Montabaur
Nr. 15/92
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1990 hatte sich der Stadtrat für die jetzt vollzogene Generalsanierung ausgesprochen. Damit verbunden war auch die Entscheidung, für den Stadtteil Eigendorf einen neuen Kindergarten zu bauen. Die Zahl der Kindergartenkinder aus beiden Stadtteilen und die in Horressen zur Verfügung stehenden Räume machten diese Entscheidung erforderlich. D ank der guten Arbeit des Architekten und der Handwerker konnten der Zeitrahmen und die veranschlagten Kosten eingehalten werden. Rücksichtnahme und Verständnis der Horresser Vereine waren während der Bauzeit gefragt. Für Veranstaltungen, die ansonsten im kath. Pfarrheim stattfinden, mußte vorübergehend auf andere Räumlichkeiten ausgewichen werden.
Viel Verständnis zeigten aber auch die Eltern, deren Kinder zur Aufnahme in den Kindergarten anstanden. Wegen der im vorübergehend genutzten Pfarrheim eingeschränkt zur Verfügung stehenden Kindergartenplätze, konnten Neuaufnahmen erst wieder ab Dezember letzten Jahres erfolgen.
Die Generalsanierung des Kindergartens, der sich in einem Gebäude aus dem Jahre 1927 befindet, war mit 690.000 DM veranschlagt. Der Westerwaldkreis bewilligte einen Zuschuß von 172.500 DM. 417.500 DM mußte die Stadt Montabaur zur Sanierung selbst aufbringen.
Patenschiff «Westerwald« erhält nach 25 Jahren eine neue zivile Besatzung
Mitglieder des Stadtrates zum Abschiedsbesuch auf der »»Westerwald
Zum Abschiedsfoto trafen sich die Besatzungsmitgiieder der » Westerwald « und ihre Gastgeber nach ihrem letzten Besuch in Montabaur Anfang März am Konrad-Adenauer-Platz
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Eine offizielle Delegation der Stadt Montabaur besuchte jetzt das Uroß- schiff » Westerwald«, das näch 26 Jahren eine neue zivile Besatzung erhält
Nach 25 J ahren Dienst an der Förde verläßt in diesen lägen die »Westerwald« ihren Heimathafen Flensburg-Mürwik in Richtung Wilhelmshaven. Dort wird das Ttoßschiff, das seinen Namen »Westerwald« behält, seinen künftigen Standort mit einer zivilen Besatzung haben. Die künftige Nutzung des bisherigen Munitionstransporters erfolgt im Rahmen der Truppenreduzierung, bei der der Marinestützpunkt Flensburg-Mürwik aufgelöst werden soll.
Abschied vom Stützpunkt Flensburg und von seiner militärischen Besatzung nahm kürzlich in Flensburg eine offizielle Abordnung der Stadt Montabaur unter der Führung des II. Beigeordneten der Stadt Montabaur, Paul Thimm.
DieMannschaft des TToßschiffes »Westerwald«, zu der die Stadt Montabaur seit 26 Jahren eine enge Partnerschaft pflegt, erwartet eine neue Aufgabe. Mit ihrem Kapitän Hans-Wilhelm Sachtleber wird sie ein neues Schiff übernehmen. Die 25 jährige Partnerschaft begründete feste Frendschaf ten zu Matrosen und Marineoffizieren, die in den vergangenen 25 Jahren imm er wieder zu Gast in Montabaur waren.
Die vielen B esuche in Montabaur, die Unterbringung in G astf a- milien und die Tfeiln ahme an offiziellen Veranstaltungen prägten die Partnerschaft seiihremBestehen. Mehrfach besuchten auch Delegationen aus Montabaur das Droßschiff, das am 11. Februar 1967 an die Marine übergeben wurde
Erst Anfang März d. J. weilte die Besatzung letztmalig zum »Landurlaub« in Montabuar, ehe sie vom I. Beigeordneten Dr. Paul Hütte, den Gastgeberfamilien, den Stadtratsmitgliedem und der Bevölkerung verabschiedet wurde.
In welcher Weise die Partnerschaft mit demltoßschiff »Westerwald« fortgesetzt wird, soll mit der neuen »zivilen« Besatzung besprochen werden.

