Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr. 29/92

E

Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis

Freitag, den 7. August 1992 Los A 11.00 Uhr, Los B 11.15 Uhr bei der Verbandsgemeindeverwaltung 6430 Montabaur, Rat­haus, Altbau, Zimmer 38, einzureichen.

Die Öffnung findet anschließend im Beisein etwa erschienener Bieter statt.

Stempelfarbe:

mit Zitronensaft behandeln, dann auswaschen. Stockflecken:

mit Gallseife ausreiben, danach waschen.

Umweltfreundliche Schädlingsvertilger aus der Gießkanne

Montabaur und Wallmerod, 17. Juli 1992

Verbandsgemeindewerke Montabaur und Wallmerod

H Die Verwaltung informiertt

Natur- und Umwelt-Info

Fleck weg

Viele Fleckenentfemungsmittel enthalten umweit- und gesund­heitsschädliche Stoffe. Deshalb sollten harmlosere Methoden angewandt werden.

Zwei Ratschläge sind grundsätzlich zu beachten:

1. Flecken müssen sofort behandelt werden. Die meisten Flecken lassen sich in noch feuchtem Zustand mit klarem Wasser oder mit Seife/Waschmittel restlos entfernen.

2. Nur bewährte Methoden anwenden. Sonst wird es oftmals nur schlimmer und der Fleck ist gar nicht mehr zu entfer­nen.

Einige umweltfreundliche Beispiele:

Blut:

lauwarme Seifenlauge; ältere Flecken in Soda oder Salzwasser kalt ein weichen, dann mit lauwarmer Seifenlauge auswaschen. Fett:

sofort mit Mehl auf saugen, dann waschen oder auchkochen, far­bige Stoffe oder Seide vorsichtig mit verdünntem Salmiakgeist oder Gallseife behandeln.

Gras:

empfindliche Stoffe mit Spiritus oder Gallseife, ansonsten mit sehr heißem Wasser behandeln. Ältere Flecken mit Zitronensaft vorbehandeln und lauwarm nachspülen.

Heidelbeeren:

lauwarmes Wasser und Zitronensaft dann klar nachspülen oder mit Gallseife ausreiben und anschließend auswaschen.

Kaffee, Kakao:

kalt einweichen, mit lauwarmer Seifenlösung auswaschen. Kaug ummi :

Kleidungsstück in Beutel stecken und ca. eine Stunde ins Ge­frierfach legen, den hart gewordenen Kaugummi ablösen und Reste mit Reinigungsbenzin entfernen.

Kugelschreiber:

zu gleichen Tfeilen Essig und Spiritus mischen (Zitronensaft bei weißen Stoffen) und Fleck damit bearbeiten. Fleckreste mit Gallseife auswaschen.

Tinte:

mit Salz bestreuen, evtl mit Gallseife oder Essig nachbehan­deln, mit Seifenlauge auswaschen.

Lippenstift:

mit Reinigungsbenzin oder Gallseife behandeln, dann auswa­schen.

Rotwein:

mit Salz oder Saugpapier auf saugen, dann mit Seifenlauge aus­waschen oder den Fleck mit Gallseife auswaschen. Schuhcreme:

mit Balsamterpentin behandeln, dann mit Seifenlauge auswa­schen.

Neu auf dem Markt ist ein biologisches Gießmittel, in dem nützliche Nematoden gegen Erdraupen, Dickmaulrüßler, En­gerlinge und Trauermückenlarven wirksam werden. Es gibt diese Nützlinge zwar schon seit einiger Zeit zu kaufen, sie wurden aber lebend per Post versandt. Neu an dem jetzt an­gebotenen Mittel ist, daß die Nützlinge auf einer Gaze in ei­nem Gel eingebettet und somit fünf Monate lang in der Packung haltbar sind. Das Gießmittel kann dadurch im La­denregal vorrätig gehalten werden. Die Packung reicht für 20 Quadratmeter aus und mit einer einmaligen Behandlung ist nach Auskunft des Herstellers der Schädlingsbefall mit na­hezu hundertprozentiger Sicherheit beseitigt. Eine Nachbe­handlung im folgenden Jahr ist nicht notwendig.

Das Produkt der Firma Celaflor kostet ca. 35 DM und ist im Gärtenfachhandel erhältlich, (kraut & rüben 5/1992)

Umweltbeauftragter VG Montabaur H. Meier, Tel. 126 109.

Gewässerpflege

Im Rahmen eines Umweltprogramms unterstützt die Bundes­wehr Montabaur die Verbandsgemeinde in der nächsten Woche bei der Beseitigung von Abflußhindemissen an dem Ahrbach, Aubach und Stelzenbach. Hierbei handelt es sich ausschließlich um die Beseitigung von ungestürzten Bäumen. Die Maßnah­men wurden mit dem StaatL Amt für Wasser- und Abfallwirt­schaft Montabaur und der unteren Landespflege.behörde abge­stimmt.

Radsportveranstaltung »Rund in Montabaur» am 16. August 1992 Am Sonntag, 16. August 1992, findet im Bereich der Rheinstra- ße/Albertstraße/Fröschpfortstraße wie in den Vorjahren die Radsportveranstaltung »Rund in Montabaur« statt. Start und Ziel sind in der Fröschpfortstraße. Der Streckenverlauf führt über die Rheinstraße und die Albertstraße zurück zur Frösch- pfortsraße. Die unmittelbaren Anlieger der Rennstrecke sowie die Anwohner der innerhalb des Rundkurses gelegenen Straßen (Siegstraße, Lahnstraße, Rheinstraße) werden gebeten, sich auf- die an diesem läge notwendigen Einschränkungen des Fahr­zeugverkehrs einzustellen. Aus Sicherheitsgründen ist es nicht möglich, während der einzelnen Radrennen Fahrzeuge die Renn­straße befahren oder überqueren zu lassen. In den Rennpausen oder nach Durchfahrt des Feldes wird durch Streckeuposten si­chergestellt, daß Anwohner das Wohngebiet verlassen können oder von den einmündenden Straßen einf ahren können. An jeder Straßeneinmündung wird durch besonders instruierte und mit Funk ausgestattete Streckenposten sichergestellt, daß ein Ver­lassen der innerhalb des Rundkurses liegenden Straßen wäh­rend der Rennpausen möglich ist. Soweit für einzelne Anlieger erkennbar ist, daß sie mit ihrem Fahrzeugmehrmals oder zu be­stimmten Zeiten den Rundkurs kreuzen müssen, empfehlen wir, das Fahrzeug vor Beginn derVeranstaltungen einer der benach­barten (außerhalb der Rennstrecke) liegenden Straßen abzustel­len. Der genaue Zeitplan für die Veranstaltung wird in einer der nächsten Ausgaben veröffentlicht. Allen Anliegern der von der Radsportveranstaltung berührten Straßen wird rechtzeitig ein Informationsblatt über die näheren Einzelheiten der Veranstal­tung und der Auswirkungen auf den Anliegerverkehr vom Ver­anstalter zügeleitet.

Verbandsgemeindeverwaltung

- als Ortspolizeibehörde -

Rattenbekämpungsaktion 1992

In der Zeit vom 1. Juli 1992 bis 31. Juli 1992 wird im Bereich der gesamten Verbandsgemeinde eine Rattenbekämpfungsaktion durchgeführt. Das Gift wird bei Befallsfeststellung in der Kana­lisation und an Bachläufen so ausgelegt, daß keine Kinder oder Haustiere damit in Berührung kommen.