Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr, 3/92

|M

Hilfe zur Selbshilfe

Kreissparkasse Westerwald spendete 113.000,00 DM

»Wir wollen Ihnen mit den Spenden helfen, ! damit Sie helfen können«. Mit diesen Worten übergab der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Westerwald, Tbny Alt, den Repräsentanten von 14 Hilfsorganisa­tionen aus dem Westerwaldkreis insge­samt DM 113.000,00 DM.

Alt führte weiter aus, gerade im Jubiläumsjahr freue sich die Kreisspar­kasse, wieder die wertvolle Arbeit mit an­sehnlichen Beträgen untertützen zu können: »Wir sehen diese Spenden an die Westerwälder Hilfsorganisationen auch als konsequente Anwendung unseres Selbstverständnisses »Kreissparkasse Westerwald - für Westerwald und Wester­wälder«.

Folgende Organisationen wurden mit Spenden bedacht:

Caritasverband und Diakonisches Werk, Kreisverband Unterwesterwald und Oberwesterwald des Deutschen Roten Kreuzes, Arbeitsgemeinschaft familienentlastender Dienste für Behinderte und ihre Angehörigen, Verein für tumor- und leukä m ie kr a nk e Kinder, Wilhelm-Albrecht-Sonderschule Höhn, Sonderschule Wirges, Verein zur Förderung Behinderter und Jugendlicher Siershahn, Lebenshilfe Westerburg, Werkstatt für Behinderte Montabaur, Club Behinderter undihrer Freunde Höhr-Grenzhausen, Verein der Freunde und Förderer des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach.

V'-

isdllllli

Abschließend betonte Herr Alt, daß darüber hinaus imLaufe des Jahres 1991 zahlreiche Organisationen, Vereine und Gruppen von der Kreissparkasse gefördert worden seien.

Hilfe für Engagement in Ostdeutschland

Potentielle Investoren in den neuen Bundesländern haben oft gezielte Fragen:

- zu den zum Verkauf anstehenden ehemals volkseigenen Betrie­ben durch die Treuhand-Anstalt. Die Kammer hat Zugriff auf rund 6.000 Unternehmen. Sie kann schnell Firmenprofile, die ei­ner ersten Information dienen, bereitstellen.

- zu möglichen Gewerbeflächen; zu Lage, Größe und Zustand. Ergänzt durch Angaben über Straßen-, Bahn- und Flugplatzan- schlüsse. Die Kammer hat Zugriff auf eine Gewerbeflächenbör­se mit 1.000 Grundstücken, zum Tbil mit Gebäuden.

- zu freien Kapazitäten von Unternehmen. Zur Zeit können in ei­ner Kooperationsbörse etwa 1.700 Kooperationsersuchen nach verschiedenen Kriterien wie Standort, Branche, Betriebsgröße u.ä. abgerufen werden. Oft ist die Kooperation ein erster Schritt zu einem dauerhaften Engagement in Ostdeutschland. Haben auch Sie Fragen dazu? Lassen Sie es uns wissen - rufen Sie ein­fach die Industfieabteilung der IHK Koblenz an: Ttelefon 0261/ 106-242.

Wertvolle Preise winken...

Fünfter Jugendpressepreis Rheinland-Pfalz ausgeschrieben!

Redaktionskonzept, redaktionelle Leistungen, Titel, Layout und organisatorische Leistungen sind die Kriterien, die darüber entscheiden, welche Schülerzeitung mit dem Jugendpresse­preis 1992 ausgezeichnet wird.

Bereits zum fünften Mal initiiert die Landes-Bausparkasse in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildungund Kultur, den rheinland-pfälzischen Tageszeitungen und den regionalen Rundfunk- und Fernsehanstalten diesen Wettbewerb. Gesucht wird die beste jugendeigene Zeitschrift in Rheinland-Pfalz. Tfeil- nehmen können alle Redaktionen von Jugendzeitschriften, de­ren Redakteure noch in der Ausbildung stehen und nicht älter als 25 Jahre sind (z.B. Schüler, Studenten, Auszubildende). Das Verbreitungsgebiet muß in Rheinland-Pfalz liegen und die Ju­gendzeitschrift nicht gewerblich herausgegeben werden.

Start des Wettbewerbes ist der 2. Januar 1992, letzter Einsende- termin der 29. Mai 1992. Die Ausschreibungsunterlagen sind ab sofort in allen LBS-Beratungsstöllen oder direkt bei der LBS,

Am Brand 12,6500 Mainz, unter dem Stichwort »Jugendpresse­preis« erhältlich.

Insgesamt werden 15 wertvolle Preise von einer mit den Reprä­sentanten der großen rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, der Rundfunk- und Femsehanstalten und des Ministeriums für Bildung und Kultur gebildeten Jury vergeben.

Anzeige

IHK setzt Lehrlingsaustausch fort

Nicht nur Schülerinnen und Schüler, auch Auszubildende von Koblenzer Unternehmen sollen Gelegenheit haben, einen »Blick nach draußen« zu tun und die Arbeitsweise insbesondere franzö­sischer Betriebe kennenzulemen.

Bei einer der regelmäßigen Zusammenkünfte zwischen den Ge­schäftsführungen der Industrie- und Handelskammern Ko­blenz und Nevers wurde jetzt vereinbart, ihren seit langem prak­tizierten Lehrlingsaustausch auch 1992 fortzusetzen.

Im März wird wieder eine Gruppe von Koblenzer Auszubilden­den für einige Th ge in der burgundischen Partnerstadt zu Gast sein; ein Gegenbesuch junger Franzosen wird sich - wie stets - an­schließen.

270 Millionen DM-Grenze überschritten Volksbank Montabaur-Wallmerod legt Zahlen Uber das Geschäftsjahr 1991 vor Montabaur: Unsere marktorientierte Geschäftspolitik, bei der die Kunden, deren Wünsche und Bedürfnisse im Vordergrund stehen, zeigt sich als erfolgreich. Am Bedarf der Kunden orien­tierten sich auch unsere Wachstumsziele in 1991, die wieder mehr als erreicht werden konnten, so Vorstandssprecher Hans- Jürgen Höber.

Auf 272 Mio DM kletterte die Bilanzsumme der Volksbank Montabaur-Wallmerod, was einem Wachstum von 26 Mio DM oder 11% in 1991 entspricht. Damit hat sich die Bilanzsumme der Bank in 10 Jahren mehr als verdoppelt.

Das Jahr 1991 war im Einlagen-Bereich durch einen stark ange­spannten Geld- und Kapitalmarkt geprägt. Die inverse Zins­struktur (kurzfristige Geldanlagen erzielten einen höheren Zins als lanfristige Dispositionen) beeinflußte auch die Einlagensei- te der Volksbank. So konnten allein die kurzfristigen Thrmingel- danlagen einen Wachstumsschub von über 24% verzeichnen.