Montabaur
Nr. 28/92
SEIT GENERATIONEN BESTATTUNGEN UND TAXI
^gjlf HEINZ KESPE • 5 4 3 0 M 0 N T A B A U R
Erd,- Feuer-, Seebestattungen Vorderer Rebstock 50 (Nähe Schloß) oder Steinweg 2 bei Günter Kespe Erledigung aller Formalitäten Ruf O 26 02/34 97 und 34 04, Fax 30 85
Für die vielen Beweise inniger Anteilnahme, die uns beim Heimgang unseres lieben Verstorbenen
Hans Gutseit
durch Wort, Schrift, Geld-, Kranz- und Blumenspenden zuteil wurden sowie allen, die ihm das letzte Geleit gaben, möchten wir hiermit unseren tiefempfundenen Dank aussprechen.
Hilde Gutseit
Siegrid Metzler und Kinder Ettersdorf, im Juni 1992
Für die liebevollen Beweise aulrichtiger Anteilnahme, die uns beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen
Anna Steden
durch Wort, Schrift, Kranz-, Blumen- und Geldspenden zuteil wurden sowie allen, die sie auf ihrem letzten Weg begleiteten, sagen wir hiermit unseren tiefempfundenen Dank.
Besonderen Dank Herrn Pater Quast.
Im Namen aller Angehörigen
Theodor Steden
Girod, im Juli 1992
Ein herzliches Dankeschön
möchten wir allen sagen, die am Leben von
Florian
*25.9.1991 f 13.6.1992 teilgenommen haben.
Besonderen Dank den Schwestern und Ärzten der Kinderklinik Dr. Horst Schmidt, Kliniken in Wiesbaden, den Stationen K12 und K14 für die intensive und liebevolle Betreuung, Pfarrer Sode für die tröstenden Worte und allen, die Florian auf seinem letzten Weg begleiteten und ihre Anteilnahme bekundeten.
Rainer und Monika Jaitner
Nentershausen, im Juni 1992
»Flügel 200«:
Ein seltenes Firmenjubiläum in Montabaur
Seit 1792 Kerzen hergestellt
Kreatives Team feierte mit zahlreichen ehemaligen Mitarbeitern und Lehrlingen
In der Kerzenmacherzunft Deutschlands gibt es jezt ein geflügeltes Wort, das »Flügel 200« heißt und so auf das 200jährige Bestehen der Montabaurer Firma hinweist. Von den drei diesem Ereignis gewidmeten Veranstaltungen nahm der Jubiläumsempfang im Haus Mons Ihbor eine Sonderstellung ein.
Dazu hieß Firmeninhaber Adolf Becker-Flügel neben Familienangehörigen, die zum Ifeil aus Nord- und Südamerika angereist waren, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, viele Ehemalige sowie Vertreter des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft willkommen. In der Freude über das seltene Jubiläum schwang in der Anspache der D ank an die rund öOköpfige Belegschaft und viele Heimarbeiter als kreatives Tfeam, aber auch das Einmalige in Wesen und Ausdrucksfähigkeit der brennenden Kerze mit, deren Zauber durch zweitausend Jahre den Menschen begleitet habe
Ehrenurkunde
Die Ehrenurkunde der Industrie- und Handelskammer zu Koblenz überreichte deren Montabaurer Geschäftsführer Frank Beilstein, der die Auszeichnung als eine Würdigung des unternehmerischen Schaffens von Adolf Becker-Flügel bezeichnet®. Für den Verband Deutscher Kerzenhersteller sprach Horst Achilles. Er hob die verdienstvolle, langjährige Vorstandsarbeit des jetzigen Firmenchefs hervor, der zeitweise Verbandsvorsitzender gewesen war. Schon Vater Adolf Becker hatte im Vorstand in der Kriegs- und Nachkriegszeit zum Wöhle des Verbandes gewirkt.
Die Deutsche Wachszieherinnung gratulierte durch Vorstandsmitglied Stefan Zimmermann. Helmut Frink, mit Peter Becker leitend in er Firma tätig, entbot die Glückwünsche der Belegschaft und unterstrich das vielfältige Engagement des Firmeninhabers. Die Verdienste von dessen Ehefrau Ilse hob Christel Stendebach hervor: Hinter jedem erfolgreichen Mann stehe eine starke Frau. Beide übergaben symbolisch das von der Belegschaft gestiftete Geschenk: Eine Koreatanne, die noch in Jahrzehnten an das Jubiläum erinnern soll.
Julius Decker gratulierte für die »Ehemaligen« und Franz Josef Löwenguth überraschte mit einer original Flügelrechnung aus- dem Jahre 1838. Landrat Peter Paul Weinert - am Ende der Gratulationscour • blickte als »Häuptling der großen Kreisfamilie« auf die positive, häufig von Famlienbetrieben herbeigeführte wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Er dankte den Mitarbeitern und Familienangehörigen und befürwortete, daß das Flügel‘sche Beispiel Schule macha Reinhad Sonnenschein erinnerte sich im Blick auf seine Jahre als Bürolehrling humorig an einige recht skurrile Begebenheiten. Da waren auch lobende Worte für die inzwischen 87jährige Seniorchefin Antonie Becker zu hören. D as Lindenquartett Weimer, Bariton Manfred Gerz und Jungpianist Martin Stadtfeld schufen den musikalischen Rahmen der Feier, in der langjährige Mitarbeiter geehrt wurden.
Symbolkraft
Harrer Heinrich Linnighäuser segnete die neuen Räume und Anlagen der Firma. Die Räume der Fabrik konnten besichtigt werden, Filme informierten über die Kerzenherstellung. Unter Mitwirkungeigener Kräfte beschloß die große Familie der »Flü- gelianer« den Thg unterhaltsam im Haus Mons Thbor.
Khre unseren Toten,
— vcrti aiuiisvoll ~ zuverlässig ''iis* — leistungsstark
im Dienste der Hinterbliebenen
Dem Lehen einen würdigen Abschluß gehen
Montabaur
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