Montabaur _[j[]_ Nr. 18/92
Seit dieser Zeit bemühen sich die Mitglieder gemeinsam um die Pflegeltmd Werterhaltung dieser kleinen Flitzer. Umfangreiche Unterlagen stehen hierbei zur Verfügung. Geselligkeit und gemeinsame Ausflüge kommen hierbei aber nicht zukurz. So fährt der Verein regelmäßig zu Mini-TVeffen in ganz Deutschland und Europa. Auch Modell-Mini's werden gesammelt, über 50 Modelle stellt der Club derzeit in der Passage eines Montabaurer Spielwarenladens aus. Interessierte Mini-Fahrer und Fans sind immer willkommen und können sich bei dem Treffen über den Verein informieren.
- Moped- und Radfahrer befahren die Tfennenfläche des Sportplatzes und beschädigen dadurch die Fein- und Deckschicht des Platzes
- spielende Kinder beschmutzen durch Ballwürfe u.a. die Wände des Umkleidegebäudes und besteigen das Flachdach des Anbaus.
Die Mitglieder des SV Horressen verbringen viele Stunden ehrenamtlichen Einsatzes mit der Säuberung des Umkleidegebäudes und der Beseitigung der entstandenen Schäden.
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Stadt Montabaur Öffentliche Bekanntmachung
Am Donnerstag, 21. Mai 1992 findet für die Anlieger des Baugebietes »Himmelfeld« eine Bürgerversammlung statt.
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Bürgerhalle des Rathauses.
'Tagesordnung:
1. Ausbau der restlichen Straßen im Baugebiet »Himmel- feld«
2. Spielplätze / Gemeinschaftsflächen im Baugebiet »Him- melfeld«
3. B äuliche Ausnutzbarkeit von Grundstücken im Baugebiet »Himmelfeld«
41 Verschiedenes (u.a Fahrradweg zur Stadt)
Alle Anlieger des Baugebietes »Himmelfeld« sind herzlich zur Thilo ahme an der Bürgerversammlung ein geladen.
5430 Montabaur, 22. April 1992 Dr. Possel-Dölken
Bürgermeister
D| “ Die Verwaltung informiert”
Stellenausschreibung
Die Stadt Montabaur sucht für die Sommerferien Betreuertinnen) zur Organisation und Durchführung der Sommerfreizeit in der Freizeitanlage Quendelberg.
Gesucht werden:
ein(e) Betreuer(in)
mit Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie
ein(e) Betreuer(in)
mit der Fähigkeit, selbständig eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen zu betreuen.
Es geht darum, Kindern und Jugendlichen sinnvolle Freizeitaktivitäten in den Sommerferien zu ermöglichen.
Aufgabe der Betreuerin) wirdes sein, eigene Ideen zur Erarbeitung eines ansprechenden Programmes zu entwickeln, sowie die Organiation und Durchführung eigenverantwortlich und selbständig zu übernehmen.
Die Arbeitszeit beträgt 19,5 Stunden pro Woche. Der Einsatz erfolgt an Werktagen (nachmittags). Die Arbeitszeit ist - entsprechend den Bedürfnissen der Kinder - flexibel zu gestalten.
Bewerbungen können gerichtet werden an die Verbandsge- meindeverwaltung Montabaur, Personalamt, Konrad-Ade- naüer-Platz 8, 5430 Montabaur.
Tfelefonische Auskünfte werden unter der Nummer 02602/126.131 oder 132 erteüt.
Hallenbad am 1. Mai geschlossen
Am Freitag, dem 1. Mai 1992 bleibt das Hallenbad geschlossen. Wir bitten unsere; Gäste um entsprechende Beachtung.
Sportplatz ist kein Spielplatz
Auf dem Gelände des Sportplatzes Horressen wirdf immeivwie- der feätgestelltydaßdieAnlagenundEinrichtungenunsachge- mäß genutzt werden:, j;;;--.:-:
- in dem angrenzendep Waldstück lagern Mitbürger ihre Gartenabfälle ab,
Stadt Montabaur und SV Horressen rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, mit darauf zu achten, daß das Sportplatzgeländebestimmungsgemäß genutzt wird. Der Sportplatz ist kein Spielplatz. Spielgelegenheiten gibt es für Kinder in Horressen in ausreichendem Umfang, z.B. auf dem Waldkinderspielplatz. Mit etwas Rücksicht und Verantwortungsbewußtsein der Kinder und Erwachsenen in Horressen kann es gelingen, die Unterhaltungskosten des Sportplatzes in einem erträglichen Umfang zu halten.
Verabschiedung
einer langjährigen Mitarbeiterin
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Am Mittwoch, 22. Mai 1992, wurde offiziell Beate Noll aus dem Dienst der Verbandsgemeinde Montabaur verabschiedet. Frau Noll war seit April 1971 bis zum Zeitpunkt der Rentenbewilli- guhg als Reinemachefrau tätig. Zunächst stand sie im Dienst der Stadt Montabaur. Im September 1972 wurde sie von der Verbandsgemeinde Montabaur übernommen. Ihre Tätigkeit erstreckte sich während der gesamten Zeit auf die Rathausreini- gung.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dankte im Beisein des Perso- nalratsvorsitzenden Saal, Frau Noll für ihre langjährigen treuen Dienste und überreichte namens der Verwaltung zum Abschied ein Präsent sowie eine Dankurkunde.
Vorträge im Turm - ein voller Erfolg I
Am Donnerstag letzter Woche (23.4.) fand der zweite einer Reihe von sechs Vorträgen sein Publikum. Als Stadtarchivar Henkel den Referenten, Archivdirektor Dr. Schüler vom Staatsarchiv Wiesbaden, begrüßen konnte, waren alle Stühle im Vortragsraum besetzt. Der Referent vermittelte den Anwesenden an Hand von Lichtbildern ein lebendiges Bild von der ‘Hofhaltung der Herzoge von Nassau'. Friedrich August, Wilhelm und Adolph von Nassau residieten von 1806 bis 1866 in Biebrich- Wiesbaden auf eine Weise, die bei aller gelegentlichen Prachtentfaltung doch eher bürgerlich-bieder war. Die finanziellen Re- sourcen des kleinen Landes zwangen zu einer gewissen Bescheidenheit, die allerdings immer durch gesellschaftliche Zwänge bedroht war, lag Wiesbaden doch zwischen Fr ankf urt, der Hauptstadt des Deutschen Bundes, und der Bundesfestung Mainz, war also erklärtes Ziel von Offizieren und den Gesandten der dteutsehen Buridesstaaten, sich vom Militärdienst und den politischen Querelen zu erholen. - Die verschiedenen Charaktere und Temperamente der Mitglieder der herzoglichen Familie setzte Dr. Schüler in Beziehung zu den Aufgaben, die in wechselnden politischen Umständen zu lösen waren.
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