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Montabaur

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Nr. 25/92

Natur- und Umwelt-Info

Energiewende im Neubau

Wegen der bundesweit großen Nachfrage hat das Öko-Insti­tut in Freiburg das HandbuchEnergiewende im Neubau neu aufgelegt. Die Veröffentlichung des Freiburger Energie­wende-Komitees ist ein Leitfaden für Planer, Kommunalpoli­tiker und Bürgerinitiativen, die sich mit den energietechni­schen Standards der üblichen Bauweise nicht zufrieden ge­ben. Die Chancen zur Nutzung optimaler Heiz- und Dämm­techniken stehen nie wieder so gut wie beim Neubau eines Gebäudes. Mit hochwärmegedämmten Wänden, Fenstern, Dächern und durch das Vermeiden von Wärmebrücken ist es möglich, den jährlichen Heizenergiebedarf auf 40 Kilo­wattstunden je Quadratmeter Wohnfläche zu senken - im Vergleich zum baugesetzlichen Mindeststandard der Wär­meschutzverordnung eine Verbrauchssenkung um 75 Pro­zent. Ebenso wichtig wie der wärmetechnische Gebäudezu­stand ist unter dem Gesichtspunkt der Gesamtenergiebilanz die Wahl des Heizungssystems. Das eindeutig effizienteste und schadstoffärmste Heizsystem sind heute Blockheiz­kraftwerke. Um sie bei Wohnbauten einsetzen zu können, ist der Aufbau von Wärmeverteilungssystemen erforderlich. Die Verlegung dieser sogenannten Nah- oder Femwärmesyste- me in reinen Wohngebieten galt lange als unwirtschaftlich. Neue Rohrsysteme und kostengünstige Verlegungstechni­ken ermöglichen heute Nahwärmesysteme auch dort aufzu­bauen, wo sie noch vor wenigen Jahren für nicht möglich ge­halten wurden. Das Handbuch beschreibt u.a. die Bereiche der baulichen Anforderungen der Niedrigenergiebauweise, die schadstoffseitige Bewertung verschiedener Heizsyste­me sowie die Problematik der Heizenergieversorgung reiner Neubauwohngebiete mit Nahwärmenetzen und rationellen Heizsystemen. Darüber hinaus werden konkrete Vorgehens­weisen zur Durchsetzung der Forderungen vorgestellt.

"Energiewende im Neubau. Handbuch für die kommunale Neubauplanung, Neuauflage 1992, 150 Seiten, 14,50 DM zuzüglich Versandkosten. Bezug: Öko-institut, Verlag, Binzengrun 34a, 7800 Freiburg, Tel. 0761/473031

Jetzt gehts zur Sache ...

Die Naturschutzjugend in Rheinland-Pfalz hat unter dem _ MottoJetzt geht's zur Sacrie ... Fach- bzw. Aktionsbro­schüren zu den Themen Müll, Wasser, Bäume, Schule und Umwelt, Streuobstwiesen, Kind und Natur, Umwelt und Ent­wicklung sowie Verkehr veröffentlicht. In den Fachbro­schüren werden z. B. beim Thema Wasser Biologie, Ökolo- , gie, Nutzung sowie Wasser- und Biotopschutz behandelt. Im dazu gehörenden Aktionsheft werden 20 Aktionsideen für Jugendgruppen bzw. 10 Aktionsideen für Kinder aufgezeigt. Das reicht im Fall Wasser von der Klärwerksbesichtigung über Luftballonaktionen bis hin zur Wassermusik mit Kin­dern. Bei Bäumen etwa werden Luftverschmutzungen oder Schadbilder, Baümpflanz- oder Altholzaktionen behandelt.

Die Fach- und Aktionsbroschücen kosten für jedes Thema zwischen einer und drei Mark, zuzüglich Versandkosten. Aktuelle Bestellisten und Informations­material können anqefordert werden bei der Naturschutzjugend Rheinland- Pfalz, Postfach 1647,6500 Mainz, Tel, 06131/236767.

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Personalstandsmeldungen im Mai 1992 in der Verbandsgemeinde Montabaur Geburten

Christian Mike Wüst, Montabaur, Krokusstraße 24 Philip Engel, Montabaur, Auerhahnstraße 6 Kevin Reusch, Girod, Schulstraße 18 Stephan Matthias Neuroth, Niederelbert, Ringstraße 30 Yves Etienne Baldus, Holler, Jobannes-Heibel-Straße 8 Sabine Alzen, Holler, Hauptstraße 14 Jessica Roos, Montabaur, Niederelberter Straße 2 M aximili an Rainer Born, Montabaur, Mondring 37 Patrick Hommrich, Montabaur, Mainzer Straße 4 Thuy Linh Luu, Montabaur, Am Borarain 6

Eheschließungen

Ulrich Hölzgen, Staudt, Waldstraße 13, und Marietta Paula Henkes, Ruppach-Goldhausen, Hauptstraße 7.

Mario Karl-Heinz Müller und Christine Hildegard Stein, Gör- geshausen, Mittelstraße 7.

Achim Peter Hardt, Hirschberg, Gartenstraße 6, und Manuela Frink, Nentershausen, Heilbscheider Straße 5.

Christoph Fries und Petra Andrea G öth geb. Jarling, Eitelbora, Unterdorfstraße 22.

Peter Gerd Parbel u. Sandra Merz, Montabaur, Tbnnerre Str. 40. Michael Werner Backhaus und Sabine Katharina Herbst, Sim- mem, Waldstraße lb.

Frank Raimund Hahn und Marion Balmert, Holler, Lahnstr. 11. Volker Piroth, Niederelbert, Hauptstraße 24 und Petra Müller, Daubach, Bergstraße 3.

Alexander Rörig, Nombom, Gartenstraße 3, undMichaela Meu- rer, Nombora, Im Baumort 17.

Frank Hermann Conradi und Irene Gertrud Scharpff, Niederel­bert, Wiesenstraße 13.

Hans-Werner Hübel und Claudia Maria Reuter, Eitelbom, Hin­terfeld 6.

Sterbefälle

Lothar Kleinjohann, Montabaur, Buchenstraße 24 Paul Jakob Pehl, Niederelbert, Hollerer Straße 6a Aloisius Keller, Oberelbert, Am Weikert Robert Dick, Montabaur, In der Hehl 28 Bernhard Johann Dennes, Nombom, Mittelstraße 25.

Versteigerung

im Finanzamt Montabaur am 25. Juni 1992 Am Donnerstag, 25. Juni 1992, werden ab 17.00 Uhr folgende Gegenstände öffentlich versteigert:

1 VW-Bus, Bj. 10/86, diverse Bohrhämmer Hilti, 1 elektr. Gewin­deschneider, 1 VHS Videorecorder, 1 Industrie-Microwelle Pa­nasonic, 1 Schreibmaschine BrotherAX 110,2 Werkzeugkästen mit Werkzeug, 1 Meßkoffer für Heizungsanlagen, 1 CD Player, 1 Kaffeeautomant Sacco Super Automatica, 1 Elektroschreib- maschine Hermes 34, 2 Wandbilder Motiv Segelschiff.

Der Kaufpreis ist in bar oder mit EC-Scheck und Vorlage der Scheckkarte zu entrichten. Die Besichtigung der Gegenstände ist am 25. Juni 1992 ab 16.30 Uhr im Gebäude des Finanzamtes 5430 Montabaur, Koblenzer Str. 15, möglich.