bank­kaufleuten seine Anerkennung für die guten Leistungen wäh­rend der Ausbildungszeit aus und hob besonders das Prüfungs­ergebnis der drei »Volksbänker« hervor.

G anz besonders freute es den Vorstand der Volksbank, daß Tho­mas Paul aus Stahlhofen als bester im Bezirk der IHK Monta­baur abgeschlossen hatte. Alle vier Prüfungsbereiche konnten mit der Note »sehr gut« absolviert werden.

Den ehemaligen Stiften machte Höber deutlich, daß der Beruf Bankkaufmann eine besondere Herausforderung für die Zu­kunft und vor allem ein hervorragender Grundstein ist, auf den eine persönliche Karriere auf gebaut werden kann. Gerade im Fortbildungssystem der genossenschaftlichen Bankengruppe wird sich in Zukunft einiges ändern, ja sogar die Möglichkeit für ein Studium innerhalb dieser Bankengruppe geschaffen wer­den.

Für den weiteren Berufsweg wünschte Höber den drei Bankern alles Gute und viel beruflichen Erfolg.

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Solidarität für Behinderte

Immer wieder wird er ge­fragt, wie er sich seine Ar­beit im einzelnen vorstella Kein Wunder, denn Udo Rei­chenbecher, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Ge­sundheit, ist der erste Lan­desbehindertenbeauftragte in Rheinland-Pfalz.

Die Tätigkeit des Landesbe- hindertenbeauftragten be­deutet demnach Neuland, noch gibt es keine vorgege­benen Leitlinien. Dennoch waren für Udo Reichenbe­cher die Grundzüge seiner Arbeit von Anfang an klar. »Vorrangiges Ziel der Behindertenpolitik in unserem Land muß es sein, dazu beizutragen, daß Behinderte am alltäglichen Leben teilnehmen können. »Konkret heißt das für Reichenbecher, sich dafür einzusetzen, daß noch mehr Schwerbehinderte einen Ar­beitsplatz erhalten. Das geht auch an die eigene Adresse: »Der öffentliche Dienst muß seine Vorbildfunktion bei der Beschäfti­gung Schwerbehinderter deutlich sichtbar erfüllen.«

Als weitere Aufgabe der Behindertenpolitik nennt er die berufli­che Rehabilitation. »Behinderten, die nicht auf dem Arbeits­markt tätig sein können, bieten wir in den Beruf sbildungs- und Berufsförderungswerken ein breitgefächertes Förderangebot.«

1_ Nr. 30/92

Für Körperbehinderte, geistigBehinderte, psychisch Behinder­te und Schwerstmehrfsehbehinderte gebe es bereits 51 Haupt- und Zweigwerkstätten mit rund 7.600 Arbeitsplätzen. Schließlich unterstreicht der Landesbehindertenbeauftragte: Da Selbsthilfegruppen wie auch Behindertenverbände im sozia- lenBereich an Bedeutung gewinnen, will er engmit diesen Grup­pen Zusammenarbeiten. Ebenso will er sich dafür einsetzen, daß ein Landesbehindertenbeirat gegründet wird. »Ich bin sicher«, so Udo Reichenbecher, »daß wir mit diesen Maßnahmen dazu beitragen, Behinderte mehr als bisher in das gesellschaftliche Leben zu integrieren und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.«

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Wirtschaft braucht ausländische Mitbürger

Die ausländischen Mitbürger sind für die heimische Wirtschaft imentbehrlich. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, die dieser läge der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Auf knapp 20 Seiten be­richten unter anderem zahlreiche mittelständische Unterneh­men aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz über ihre Erfahrungen mit ausländischen Arbeitnehmern.

Nach der Situationsanalyse der Kammer werden im gesamten Bezirkrund 11.000 Gastarbeiter beschäftigt. Führend dabei sei der Bereich des Stahl- und Maschinenbaues, es folge der Sektor Steine und Erden (17 Prozent) sowie das Bauhauptgewerbeund

die Elektro- und Schmuckindustrie mit jeweils zwölf Prozent. Das größte Kontingent der Ausländer stellen noch vor den Ju­goslawen die Türken.

Die Studie kommt zu dem Schluß: »Die ausländischen Arbeit­nehmer tragen seit J ahrzehnten zu Tausenden mit ihrer Arbeits­kraft und ihrem Fleiß erheblich zum Wohlstand und zur interna­tionalen Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft bei.

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Sport-Toto fördert Kunst

Kunstpreis der Sport-Tbto GmbH zum dritten Mal ausgeschrieben »Als folgerichtige Weiterentwicklung der Kunstförderung und des partnerschaftlichen Verhältnisses zu den rheinland-pfälzi­schen Künstlern«, bezeichnet Direktor Rolf Weiler den Kunst­preis der Sport-lbto GmbH Rheinland-Pfalz, den das Unterneh­men mm zum dritten Mal im Zweijahresrhythmus ausschreibt. So habe die Sport-lbto GmbH Rheinland-Pfalz z. B. im vergan­genen Jahr 1991 rund 220 Millionen DM nicht nur zur Förde­rung des Sports und der Wohlfahrtspflege, sondern auch für die Kunst- und Denkmalpflege erwirtschaftet.

Die mit ihrer Dotierung von insgesamt 31.000 DM an Preisgel- dem zu den bedeutensten in Rheinland-Pfalz zählende Aus­zeichnung für Künstler wurde 1989 erstmals für Graphik und Fotographie vergeben.

Bereits die zweite Ausschreibung in der Kunstgestaltung »Kleinstplastik« im Jahre 1991 fand einen bemerkenswert ho­hen Anklang. Insgesamt 166 rheinland-pfälzische Künstler be­teiligten sich mit 712 Werken, von denen 32 Arbeiten in eine viel beachtete Ausstellung auf genommen wurden. Nach der Preis­verleihungin Koblenz war die Ausstellung an weiteren zentralen Orten des Landes, sowie im Mainzer Landtagund der rheinland- pfälzischen Landesvertretung in Bonn zu besichtigen.

Auch der dritte Kunstpreis - der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Rudolf Scharping steht - richtet sich wieder an alle Künstler, die in Rheinland-Pfalz leben, arbeiten oder im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz geboren sind.

Als Kunstgattungwurde »Malerei« gewählt. Um völlig offen für das gesamte Spektrum rheinland-pfälzischen Kunstschaffens zu sein, wurde vom Veranstalter bewußt auf einen Titel oder eine strenge Themenvorgabe verzichtet. Einzige Vorbedingung ist, daß die eingereichten Arbeiten hängfertig sein müssen und ein Maß von 120 cm x 120 cm nicht überschreiten dürfen. Interessierte Künstler können sich bis spätestens 30. Septem­ber 1992 mit bis zu fünf Werken für eine Vorausscheidung bewer­ben. Die zunächst als Fotographien eingesandten Arbeiten wer­den von einer Vorjury Ende Oktober ausgewertet. In die End­ausscheidung können dann aber höchstens drei Werke eines Künstlers gelangen.

Über die Einladung zur Ausstellung sowie die Preisverleihung entscheidet die Hauptjury des 3. Kunstpreises der Sport-lbto

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Udo Reichen becher.