Montabaur
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Nr. 20/92
Parkfest in Eitelborn
Eitelborn
Vater geht - Sohn kommt
Revierförster in der Augst in dritter Generation In einer Feierstunde in der Augsthalle überreichte der Leitende Forstdirektor Dr. Herrmann J acoby von der Forstdirektion Koblenz Forstamtsrat Eberhard Kern die Pensionierungsurkunde.
Der 1929 in Eitelbom geborene Forstmann hatte nach dem Tbd seines Vaters 1956 das Forstrevier Neuhäusel übernommen.
Der Leiter des Forstamtes Neuhäusel, Oberforstrat Jürgen Schlüter, würdigte die Verdienste des ausscheidenden Beamten für den Staatswald und die Gemeindewälder von Eitelbom, Kadenbach, Neuhäusel und Simmem.
Er lobte Kern als Forstmann mit hoher fachlicher und persönlicher Qualität, der sich stets mit ganzer Person und vollem Engagement für den Wald der Augst eingesetzt hat.
Die von sehr guten zwischenmenschlichen Verhältnissen geprägten Beziehungen zu den waldbesitzenden Gemeinden in der Augst würdigte Ortsbürgermeister Reinhold Hümmerich aus Neuhäusel und überreichte im Namen der Augstgemeinden ein Abschiedsgeschenk an den verdienten Forstmann.
Neben seinen forstlichen Aufgaben fungierte Kern als Vorsitzender des örtlichen Personalrates beim Forstamt Neuhäusel. Auch hat er sich große Verdienste erworben als jahrzehntelanger Ausbildungsbeamter für die Laufbahn des gehobenen Forstdienstes. Z ahlreiche junge Forstleute aus der Region waren zur Feier in die Augsthalle gekommen, um ihrem Lehrherren anläßlich seiner Ruhestandsversetzung zu danken.
Nach 37 Jahren kann Eberhard Kern das von ihm waldbaulich geprägte Forstrevier in die Hände seines Sohnes, Forstinspektor Achim Kem, übergeben, dem die Dienstgeschäfte im Forstrevier Neuhäusel durch die Bezirksregierung übertragen wurden und der nunmehr in der dritten Generation Förster in der Augst ist. Forstinspektor Achim Kern ist 1962 geboren und in der Augst auf gewachsen. 1987 hat er an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar seinen Abschluß als DipL Ingenieur für Forstwirtschaft (FH) abgelegt und war anschließend in den Forstämtem St. Goar, Kirchen, Altenkirchen, Kim/Nahe und Rhaunen tätig.
Durch seinen Einsatz in Sturmschadensschwerpunkten des Bezirks und bei der Bewirtschaftung zahlreicher Gemeinde- und Privatwaldbetriebe, bringt er für den Revierdienst in der Augst ein profundes Wissen mit.
Die Bürgermeister und die Kollegen des Forstamtes Neuhäusel begrüßten den jungen Forstmann und äußerten die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit.
Festtage in der Augst
Seit über 100 Jahren besteht der Kirchenchor »Cäcilia« Arzbach. Anlaß genug, um dieses Ereignis mit allen Musikfreunden aus der Augst zu feiern.
So werden zu dem Festabend am Freitag, 15.Mail992, nicht nur die Kirchenchöre aus Kadenbach, Hundsangen und Nentershausen eiwartet, sondern auch der MGV Eitelbom und der MGV Kadenbach. Weitere Höhepunkte an diesem Abend sind der Mainzer Hofsänger Hans-Albert Demer und die Rotkreüz- kapelle Daubach.
Am Sonntag, 16. Mai 1992, findet dann das Dekanatssingen der Kirchenchöre des Unterwesterwaldkreises statt. Zu dem Gottesdienst und zu dem anschließenden gemütlichen Beisammensein werden über 650 Sängerinnen und Sänger erwartet.
Der Höhepunkt am Sonntag, 17. Mai 1992, ist ein Matinee-Konzert um 10.30 Uhr in der Limeshalle. Es spielt das Polizei-Musikkorps Rheinland-Pfalz.
Nach diesem Konzert werden die Festtage mit einem Freundschaftssingen beendet. Es werden wieder Chöre aus dem Westerwalderwartet (MGV Welschneudorf, MGV Eigendorf, MGV Daubach-Stahlhofen und Kirchenchor Eitelbom). Für die musikalische Umrahmung sorgt die Kapelle »Musikfreunde Kadenbach« und für das leibliche Wohl stehen ein reichhaltiges Kuchenbuffet und allerhand andere Speisen bereit.
Wie jedes Jahr an Christi Himmelfahrt, findet auch in diesem Jahr wieder am Donnerstag, dem 28. Mai 1992, am Udilopark das Parkfest des Westerwald-Vereins Eitelbom statt.
Dort gibt es wie immer den schmackhaften Eintopf, Mutters Tbrten und Kuchen sowie diverse Getränka Versäumen Sie es also nicht, am 28. Mai 1992 das Parkfest zu besuchen. Sie und Ihre Familie sind beim Westerwald-Verein gern gesehene Gäste.
MGV »Mozart« 1880 Eitelbom e.V.
Am kommenden Samstag, 16. Mai 1992, besuchen wir unser erstes Sängerfest in diesem Jahr bei den Sangesfreunden in Horbach.
Die Abfahrt mit dem Bus erfolgt um 19.16 Uhr ab Kirmesplatz. SG Eitelborn/Neuhäusel
Im letzten Heimspiel der Saison trifft die 1. Mannschaft der SG am Sonntag, 17.Mail992,15.00 Uhr, auf demNörrbergauf den TüS Heistenbach.
Für die Fans hält die Mannschaft ein Dankeschön bereit.
_ Kadenbach __
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Kadenbach vom 28. April 1992
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1992 mehrheitlich verabschiedet
In der jüngsten Sitzung stand die Beratung und Beschlußfassung über den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 1992 an.
Die Verbandsgemeindeverwaltvmghatte hierzu in Abstimmung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt. Nach Erläuterung zum Planinhalt erklärte der Ortsgemeinderat unter der Voraussetzung, daß bei der Verbandsgemeindeumlage ein Betrag in Höhe von 5 5.000 DM mit einem Sperrvermerk versehen wird, seine Zustimmung zum Haushaltsplan und der Haushaltssatzung. Der Ortsgemeinderat begründete seine Entscheidung, einen Sperrvermerk zu verhängen, anhand folgender Punkte:
1. Die Verbandsgemeinde, zuständig für das Feuerwehrwesen, hat von den Gesamtkosten des Feurwehrhauses (278.000 DM) lediglich 93.000 DM gezahlt.
2. Die Feuerschutzsteuer in Höhe von 67.000 DM steht der Gemeinde Kadenbach zu und wird auch von dieser beansprucht.
3. Mit Beschluß vom 24. August 1987 fordert der Ortsge- meinderat Kadenbach den Verbandsgemeinderat auf, noch vor Baubeginn des Feuerwehrhauses eine Entscheidung bezüglich der Übernahme der Baukosten entsprechend dem Raumprogramm zu treffen. Diesem Beschluß wurde nach Auffassung des Ortsgemeinderates nicht nachgekommen.
4. Ebenfalls vertritt der Ortsgemeinderat die Auffassung, daß die Verbandsgemeinde Montabaur der Gemeinde Kadenbach noch 55.000 DM schuldet, die beimBau des Feuerwehrgerätehauses als imvermeidbare Mehrkosten angefallen sind.
Die Haushaltssatzung 1992, die die summarische Zusammenfassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Festsetzungen:
Verwaltungshaushalt:
Einnahmen/Ausgaben. je 1.700.000 DM
Vermögenshaushalt:
Einnahmen/Ausgaben . je 817.000 DM
Die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr 1992 wie folgt festgelegt:
Grundsteuer A. 220 %
Grundsteuer B. 240 %
Gewerbesteuer. 300 %
Die Hundesteuer beträgt für
- den 1. Hund. 50 DM
- den 2. Hund. 75 DM
- für jeden weiteren Hund. 100 DM
Der Oberflächenentwässerungsanteil für Verkehrsanlagen beträgt 11,50 DM pro qm Verkehrsfläche.

