Montabaur
Nr. 30/92
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(3) Auf die Gewährung des Zuschusses besteht kein Rechtsanspruch. Die Bewilligung bzw. Auszahlung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel
(4) Für die Durchführung der Maßnahme(n) gelten die Bestimmungen der Satzung der Stadt Montabaur über die Art der Gestaltung und Instandhaltung der Bebauung im historischen Tfeil der Stadt vom 04.01.1988. Gemäß § 12 dieser Satzung ist in jedem Fall eine Baugenehmigung einzuholen.
§7
Anpassung der Zuschußhöhe an den Preisindex Die Verwaltung wird beauftragt, in regelmäßigen Abständen den B aupreisindex zu überprüfen und die Förderbeträge diesem anzupassen.
Natur- und Umwelt-Info
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Behandlung von Verstößen gegen die Richtlinien Der Bewilligungsbescheidkann bei einem schuldhaften Verstoß gegen die Richtlinien, gegen Auflagen des Bewilligungsbescheides bei einer zweckfremden Verwendung der bewilligten Mittel sowie gegen die jeweils gültige Gestaltungssatzung jederzeit ganz oder teilweise widerrufen werden. Soweit der Bewilligungsbescheid widerrufen wird, sind bereits ausgezahlte Zuschüsse zurück zu erstatten.
§9
Inkrafttreten
Diese Richtlinien wurden in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Montabaur am 10.06.1992 beschlossen.
Sie treten mit Wirkung vom 11.06.1992 in Kraft.
Die Richtlinien vom 18.06.1992 treten außer Kraft.
Dr. Fossel-Dölken Bürgermeister
^Die Verwaltung informiert”
Straßensperrungen an Kirmes vom 01. bis 05. August 1992
Wir weisen darauf hin, daß an den Kirmestagen vom 01. bis 05. August 1992 folgende Straßen für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind:
von Samstag, 01.08.1992 ab 6.00 Uhr:
- Bahnhofstraße, ab Ecke KEVAG
- Burgstraße,
- Vorderer Rebstock bis Einmündung Hinterer Rebstock,
ab 16.00 Uhr
- Sauertal,
• Elisbethenstraße, ab Parkplatz in Richtung SauertaL
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß parkende Fahrzeuge in der Bahnhofstraße, die den Aufbau der Stände behindern, kostenpflichtig abgeschleppt werden.
Die Sperrungen werden am Mittwoch, 6. August 1992 nach den notwendigen Reinigungsarbeiten im Laufe des Vormittages wieder aufgehoben.
Verbandsgemeindeverwaltung
- als Ortspolizeibehörde -
Schließung der Schulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur
In der Zeit von Montag, 17. August 1992 bis einschl. Mittwoch, 02. Sept. 1992 werden folgende Schultumhallen wegen Grundreinigungsarbeiten geschlossen:
- Schultumhalle an der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur
• Schulturnhalle an der Waldschule Montabaur-Horressen
- Schultumhalle an der Grundschule Horbach
- Schultumhalle an der Freiherr-vom-Stein-Schule Nentershausen
- Schultumhalle an der Grundschule Niederelbert
- Schultumhalle an der Grundschule Ruppach-Goldhausen.
Die Schultumhalle an der Augst-Schule Neuhäusel bleibt in der Zeit von Montag, 17.08.1992 bis einschl Sonntag, 30.08.1992 geschlossen.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
- Schulamt -
Naturschutz ums Haus
Naturschutz wird nicht nur in Naturschutzgebieten gemacht, sondern fängt bereits vor der Haustür an. Im Garten, am Haus und ums Haus läßt sich schon mit verhältnismäßig geringem Aufwand recht viel für eine natürliche Umwelt erreichen. Über 13 Millionen Hausgärten bergen noch ungeahnte Möglichkeiten. Die Broschüre “Naturschutz ums Haus”, die der Naturschutzbund Deutschland (NABU) herausgegeben hat, gibt in übersichtlicher, knapper und anschaulicher Weise Tips und Hinweise zu Naturschutzmaßnahmen vor der Haustür. Die Broschüre informiert über sinnvolle und empfehlenswerte Maßnahmen und leitet zur Umsetzung an. In acht Kapiteln werden vom Gartenteich über begrünte Fassaden und Nisthilfen für Kleintiere bis hin zur Anlage lebendiger Wege und Plätze viele Themen behandelt, die für den Naturschutz ums Haus wichtig sind.
Die Broschüre ist beim Naturschutzbund Deutschland, Postfach 1245, 4230 Wesel gegen 5 DM in Briefmarken (Preis einschließlich Porto und Verpackung) erhältlich.
Wissenswertes über Papier
Der Papierverbrauch ist in Deutschland weiterhin angestiegen und betrug 1990 inzwischen 230 kg pro Kopf. Damit zählt Deutschland zu den Ländern mit dem höchsten Papierkonsum in der Welt. Bei der Herstellung von Papier werden die Ausgangsstoffe Zellstoff, Holzschliff (hauptsächlich für Zeitungsund Verpackungspapier) und Altpapier benötigt.
Die wesentlichen Belastungen bei der Papierproduktion entstehen bei der Rohstoffherstellung. Um die Umweltbelastungen zu reduzieren, sollte in vermehrtem Maße Umweltschutz- oder Recyclingpapier verwendet werden.
Umweltschutzpapier:
Aus 100 % Altpapier ohne Bleiche und Deinking (=Druckfarbenentferaung)
Verwendung:
Briefumschläge, Versandtaschen, Schreib-, Notiz- und Druckpapier
geringste Umweltbelastung Recyclingpapier:
Aus 100 % Altpapier mit Deinking und Bleiche (in Deutschland chlorfrei), verschiedene Qualitäten werden an geboten Verwendung:
Kopier-, Druck-, Schreib- und sonstige Büropapiere Chlorfrei gebleichte Papiere:
Aus Zellstoff (Abfall- und Stammholz); Verzicht auf die Verwendung von Chlor und Chlorverbindungen bei der Bleiche Verwendung:
Graphische Papiere mit einem höheren Weißgrad, Spezialpapiere
elementar chlorfrei gebleichte Papiere (= Chlorarm)
Aus Zellstoff, bei der Bleiche werden Chlorverbindungen (Sauerstoff- und Wasserstoffperoxid) statt elementares Chlor verwendet.
Verwendung:
Für alle Bereiche, insbesondere für Papiere mit hoher Lichtbeständigkeit
chlorgebleichte Papiere:
Aus Zellstoff, herkömmliche Papiere mit der höchsten Umweltbelastung.

