Montabaur__| 2 |__Nr. 18/92
Die offizielle Wappenbeschreibung und - erläuterung zu dem auf der Titelseite abgebildeten Wappen lautet wie folgt:
Heraldische Beschreibung:
Gespalten von Rot und Gold. Vorn eine silberne Wellenleiste; darüber schräggekreuzt und gestürzt ein silberner Schlüssel und ein silbernes Schwert, überdeckt von einer silbernen Muschel; darunter am Schildrand drei silberne Stufen. Hinten eine blaue Wellenleiste; darüber ein blaues Mühlrad mit fünf Speichen; darunter eine blaue Rodehacke.
Heraldische Begründung:
Die Gemeinde Girod besteht seit 1969 aus den Gemeindeteilen Girod und Kleinholbach. Sie liegt im ehemaligen Niederlahngau, dem Herrschaftsgebiet der Grafen zu Nassau und Diez. Girod wur- del335, Kleinholbach 1350 erstmals urkundlich erwähnt. Im Ortswappen stehen die beiden Felder Rot und Gold für die beiden Ortsteile
Durch die Diezer Verträge fielen Girod und Kleinholbach 1564 an das Kurfürstentum Trier, kamen aber 1802 bzw. 1815 wieder an Nassau bzw. das neu gebildete Herzogtum Nassau zurück. Ab 1866 gehörten beide den Preußen zur Provinz Hessen und Nassau. Girod ist heute Tfeil der Verbandsgemeinde Montabaur. Im Ortswappen ist die ehemalige Landesherrschaft durch die Farben Rot/Silber, den kurtrierischen Wappenfarben und Blau/Gold, den Nassauischen Wappenfarben, dokumentiert. Beide Ortsteile besitzen jeweils recht alte Kirchen. In Girod ist dies St. Jakobus, in Kleinholbach St. Peter und Paul. Sie gehörten früher zur Pfarrei Nentershausen, ab 1711 zur Pfarrei Großholbach. Der Ortsteil Girod ist seit 1889 selbst Pfarrei. Die Attribute der Schutzheiligen beiden Kirchen sind zu einem Symbol vereint, vorn oben als gekreuzte silberne Schlüssel und Schwert, (St. Peter und Paul) von einer silbernen Muschel (Jakobus- oder Pilgermuschel) überdeckt, dargestellt und stehen somit symbolisch für die beiden, 1969 zu einer Gemeinde vereinten Ortsteile Girod und Kleinholbach.
Der Eisenbach, zu dessen beiden Ufern die Ortsteile liegen, durchfließt Girod und ist als Wellenleiste Silber und Blau in das Ortswappen aufgenommen. 5 Mühlen am Eisenbach sind bis heute noch bekannt und teilweise erhalten. Es sind dies die Schultheißenmühle, Struthmühle, Dollmühle, Michelmühle und die Freimühle. Für sie steht hinten oben das blaue Mühlrad mit den fünf Speichen. Der Ortsname Gi»rod« deutet auf einen Rodungsort hin. Der Wald macht heute ca. die Hälfte der Gemeindefläche aus. Wald und Rodung sind im Ortswappen hinten unten durch die blaue Rodehacke symbolisiert.
Die drei silbernen (weißen) Stufen vorn unten deuten auf die 'Ibnvorkommen in der Gemeinde hin. Der Tbn, das »weiße Gold« des Westerwaldes wird bis heute im Tagebau »stufenförmig« in Girod abgebaut.
Das Wappen der Ortsgemeinde Girod ist somit historisch, landschaftlich und handwerklich begründet.
10 Jahre Mini-Club Montabaur/Westerwald
Wir feiern unsern Geburtstag und laden ein !
Wäller Mini-Treff 1992
1. • 3. Mai 1992 in Horbach Buchfinken-Zentrum
Die Fans des englischen Kleinwagens laden alle interessierten Borger zu diesem Ereignis ein. Es verspricht ein interessanter Mai-Ausflug zu werden, denn rund 150 MINIs aus ganz Deutschland werden zu bestaunen sein, darunter viele Oldies, seltene Karosserievariationen und Umbauten. Ein Tbeffen nicht nur für Mini-Fans, zum Kennenlemen, zum Erfahrungsaustausch, zur Unterhaltung oder einfach zum Spaß. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt!
Vorgesehen sind unter anderem:
- TteUeflohmarkt von Privat zu Privat
- Samstags Rundfahrt durch den Westerwald mit Fotostop
- Mini-Bilderschau und Videos von Mini-Treffen
• Samstags abends Ibmbola und Geburtstagsparty
- Kurzum viel Spaß rund um den Mini
Anreise ab Freitag vormittag, über die A 3 Köln/Frankfurt, Abfahrt Montabaur. Ab hier ist mit roten Pfeilen »Wäller Mini- Tbeff« ausreichend beschildert.
Der Mini-Club Montabaur/Westerwald wurde im Mai 1982 zunächst als Interessengemeinschaft ins Leben gerufen.
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