Montabaur
s
Nr. 25/92
Frauengemeinschaft Holler - Untershausen
Zu unserer
J ubiläumsfeier
am 24. Juni 1992 sind alle Mitglieder herzlich eingeladen.
Wir beginnen um 19.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Der gemütliche Tfeil ist anschließend im Saale Heibel.
WisSS-Z?*
V m:
mm
“ Offentl. Bekanntmachungen ’’
Bericht über die Sitzung des Stadtrates am 10. Juni 1992
Bemühungen um Verbesserungen des Stadtbildes durch Vandalismus und Diebstahl beeinträchtigt
ZuBeginn der Sitzung des Stadtrates am 10. Juni 1992 berichtete Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, daß immer wieder die Pflanzbeete, Blumenkübel und Blumenkästen, die von der Stadt an öffentlichen Plätzen und Straßen aufgestellt worden sind, gestohlen oder beschädigt werden. So seien die Blumenkästen, die man an dem Geländer der Brücke über den Gelbach im Bereich der Limburger Straße auf gehängt habe, entwendet worden. Es sei beschämend und bedauerlich - so Dr. Possel-Dölken • daß man die öffentlichen Grünanlagen oft als Selbstbedienungsladen für Blumen und Sträucher betrachte. Er appellierte an die Bevölkerung, bei entsprechenden Beobachtungen Anzeige zu erstatten.
Straßennutzungsplan für den Stadtteil Reckenthal Der Stadtrat beschloß einstimmig einen Straßennutzungsplan, in dem die Ortsdurchfahrt der K161 als innerörtliche Hauptverkehrsstraße ausgewiesen ist: Diese Maßnahme ist Voraussetzung dafür, daß Zuschüsse nach dem Gemeindeverkehrsfinan- zierungsgesetz beim Ausbau dieser Straße beantragt werden können.
Richtlinien zur Gewährung von Zuschüssen für Maßnahmen zur Gestaltung und Instandhaltung der Bebauung im Stadtgebiet und in den Stadtteilen neu gefaßt Durch einstimmigen Beschluß wurden die Richtlinien zur Gewährung von Zuschüssen für Maßnahmen zur Gestaltung und Instandhaltung der Bebauung im Stadtgebiet und in den Stadtteilen verabschiedet. Die bisher geltenden Richtlinien sehen u. a. die Förderung von reinen Fassadenanstrichen an allen Häusern, also auch an Massivbauten, vor. Ziel der Richtlinien sollte es jedoch sein, Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten an Fachwerkhäusern oder an erhaltenswerten, denkmalgeschützten oder kulturhistorischen Gebäuden in der Stadt und den Stadtteilen zu bezuschussen. Der Haupt- und Finanzausschuß hatte daher angeregt, dieses Förderungskriterium aus den Richtlinien ersatzlos zu streichen, weil die Stadt aus Mitteln der Fassadengestaltung nicht normale Unterhaltungsarbeiten finanzieren wolle. Die Richtlinien wurden in diesem Zusammenhang insgesamt neu gefaßt und werden in Kürze im Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur abgedruckt.
Vorschlagsliste für die Schöffenwahl
In diesem Jahr werden wieder die Schöffen neu gewählt. Die kommunalen Gebietskörperschaften haben je nach Einwohnerzahl eine bestimmte Anzahl von Vorschlägen zu unterbreiten. Aufgrund einer Veröffentlichung im Wochenblatt haben sich 11 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Montabaur gemeldet, die an dem Schöffenamt interessiert sind.

