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Montabaur

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Nr. 15/92

Altpapierverwertung

Karton ist der beste Altpapier-Verwerter

Altpapieranteil in Fertigprodukten

Verpjdt- kungspa- piere und -kinons

Zeitung*- Hygiene-

druclq»- und Spe-

pier zuipapter

Weilpap- Druck-

penroh- und

und Pack- Schreib­papier papiere

Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg der Einsatz von Altpapier in Deutschland um mehr als 80 %: von 3,2 Mill. Tonnen 1980 auf 5,8 Mill. Tonnen 1990. Maßgeblich daran beteiligt sind Verpackungspa­piere und -karton, die in Deutschland im Durchschnitt zu 92 % aus Altpapier produziert werden. Dies erklärt, warum z.B. Faltschachteln bis zu 80 % Recyclingfasem enthalten, gefolgt von Zeitungen, die bis zu 57 % aus Altpapier bestehen, und Toilettenpapier mit annährend 53 % Altpapieranti.il. Die konsequente Nutzung moderner Recycling­techniken stellt einen wesentlichen Beitrag zur Abfallverminderung dar. Als Folge dei Verpackungsverordnung werden in Städten und Gemeinden vermehrt Altpapiercontainer zur Rücknahme von Papier- und Kartonverpackungen aufgestellt. Ihren Verpflichtungen aus der Verpackungsverordnung kommt die Kartonindustrie jedoch nicht nur durch intensive Altpapierverwertung nach. Sie hat auch eine unbefri­stete Abnahme- und Verwertungsgarantie für gebrauchte Verpak- kungen aus Karton abgegeben. Weitere Informationen: PRO-CAR­TON, Informationsbüro Deutschland, Beatrix Baumann, Paul-Ger- hardt-Allee 52, 8000 München 60, Tel. (089) 82000-0.

Plastikbecher-Pfand im Stadion

Rund 30 000 Tonnen Einweggeschirr aus Plastik fallen jähr­lich bei Großveranstaltungen in Deutschland an, darunter 10 000 Tonnen Plastikbecher. Die beste Lösung des Pro­blems, nämlich die Vermeidung des Mülls durch den Einsatz von wiederverwendbaren Gläsern, scheidet in Fußballstadi­en aus Sicherheitsgründen aus. Die InitiativeSammelaktion Sauberes Stadion" hat nun ein Konzept entwickelt, bei dem die Getränke mit einem Rand auf die Plastikbecher ausge­geben werden, d*s bei Rückgabe erstattet wird. So ist ein sortenreines Einsammeln des Plastikabfalls garantiert - die Hauptvoraussetzung für das Recyceln von Kunststoff.

Weitere Informationen über den Informationsdienst "Sport schützt Umwelt", herausgegeben vom Deutschen Sportbund, Postfach 710263.6000 Frankfurt 71. Tel. 069/6700-280. Fax 674906.

Natur- und Umwelt-Info

Klagerecht in Rheinland-Pfalz

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat einen Re­ferentenentwurf zur Einführung der Verbandsklage für aner­kannte Naturschutzverbände vorgelegt. Der Referentenent­wurf ist die schnelle und konsequente Umsetzung der Koali­tionsvereinbarung, in der die Einführung der Verbandsklage festgeschrieben ist. Das voraussichtlich bis Mitte des Jahres abgeschlossene gesetzgeberische Verfahren bedeutet in der Konsequenz, daß mit dem künftigen Klagerecht aner­kannter Naturschutzverbände die zuständigen Verwaltungs­behörden dem Naturschutz und der Landespflege ein höhe­res Maß an Aufmerksamkeit widmen werden, wenn es um Ausführung von Umweltgesetzen oder den Abbau von Voll­zugsdefiziten geht.

Ministerium für Umwelt, Pressestelle, Kaiser-Friedrich-StraBe 7,6500 Mainz 1. Tel. 06131/164645

Sperrung der Klostergasse

am 13. April 1992

Wegen Umbaumaßnahmen an der Völksbank muß die Kloster­gasse am 13. April 1992 ganztägig gesperrt werden. Wir bitten an diesem 1kg die FußwegB über dasÄhlchen bei der Gaststätte Krolikowski zum Steinweg und beim Hotel Schlemmer zum Kanrad-Adenauer-Platz zu benutzen.

Verbandsgemeindeverwaltung - als Ortspolizeibehörde

Abfuhr von Griin(Garten)-Abfällen

im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur vom 21.4. bis 28.4.1992

Wie bereits im »Müllkalender des Westerwaldkreises 1992« ab­gedruckt, welcher im Dezember 1991 jedem Haushalt zugegan- ge ist, sammelt die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung auch im Frühjahr diesen Jahres in allen Verbandsgemeinden des Wester­waldkreises anfallende Grün(Garten)-Abfälle aus Haushalten ein.

Die Abfuhr erfolgt in den einzelnen Ortsgemeinden der Ver­

bandsgemeinde Montabaur wie folgt:

Boden. 22.4.1992

Daubach. 21.4.1992

Eitelbom. 22.4.1992

Gackenbach. 21.4.1992

Girod.,. 22.4.1992

Görgeshausen. 23.4.1992

Großholbach. 22.4.1992

Heilberscheid. 24.4.1992

Heiligenroth. 22.4.1992

Holler. 28.4.1992

Horbach. 21.4.1992

Hübingen. 21.4.1992

Kadenbach. 22.4.1992

Montabaur nur Stadtteil Horressen. 23.4.1992

Montabaur mit den Stadtteilen Wirzenborn, Reckenthal, Bladernheim,

Ettersdorf, Eschelbach und

Eigendorf. 24.4.1992

Nentershausen . . 23.4.1992

Neuhäusel. 23.4.1992