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Montabaur

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Nr. 15/92

alleinerziehenden Müttern, wenn der Vater des Kindes amtlich nicht feststellbar ist.

Wohneigentum

Im Zusammenhang mit steuerlich gefördertem Wohneigentum können weitere Freibetrage eine deutlich spürbare Steigerung des Nettolohns bringen: Die Grundförderung eigengenutzter Wohnungen bringt maximal 16.500,00 Freibetrag auf der Lohn­steuerkarte. Hinzu kommt das Baukindergeld, das mit einem Freibetrag von 4.000,00 Mark pro Kind vom Fiskus berücksich­tigt wird. Außerdem können auch selbstgenutzte Gebäude in Sanierungsgebieten den Freibetrag erhöhen.

Weitere Einzelheiten zum Lohnsteuerermäßigungsverfahren können einem praktischen Spezial-Ratgeber entnommen wer­den, den die Volksbanken und Raiffeisenbanken speziell für Ar­beitnehmer entwickelt haben. Der Steuerblock enthält das nöti­ge Grundwissen und praktische Handlungshilfen für alle, die dem Fiskus nicht mein Geld zukommen lassen wollen, als ihm von rechts wegen zusteht. Gegen eine - steuerlich absetzbare Schutzgebühr von 7,50 DM ist er bei allen Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich.

Selbsthilfegruppe Anonyme Spieler

Zu ersten Gespräch trafen sich am 17. März 1992, um 19.00 Uhr im PARITÄTISCHEN ZENTRUM Menschen, die sich einge­standen haben, daß das Spielen ein Problem für sie geworden ist. Durch den Kontakt zu Menschen mit gleicher Problematik und dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch soll der Zwang zum Spielen durchbrochen werden. Da alle Gruppenmitglieder selbst Spieler sind, haben sie ein besonderes Verständnis fürein­ander und können sich gegenseitig helfen, stabil zu werden und trocken (spielfrei) zu bleiben.

Beim ersten Treffen winde unter anderem beschlossen, daß ein­mal im Monat auch Angehörige von Spielern in der Gruppe will­kommen sind (genauen Tfermin bitte telefonisch erfragen) Einer der Gründungsmitglieder hat sich bereit erklärt, als Kon­taktperson für andere Spieler telefonisch erreichbar zu sein, um über die Arbeit der Selbsthilfegruppe zu informieren. (Tbl. 02602/69690 ab 14.00 Uhr)

Die Anonymen Spieler treffen sich regelmäßig jeden Dienstag um 19.00 Uhr im PARITÄTISCHEN ZENTRUM, Neustraße 34, 5438 Westerburg, Weitere Interessenten sind willkommen. Nähere Informationen über diese und andere Selbsthilfegrup­pen erhalten Sie bei der WeKISS (Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe) TbL 02663/2540.

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Im harten Wettbewerb Kompetenz beweisen Porsche Zentrum. Koblenz mit eigener Motorsportabteilung

Zentrum-Koblenz

Für den Forsche Camera Cup gerüstet:

Optimistisch gehen RalfJohn (links), LeiterderneuenMotorsportabtei- lung des Forsche Zentrums Koblenz und Rennfahrer Uwe Alzen aus Betzdorf in die Rennsportsaison 1992. Alzen fährt für das Porsche Zentrum im härtesten Marken-Pokal-Wettbewerb der Welt, dem Porsche Carrara Cup. Erster Start ist am Wochenende im belgischen Zolder.

Foto: Porsche Zentrum Koblenz

Mit einem eigenen Tfeam steigt das Porsche Zentrum Koblenz in den professionellen Motorsport ein. Das hat Geschäftsführer Ralf John jetzt bekannt gegeben.

John: »Wir wollen auf der Rennstrecke unter härtesten Wettbe­werbsbedingungen Kompetenz zeigen und erarbeiten, auf die unsere Sportwagen-Kunden in unserem Betrieb zurückgreifen können.«

Als ideales Betätigungsfeld sieht John, der auch Leiter der neu­en Motorsportabteilungist, den Porsche Carrera Cup, unbestrit­ten der zur Zeit attraktivste M arkenp okal-Wettbewerb im inter­nationalen Motorsport.

Am Steuer des 285 PS starken Cup-Porsche wird der 24jährige Uwe Alzen aus Betzdorf sitzen. Ralf John: »Alzen fuhr bereits im vergangenen Jahr mit unserer Unterstützung einige Rennen mit beachtlichem Erfolg.

Aufgrund seiner Leistung haben wir ihn nun für das Tb am als Fahrer verpflichtet«. Alzen ist gelernter Kfz.-Mechaniker, wid­met sich jetzt aber konsequent dem Motorsport.

»Den Porsche Carrera Cup kann man nicht als reines Wochen­endvergnügen betreiben, wenn sich Erfolg einstellen soll«, ver­rät er seine professionelle Einstellung.

Uwe Alzens bisherige Motorsportkarriere verlief gradlinig: Schon mit sieben J ähren fuhr er auf einem kleinen Motorrad im väterUchenBetriebherum, mit zwölf startete er in Kart-Rennen, mit 18 und im Besitz eines Führerscheins sah man ihn bei unzäh­ligen Rennslaloms am Start, 19 war er, als er auf einem Ford Thr- bo-Capri bei den Läufen zum Veedol-Langstreckenpokal auf dem Nürburgring antrat. In dieser Rennserie war er auch 1990 auf Porsche Carrera 2 und auf Porsche 944 Thrbo sehr erfolg­reich.

Ein Jahr später lief es noch besser. Der junge Westerwälder ge­wann neun von zehn Läufen zum Langstreckenpokal und wurde einmal Zweiter. Besonders stolz ist er auf den von ihm gefahre­nen Rundenrekord auf der »großen« Nürburgringschleife mit 9:35,01 Minuten. In seiner ersten Saison im Carrera Cup hatte Alzen zunächst mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Dann fand er im Porsche Zentrum Koblenz nicht nur einen Spon­sor, sondern auch technische Unterstützung.

»Von da an gings bergauf«, sagt Alzen heute Ein dritter Platz in Singen, ein sechster in Nürnberg, ein fünfter im englischen Silverstone ließen die Fachleute auf den blonden Betzdorfer auf­merksam werden. Höhepunkt der Saison war das Internationa­le 24-Stunden-Renden auf dem Nürburgring. Auf dem Cup-Car- rera wurde Alzen Dritter der Gesamtwertung.

Auf dem Programm der Motorsportabteilung des Porsche Zen­trums Koblenz stehen 1992 alle zehn Rennen zum Carrera Cup und fünf Läufe zum Veedol-Langstreckenpokal. Beim ADAC- 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 20./21. Juni ver­tritt das Koblenzer Porsche Zentrum sogar offiziell die Werks­farben. Der Porsche Carrera mit Gruppe-B-Kit wird von der Sportabteilungin Zuffenhausen zur Verfügung gestellt und von dem PZ Koblenz eingesetzt.

Nichts überläßt Ralf John dem Zufall: In Koblenz und an den Rennstrecken kümmert sich ein Tfeam hochqualifizierter Techni­ker um den Rennwagen. Zwei Kfz.-Meister gehören zu dieser Mannschaft. Der eine kommt von Porsche und arbeitete jahre­langin der Sportwagen-Weltmeisterschaft an Gruppe-C-Wagen, der andere kommt vom Tbam der Freilassinger Schnitzer-Brü­der.

Wer gute Arbeit anbietet, findet auch hochkarätige Partner, im Sport auch Sponsoren genannt. Der führende Katalysator-Her­steller HJS und der weltweit operierende Spezialist für Licht­technik, Hella (Lippstadt) haben sich mit dem Koblenzer Motor­sportobjekt verbündet.

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Aktivitäten des Alpenvereins im April 1992

Wanderungen:

Sonntag 12. April 1992, ab 9.00 Uhr Busbahnhof Koblenz mit Fahrgemeinschaft zur Thalhausermühle über Bendorf - Isen- , bürg - Richtung Thalhausen.

Wanderweg Thalhauser Mühle - Kleinmaischeid - Dembacher Kopf - Urbachtal - Aubachtal Forsthaus Braunsberg Heide­graben Steinbachtal - Isertal - Thalhauser Mühle - Auch dort Einkehr. 25 km - 6 Std. - 350 m Steigung.

Wanderführer: D. van Opstal, Tbl 0228/256158 Freitag, 17. April (Karfreitag), ab 9.00 Uhr vomBusbahnhof Ko­blenz mit Fahrgemeinschaft. Ww: »Rund um den Laacher See«. 2 bis 4 Stunden

Wanderführer: Ludwig Ballmann 0261/43842