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Montabaur

Der absolute Renner bei Kunden und Nichtkunden war jedoch ein neues Produkt unserer B ank, das »Volksbank-Rendite-Spar- buch«. Mit kurzer Laufzeit, hoher Rendite und flexibler Hand­habung hatten wir hier genau den Kundenbedarf getroffen, so Höber. Über 12 Millionen DM flössen alleine in dieses Produkt. Insgesamt erhöhten sich die Einlagen um 21 Mio DM oder 10% auf 234 Mio DM.

Dieses Einlagenwachstum fand seine Verwendung im eigenen stark expansiven Kreditgeschäft, das mit einer Wachstumsrate von 17% oder 32 Mio DM und einem Gesamtvolumen von 223 Mio DM erstmals die 200 Millionen DM-Grenze beachtlich überschritten hat. Besonders stark engagiert waren wir im pri­vaten Wohnungsbau. Unser Informationsangebot in Form ei­nes Bauherren-Informationsabends auf Schloß Montabaur im Januar 1991 und die daran anschließende individuelle Beratung durch unsere Mitarbeiter, unterstützt mit modernster EDV- 'Ifechnik, wurde rege zum Vorteil vieler Bauherren genutzt.

Ein ganz wesentlicher Faktor für die Entwicklung der mittel­undlangfristigen Ausleihungen waren auch in 1991 die Investi- tionsfinanzierungen unserer gewerblichen Kunden. Alleine der Block der mittel- und langfristigen Kredite erhöhte sich um 22 Mio DM oder 15%.

500 neue Bankteilhaber fanden im Berichtsjahr den Weg zur Volksbank. Neben der attraktiven Rendite für ihre Geschäfts­guthaben von 10,15% incl. Steuergutschrift haben die nunmehr 7.600 Bankteilhaber mit über 32.000 Geschäftsanteilen ein ech­tes Mitspracherecht in »ihrer Bank«. Gerade im Jahr 1991 wähl­ten die Volksbank-Mitglieder ihre »Vertreter« für einen Zeit­raum von 5 J ahren neu.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden in 1991 drei Gro­ßereignisse besonders unterstützt: Das Fußballspiel des Jahres im Westerwald, Bayern München gegen eine Westerwaldaus­wahl, und der Rheinland-Pfalz Thg im Mai sowie die 700-Jahr- Feier im September. Darüber hinaus sind eine Reihe caritativer Einrichtungen, Selbsthilfegruppen und viele Vereine in den Ge­nuß von Sach- und Geldspenden der Volksbank gekommen.

Im Zahlungsverkehr vollzog sich in 1991 ein ganz entscheiden­der Rationalisierungsschritt durch »electronikcash«. Dieses neue Zahlungssystem, bei dem der Kunde nur noch mit Scheck­karte und Geheimzahl bezahlt, wurde im größten Einzelhan- delshaus von Montabaur, dem Tfextilhaus Hisgen, mit Erfolg in­stalliert. Damit greifen mm Einzelhändler auf das EDV-Netz der Volksbank zurück und können ihren Kunden die vielen Vor­teile eines solchen Zahlungssystems bieten.

Ganz im Zeichen der internationalen Geldanlagen stand eines der beiden Kundenseminare Anfang Dezember in der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur. Referen­ten der DG-Lux stellten die Vorteile des Bankenplatzes Luxem­burg heraus. Diese Seminarreihe wird auch in 1992 fortgeführt, da sie mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Informatio­nen für Volksbank-Kunden geworden ist.

Für i992 erwartet Höber ein Umfeld, das von teilweise Unsi­cherheit und vorsichtigem Optimismus geprägt ist. Während die Risiken primär im politischen Raum zu sehen sind, dürfte sich die Weltwirtschaft langsam erholen. Die drastischen Zins- senkungen in USA und Japan unterstützen diese Prognose

Frühestens in der II. Jahreshälfte ist mit einem Zinsrückgang von 0,5 bis 1,0% in Deutschland zu rechnen.

Der Kapitalanleger sollte weiterhin seine Engagements auf den Bereich der festverzinslichen Wertpapiere, Sparbriefeimd Inha­berschuldverschreibungen konzentrieren und sich das heute re­lativ hohe Zinsniveau langfristig sichern. In den nächsten Mo­naten dürften auch Aktienanlagen wieder zunehmend interes­santer werden.

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595.000 Schüler und Studenten

Höhere Schülerzahlen an allgemeinbildenden Schulen, mehr Studenten an den Hochschulen, dagegen weniger Schüler an be­rufsbildenden Schulen kennzeichnen die derzeitige Situation im Bildungsbereich des Landes Rheinland-Pfalz. An den allge­meinbildenden Schulen (ohne vorschulische Einrichtungen) er­höhte sich nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Schülerzahl im Schuljahr 1991/92 gegenüber dem Vorjahr um7.800 auf402.700. An den Hochschulen sind im Win­tersemester 1991/92 4.100 Studenten mehr eingeschrieben als im Vorjahr. Insgesamt haben sich 76.600 Studenten an den Hochschulen des Landes immatrikuliert.

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Nr. 3/92

An den berufsbildenden Schulen dagegen winde 1991/92 ein Rückgangder Schülerzahlen um 3.400 auf 116.000 Schüler regi­striert.

(173/91) Bad Ems, den 20. Dezember 1991

AOK

Die Gesundheitskasse.

Dr. Wahl-Preis für gesunde Zähne

Oer Deutsche Ausschu8 für Jugendzahnpflege (DAJ) schreibt für das Jahr 1992 für die besten Anregungen auf dem Gebiet der Jugendzahnpflege wieder den Dr. Wahl- Preis aus. Er wird in Erinnerung an Dr. Wahl, dem ersten Vorsitzenden des DAJ, und in Würdigung seiner Verdien­ste um die Jugendzahnpflege vergeben.

Wie die AOK mitteilt, lautet das Thema für 1992 »Förde­rung der Zahngesundheit bei Kleinkindern (Vorschulkin­dern), die nicht im Kindergarten durch die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe betreut werden«.

Die Ausschreibung soll zu Vorschlägen anregen, die ge­eignet sind, Eltern solcher Kinder anzusprechen und zu motivieren, für die Zahngesundheit ihrer Kinder zu sorgen.

Verschiedene groBangelegte Studien haben bewiesen, daß durch intensive Zahnpflege und regelmäßige Zahn­arztbesuche Erkrankungen der Zähne und des Zahnflei­sches vermieden werden können. Deshalb ist es wichtig, möglichst alle Kinder einer zahnmedizinischen Gesundheitsförderung zuzuführen. Zur Erreichung die­ses Zieles sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter _

in Kindergärten, in Zahnarztpraxen und im Gesundheitswesen überhaupt aufgerufen, ihre Vorschläge bis zum 31.3.1992 beim Deutschen Ausschuß für Jugendzahnpflege e.V.i Viktoriastr. 28, 5300 Bonn 2, einzureichen.

Als Preis für die beste Arbeit wird ein Betrag von DM 3.000,- ausgesetzt. A

Die Gesundheitskasse.

Fremdenverkehr weiter aufwärts gerichtet

Nach einer aktuellen Hochrechnung des Statistischen Landes­amtes in Bad Ems, die auf der Ent wicklimg im Zeitraum Januar ; bis September 1991 basiert, erreicht die Zahl »der Gästeüber­nachtungen im Jahre 1991 mit 22,5 Millionen einen neuen Höchststand. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 1989 war erstmals die 20-Millionen-Grenze übertroffen worden. Be­sonders gut schneiden die Fremdenverkehrsgebiete Eifel/Ahr (plus 14,8 Prozent), Mosel/Saar (plus 9,3 Prozent) sowie Huns­rück/Nabe/Glan (plus 7,0 Prozent) ab.

Nach Angaben der Bad Emser Statistiker wird die Zahl der G ä- ste landesweit um 1,4 Prozent auf annähernd 6,3 Millionen stei­gen. Die nunmehr seit mehreren J ahren wachsende Zahl der G ä- ste und Übernachtungen weist auf die ungebrochen hohe At­traktivität der rheinland-pfälzischen Ferienregionen hin. (169/91) Bad Ems, den 19. Dezember 1991

Führerscheinprüfungen - Rheinland-Pfälzer in der Theorie am besten -

Von Januar bis Juni 1991 wurden von den technischen Prüfstel­len für den Kraftfahrzeugverkehr 87.561 theoretische und prak­tische Führerscheinprüfungen abgehalten. Das sind nach An­gaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 0,5 Prozent mehr als im ersten-Halbjahr 1990.

Gut 79 Prozent der theoretischen Prüfungen wurden bestanden, anteilmäßig so viele wie in keinem anderen Bundesland.