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Montabaur

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Nr. 26/92

»Unser Dorf soll schöner werden

Horbach und Niederelbert belegten die ersten Plätze

auf Kreisebene

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Der neugestaltete Brunnenplatz in Horbach fügt sich harmonisch ins Ortsbildein. Großkronige Kastanienbäume säumen die Ortsdurchfahrt Richtung Daubach, die dadurch einer Allee gleicht.

Foto: Wilfried Noll

Die erste Hürde ist erfolgreich genommen. Unter 26 Mitbewer­bern belegten die Ortsgemeihden Horbach in der Hauptklasse und Niederelbert in der Sonderklasse jeweils die ersten Plätze. Diese Plazierung sichert ihnen die Teilnahme am Bezirksent­scheid, zu dem die Kommission bereits im Juli erwartet wird. Den zweiten Platz in der Hauptklasse sicherte sich die Gemein­de G ackenbach, die sich damit neben Unnau (3. Platz) im oberen Kreisteil ebenfalls für den Bezirksentscheid qualifiziert hat. D a- mit kommen drei der insgesamt fünf qualifizierten Dörfer, die im Juli in die nächst höhere »Bewertungsklasse« gehen, aus der Verbandsgemeinde Montabaur.

Dies ist auch ein Beweis für die weitreichende Unterstützung undFörderung durch die Verbandsgemeinde Montabaur bei den vielfältigen Dorfemeuerungsmaßnahmen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde.

Für die Ortsgemeinde Horbach ist der 1. Platz eine besondere Auszeichnung. Schaffte sie doch jetzt bei ihrer ersten Teilnahme nach 16 jähriger Unterbrechung auf Anhieb diese Prämierung. Ortsbürgermeister Winfried Wilhelmi sieht darin auch eine An­erkennung für die privaten Haus-und Grundstückseigentümer, die u.a. durch die gelungene Renovierung vieler Fachwerkfass a- den und die Begrünungsmaßnahmen maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Mitentscheidend, so Wilhelmi, dürfte zu­dem der Ausbau der Ortsdurchfahrt, die Umgestaltung des .Brunnenplatzes, die Einbindung der Buswartehalle ins Fach­werkhaus »Sanner« und die Aktivitäten des Weserwald-Zweig­vereins Buchfinkenland gewesen sein.

Wilhelmi bittet bereits jetzt alle Horbacher, sich auch künftig aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, um auch im bevorstehenden Bezirksentscheid eine gute Plazierung zu erreichen.

Daß sich die kontinuierliche Fortführung der Dorfemeuenmg lohnt, belegen die Erfolge der Gemeinde Niederelbert. Konnte man im Vorjahr im Kreiswettbewerb den 2. Platz in der Haupt­klasse und im Bezirksentscheid den 3. Platz erreichen, gelang jetzt im Kreisentscheid in der Sonderklasse der »1. Klassen­sieg« vor der Gemeinde Steinebach an der Wied, die sich damit ebenfalls für den Bezirksentscheid qualifiziert hat. Ortsbürgermeister Willi Bode, Niederelbert führt diesen Erfolg auf die vielen Aktivitäten zurück, die dem Ausbau der Orts­durchfahrt gefolgt sind. Kurz vor dem Abschluß steht der Aus­bau der Hollerer Straße. Abgeschlossen sind die Arbeiten an der Bachstraße und an der angrenzenden Bruchsteinmauer und im Äußeren Weg. »Wir haben die privaten Initiativen zur Dorfer­neuerung nachhaltig unterstützt und z.B. auch private

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Bürgermeister WilllBodelvon links), hiermit Helga Wiecheringund Jo­achim Nentwig (beideMitglieder des Gemeinderates und des Ausschus­ses Ökologie und Dorfemeuerung) und dem I. Beigeordneten Franz Jo­sef Merzlobten den vorbildlichen Einsatz des Gemeindearbeiters Alfred Höher beim Bau der Bruchsteinmauer in der Bachstraße.

Foto: Wilfried Noll

Begrünungsmaßnahmen seitens der Gemeinde finanziell geför­dert,« so WilliBode, der sich für das Engagement aller bedankte. »Daneben haben wir das Problem der extrem hohen Verkehrsbe­lastung durch den starken Durchgangsverkehr gut gelöst und mit Mitteln der Dorfemeuerungden Wohnwert unserer Gemein­de erheblich steigern können«, fügte Bode hinz u.

Im Sonderwettbewerb errang der Tbnnis-Club Heiligenroth für die Gestaltung seiner Tfennisanlage den 1. Platz. Der erst kürz­lich angelegte Schulgarten an der Grundschule Niederelbert be­kam den 2. Platz. Für die Schaffungmehrerer Feuchtbiotope er­hielt der Westerwald-Verein Buchfinkenland den 3. Platz.

Von den insgesamt 26 teilnehmenden Gemeinden aus dem We­sterwaldkreis stellten sich allein neun Dörfer aus der. Verbands­gemeinde Monta-baur dem Vergleich. Neben den Preisträgern, die am Bezirksentscheid teilnehmen, erhielten sie folgende Pla­zierung:

Hauptklasse:

Heiligenroth (4. Platz)

Niedererbach (8. Platz)

Heüberscheid (II. Platz)

Großholbach (14. Platz)