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Montabaur

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Nr. 22/92

Katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus zu Girod/Ww.

SAMSTAG, 18.30 Uhr Vorabendmesse, A.f. Ehel. Georg und Anna Dennes und verst. Angehörige

7. SONNTAG in der Osterzeit, 9.30 Uhr Hochamt für die Pfarr­gemeinde; 18.00 Uhr feierl. Schluß des Mai-Monats mit sakr. Se­gen, alle sind eingeladen.

Heute Kollekte für die Kommunikationsmittel: Presse-, Rundfunk- und Femseharbeit der Kirche.

MONTAG: 17.00 Uhr Amt für EheL Georg und Elisabeth Ben­del und Töchter Gisela, bes. für alle Schulkinder und ältere Leute.

DIENSTAG: 8.00 Uhr Amt zur immerw. Hilfe MITTWOCH: 18.30 Uhr Abendmesse für alle zuEhren der Mut­tergottes - St.A. für Pfr. Otto Frink

DONNERSTAG: Priesterdonnerstag, 8.00 Uhr A. f. Leb. u. Ver­st. d. Farn. Holzel - Sturm

FREITAG: Herz-Jesu-Freitag, 9.00 Uhr Krankenkommunion; 18.30 Uhr Amt zu Ehren des hl Herzens Jesu mit Gebet und sakr. Segen für alle

SAMSTAG: Herz-Mariä-Sühne-Samstag, 8.00 Uhr A. f. verst. Priester; 16.00 Uhr stille Anbetung; 16.30 Uhr Salve-Andacht: Wir beten um gute Priester- und Ordensberufe mit Opfer. 18.30 Uhr Vorabendmesse -1. Jahr ged. für Arno Rörig.

Am kommenden SONNTAG hochhL Pfingstfest Beichtgelegenheit am Samstag 16.00 Uhr bis zur Salve-An­dacht für alle.

Wissenswertes

Verband Deutscher Sport-Fischer

Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Der Kreis-Sportfischerverband Westerwald beteiligt sich mit folgendem Programm am 4.6.1992 in der Zeit von 14.00 bis 20.00 Uhr am Waldsee in Maroth an der Umweltschutzwoche des We­sterwaldkreises:

Einsatz des Petri-Wagens für Gewässeruntersuchungen, Wasseranalysen, zumTteü auch von mitgebrachten Proben, Info über Fauna und Flora am Waldsee, Führung am Fischerei- und Jagdlehrpfad, Infos zur Gewässerreinhaltung und Hegemaß­nahmen, Imbißstand mit geräucherten Forellen, für kostenlose Proben.

Von seiten des Verbandes Deutscher Sportfischer steht Dr. Kossmann, Fischereibiologe zur Verfügung. Die Führung am Lehrpf aderfolgt durch sachkundige Sportfischer, ebenso die In­fos werden durch erfahrene und sachkundige Sportfischer vor­genommen.

BSW, Ortsgruppe Siershahn

Das BSW, Ortsstelle Siershahn, lädt alle Spenderinnen und Spender mit ihren Partnern zum 4.7.92 in die Bürgerhalle nach Nordhofen ein. Es ist ein gemütliches Zusammensein mit Tanz und gemeinsamem Abendessen vorgesehen. Beginn: 16.00 Uhr. Ein kleiner Unkostenbeitrag pro Spender muß leider erhoben werdon.

Anmeldungen bis 30.6.1992 an Klaus Ley oder an Betreuungs­stelle Bahnhof Siersh ahn.

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Direktvermarkter werben für »Einkäufen auf dem Bauernhof«

(Beate Hilgert, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz) Direktvermarktende Landwirte aus dem Westerwald präsentierten am 9. und 10. Mai 1992 ihre Produkte auf dem Betrieb Linscheid,

Hof Thunusblick in Homberg.

Die Hoftore öffneten sich, und zahlreiche Gä­ste nutzten die Gelegenheit, sich über die Pro­duktion und den Betriebsablauf bei Familie Linscheid zu informieren. Insbesondere nah­men Eltern die Gelegenheit wahr, ihren Kin­dern zu zeigen, wie und wo bestimmte Nah­rungsmittel hergestellt werden. Die Kinder freuten sich über die Vielzahl der gehaltenen Tiere.

Ziegen, Küken, Hunde und Pferde erhielten viele Streichelein­heiten.

Einkäufen auf dem Bauernhof

Familie Alhäuser aus Wahlrod gab Kostproben ihrer Rind­fleischprodukte. Familie Schleppy aus Diez-Freiendiez bot an ihrem Stand Hausmacher Wurst, Eier, Eierlikör, Nudeln und Gemüse an. Das selbstgebackene Brot der Familie Simon aus Oberbachheim fand reißenden Absatz.

Alle Betriebe führen das obenstehende Zeichen.

Um das Zeichen zu erhalten, müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen und werden von einer Kommission der Land- wirtschaf tskammer Rheinland-Pfalz hinsichtlich ihres Erschei­nungsbildes, der Produktbehandlung sowie des Beratungs- und Informationsangebotes beurteilt.

In Rheinland-Pfalz verleiht die Landwirtschaftskammer (Bur- genlandstr. 7, 6560 Bad Kreuznach) das Zeichen. Hier können auch alle interessierten Verbraucher ein Adressenverzeichnis über die Direktvermarkter erhalten.

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Mit Bückenwind ins eigene Haus

Otto Flinke lassen die täglichen Meldungen über Wohnungsnot, hohe Zinsen und steigende Baupreise kalt. Er hat vielmehr den ab Beginn dieses Jahres prall gefüllten Korb der staatlichen Hil­fen für den privaten Wohnungsbau im Auge. Da gibt es für ihn kein Warten mehr; jetzt werden er und seine Frau das schon lan­ge geplante Eigenheim auf dem 80.000-Mark-Grundstück in Angriff nehmen.

Ein Bausparexperte hat ihm bereits vorgerechnet, daß er mit seinem Fertighaus, das 290.000,- DM kosten soll, in den ersten Jahren jeweils ca. 9.000,- DM an Steuern spart. Wie das? Nun, die Zahlen sehen für dieses Jahr, in dem er in das Fertighaus bereits

einziehen will, ungefähr so aus:

DM 19.800,- Grundförderung (6 % von DM 290.000,- plus 1/2 des Grundstückes von 80.000,-)

DM 1.500,- angenommene Zinsen vor dem Einzug DM 10.000,- angenommene Zinsen nach dem Einzug

DM 31.300,- Abzugsbetrag für das selbstgenutzte Haus. Durch diesen Sparsegen sackt sein zu versteuerndes Einkom­men von vorher DM 55.000,- auf DM 23.700,- ab. Das macht DM 2.402,- an Steuern. Für seine zwei Sprößlinge stehen ihm dann noch je 1.000,- DM Bau-Kindergeld zu. Von DM 2.402,- abgezo­gen bleiben als restliche Steuer lediglich DM402,- übrig. Summa summarum liegt seine Steuererspamis für das erste Jahr bei über DM 9.000,-. Dabei sind der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer sogar noch unberücksichtigt.

Die Liste der Vorteile geht aber noch weiter. Flinkes zu versteu­erndes Einkommen sinkt durch sein Bauvorhaben weit unter die Grenze von DM 54.000,-, so daß er für seine Sparbeträge auf den Bausparvertrag, den er für die spätere Umschuldung be­reits abgeschlossen hat, noch die Wohnungsbauprämie und für die vermögenswirksamen Leistungen die Arbeitnehmer-Spar­zulage kassiert: WeitereDM 160,-Wohnungsbauprämie auf DM 1.600,- Bausparleistung und 10 % Arbeitnehmer-Sparzulage auf DM 936,- vermögenswirksame Leistungen, das ist noch ein­mal fast ein Hundert-Mark-Schein. Mit seinem Berater wird er darüber hinaus noch klären, ob er aus dem Tbpf der öffentlichen Mittel noch günstige Baudarlehen bekommen k ann.

Jeder, der B auabsichten hegt, sollte spätestens jetzt vor Neid er­blassen, den Bleistift spitzen und rechnen. Er wird schnell er­kennen, daß er sich die selben Vorteile wie der Eigenheimer in spe einheimsen kann. Und zum guten Schluß: Eigener Herd ist Goldes wert.

Sprechstunde des CDU-Landtagsabgeordneten Staatssekretät a. D. Karl Hoppe

Am Mittwoch, dem 03. Juni 1992, um 18.00 Uhr, findet in Mon­tabaur, CDU-Kreisgeschäftsstelle, Koblenzer Str. 48, eine Sprechstunde des CDU-Landtagsabgeordneten Staatssekretär a. D. Karl Hoppe, statt.

Um vorherige telefonische Anmeldung wird gebeten: Tfelefon 02602/92230.

Kinderfreibetrag

Arbeitgeber können Lohnsteuer senken Durch das Steueränderungsgesetz 1992 vom 25. Februar 1992 ist der Kinderfreibetrag zum 01. Januar 1992 von 3.024,00 auf 4.104,00DM angehoben worden. Diese rückwirkende Erhöhung hat zur Folge, daß für Arbeitnehmer mit Kindern regelmäßig zu­viel Lohnsteuer einbehalten worden ist.