Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr. 21/92

CH

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

- Fortsetzung von Seite 5 -

Bisher haben die Kosten, die für die Jugendarbeit in den Feuer­wehren entstanden sind, die örtlichen Feuerwehrvereine getra­gen. Nun soll mit einem maßvollen Betrag eine Förderung dieser Jugendarbeit in den Feuerwehren gefördert werden. Vorgesehen ist ein Grundbetrag von jährlich 200 DM und ein Betrag von 5,00 DM pro Tbilnehmer und Veranstaltung für Jugendfahrten, Freizeitlager, Freizeiten und ähnliche Veranstaltungen.

Auftragsvergaben für die verschiedenen Stützpunktfeuerweh­ren und Löschgruppen in der Verbandsgemeinde Montabaur Eine ganze Reihe von Aufträgen über Ergänzungs- und Ersatz- beschaffungen für verschiedene Stützpunktfeuerwehren und Löschgruppen in der Verbandsgemeinde Montabaur wurde vom Haupt- undFinanzausschuß erteilt. Die Freiw. Feuerwehr Eitel- bom erhält ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug zum Preis von 46.000 DM, das mit einer Innenausstattung für ca. 21.000 DM ausgestattet wird. Die Löschgruppe Nombom erhält eine TVag- kraftspritze zum Preis von 19.000 DM. Für den Wehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr wird ein Handsprechfunkgerät zum Preis von 5.800 DM angeschafft. Als Ergänzungsbeschaf­fungwerden 50 Atemschutzmasken angeschafft, umbeiBrand- einsätzen die Gesundheit der Feuerwehrangehörigen zu schüt­zen und einen wirksamen Einsatz in brennenden Gebäuden zu ermöglichen.

Schulhof der Joseph-Kehrein-Schule wird erweitert Aufgrund gestiegener Schülerzahlen ist eine Erweiterung des Schulhofes der Joseph-Kehrein-Schule erforderlich, um den Kindern genügend Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulhof zu geben. Eine Fläche von 700 qm soll gepflastert werden. Im Be­reich von Spielgeräten, die dort auf gestellt werden, werden zu­sätzlich Fallschutzplatten angebracht. Die Fläche soll im Be­reich des Se min arplatzes angelegt werden. Der Auftrag wurde zum Preis von ca. 63.000 DM vergeben.

Dachemeuerung im Bereich der Pausenhalle der Grundschule Girod

D as Flachdach im Bereich der Pausenhalle der Grundschule Gi­rod ist schadhaft. Deshalb wurde beschlossen, ein flachgeneig­tes Satteldach aufzubringen. Dafür wurden die erforderlichen Zimmererarbeiten (ca. 16.000 DM) und die Dachdecker arbeiten (32.600 DM) vergeben. Die erforderlichen Haushaltsmittel wur­den zum Tteil überplanmäßig bereitgestellt.

Einbau neuer Leichtmetallfenster in einer verbandsgemeinde­eigenen Mietwohnung

Weil die vorhandenen Fenster nicht wärmeisoliert und nur ein­fachverglast sind, wurde beschlossen, in einer verbandsgemein­deeigenen Mietwohnung neue Fenster einzubauen. Dafür ent­stehen Kosten von ca. 17.200 DM.

Einrichtungsgegenstände für die Lehrerzimmer in den Schulen der Verbandsgemeinde Montabaur

Im Rahmen einer Ersatz- und Ergänzungsbeschaffung für ver­schiedene Lehrerzimmer in Grund- und Haupt schulen, die in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Montabaur stehen, wurde ein Auftrag über 19.000 DM erteilt.

Beschaffung von Täfeln für die Schulen in der Verbandsgemein­de Montabaur

Für 5.300 DM werden Schultafeln angeschafft, die in der Jo­seph-Kehrein-Schule, der Grundschule Girod und der Grund­schule Ruppach-Goldhausen als Ersatz- bzw. Ergänzungsbe­schaffung benötigt werden.

Klasseneinrichtungen für Schulen in der Verbandsgemeinde Montabaur

Zum Preis von 19.600 DM wurden Aufträge über Schulmöbel er­teilt, die in verschiedenen Grund- und Hauptschulen der Ver- bandsgemeinde Montabaur aufgestellt werden.

Aktenvernichter für die Verbandsgemeindeverwaltung Um eine möglichst kostengünstige und den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes entsprechende Vernichtung von Akten der Verbandsgemeindeverwaltung zu ermöglichen, wurde die Anschaffung eines Aktenvernichters mit Ballenpresse zum Preis von 24.000 DM beschlossen.

Veränderag der Linien des AST-Verkehrs in der Verbandsge- meinde Montabaur

Der Haupt- und Finanzausschuß und der Ausschuß für Wirt­schaft und Struktur beschäftigen sich mit Vorschlägen der Ver­bandsgemeindeverwaltung zur Veränderung der Linien des

AST-Verkehrs in der Verbandsgemeinde Montabaur. Seit 01.08.1991 wirdim Rahmen einer zweijährigen Erprobungspha­se im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur der AST-Ver- kehr (Anrufsammeltaxi) durchgeführt. Zur Zeit wird für alle Ortsgemeinden und Stadtteile mit Ausnahme der Stadtteile Horressen, Eigendorf und Eschelbach in Abstimmung mit den Verkehrsträgern ein differenziertes Fahrangebot unterbreitet.

Zusätzlich wurde ab 15.10.1991 für die Ortsgemeinden Welsch­neudorf, Oberelbert und Niederelbert sowie für die Stadtteile Horressen, Eigendorf und Eschelbach versuchsweise ein Anhal- termitnahmedienst eingerichtet. Dieses Angebot wurde jedoch von den Bürgern nicht angenommen, so daß es voraussichtlich nach Ablauf des ersten Versuchsjahres, also ab 01.01.1993, ein­gestellt wird.

Die Linie des Anrufsammeltaxis im Bereich Nentershausen, Niedererbach, Görgeshausen und Limburg ist ebenfalls schlecht angenommen worden und soll deshalb zum 31.07.1992 eingestellt werden. Die dadurch freiwerdenden Mittel sollen ab 01.08.1992 für die Ausdehnung des AST-Angebotes auf die Stadtteile Horressen, Eigendorf und E schelbach verwandt wer­den. Die Abahrtszeiten werden in dem entsprechenden Fahr­plan bekanntgegeben. Die Veränderung der Linien wird - wenn das Angebot von den Bürgern in ähnlichem Umfang wie in den übrigen Ortsgemeinden beansprucht wird - zu einer zusätzli­chen Kostenbelastungvon monatlich 200 DM für die Verbands­gemeinde führen.

Erstellung einer Studie Uber gewerbliche Perspektiven des Rau­mes für die kommunale Entwicklung unter besonderer Berück­sichtigung der Verkehrsachse A 3/ A 48

Im Zusammenhang mit den Planungsvorstellungen der Ver­bandsgemeinde und der Ortsgemeinde Girod, zwischen den klassifizierten Straßen L 317 (Nentershausen-Wallmerod) und K164 (Girod-Dreikirchen/Hundsangen) planerische Vorausset­zungen für die Ansiedlung eines tonverarbeitenden Unterneh­mens zu schaffen, wurde angeregt, eine Studie über gewerbliche Perspektiven der Verbandsgemeinde Montabaur für die kom­munale Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrsachse A 3/A 48 zu erstellen. Nach Auffassung der zu­ständigen Fachausschüsse des Verbandsgemeinderates soll die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zurückgestellt werden, bis eine entsprechende gutachterliche Stellungnahme vorliegt, die aufzeigen soll, wie die gewerbliche Entwicklung im gesamten Nahbereich Montabaur nördlich der A 3 den raum­wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnissen angepaßt werden kann. Die gutachterliche Stellungnahme soll darlegen, wie durchregionale Strukturpolitik eine VerbesserungvonArbeits-, Einkommens- und Lebensbedingungen in unserem Raum er­reicht werden kann. Der Haupt- und Finanzausschuß und der Ausschuß für Wirtschaft und Struktur beauftragten die Kom­munalentwicklung Rheinland-Pfalz GmbH, Bingen, die enspre- chende Studie zu erstellen. Aufgabe der Kommunalentwicklung Rheinland-Pfalz GmbH, die eine vom Land Rheinland-Pfalz ge­schaffene Einrichtungist, ist es u.a. Möglichkeiten einer Verbes­serung der Strukturpolitik im Land aufzuzeigen. Die Fachaus­schüsse und die Verwaltung waren der Auffassung, daß dieses Institut die fachlichen Voraussetzungen dafür erfüllt, wertvolle Hinweise und Anregungen für die gewerbliche Entwicklung im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur zu liefern.

Egal wohin Sie mit dem Anruf-Sammeltaxi fahren I Wir bringen Sie be- quemund sicher bis vor Ihre Haustür. Ein Service, den vor altem Frauen und ältere Menschen begrüßen.

g06485-300

' *