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Montabaur

Nr. 60/91

Unnauer Patenschaft

zur Unterstützung krebskranker Kinder und Jugendlicher Eine Stemstunde in ihrer fünfjährigen Geschichte erlebten eini­ge Vertreter der Unnauer Patenschaft am Buß- und Bettag in Niederelbert. Dort hatte am 6. Okt. 1991 der 2. Almabtrieb stattgefunden. Was von einem Jahr als Gaudi der »Goldenen Sieben«, einem Zusammenschluß von 7 gestandenen Mannsbil­dern, zum ersten Mal stattgefunden hatte, worüber schon da­mals wochenlang im ganzen Westerwald gesprochen wurde, das wurde nun ein zweites Mal veranstaltet.

Hatte man vor einem Jahr ca. 1.600 Besucher, 12 Kühe, 12001 Bier, 300 Essensportionen und 20 Kuchen mit einem Reinerlös für die Unnauer Patenschaft von DM 9.066,00 verkauft, so über­traf man dieses Ergebnis in diesem Jahr bei weitem. Es fanden sich ca. 2.000 Besucher ein, 15 Kühe waren eingefahren worden, sogar ein paar Schafe und Ziegen fanden sich ein, 1.500 1 Bier wurden verzapft, 700 Essensportionen und 40 Kuchen winden verkauft.

Der Reinerlös dieserVeranstaltungließ uns alle vor Staunen ver­stummen - DM 15.460,00 blieben als Reinerlös für die Unnauer Patenschaft übrig. Dieses Ergebnis kann normalerweise in einer Zeitspanne von 7 - 8 Stunden mit Bier- und Essensverkauf nicht erreicht werden. Das geht nur über viele Spenden. Ein ganz gro­ßes Dankeschön an diese Spender. Ebenfalls Dank an Gertrud Roth und die Kirmesjugend, die sich spontan anbot, mitanzu- f assen, bemerkenswert öder ? Den Frauen der Timer-Riege und vielen Helfern, die plötzlich einfach da waren, als uns die Arbeit über den Kopf zu wachsen drohte. D anke auch an den Müsikver- ein Salz und deren Thnzgruppe. Danke an die Kameraden der Feuerwehr der Ortsgemeinde Niederelbert für die Überlassung des Zeltes. Ein besonderes Dankeschön an die Frauen der »Gol­denen Sieben«, denn ohne dieses Rückgrat wäre ein solcher Er­folg nicht möglich gewesen.

Eine weitere Überraschung stand aber noch bevor, denn Vertre­ter zweier Banken waren ebenfalls anwesend bei der Übergabe. Zwei weitere Schecks wechselten den Besitzer und weitere 5.000 DM konnten unserem Konto gutgeschrieben werde. Ein wahr­lich erfolgreicher'Ihgfür die Unnauer Patenschaft. Ein ganz gro­ßes Dankeschön an die Veranstalter in Niederelbert, die »Golde­ne Sieben«, denn innerhalb von zwei Jahren über 30.000 DM für unsere Patenschaft zu erwirtschaften, das ist ein riesengroßer Erfolg. Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit und noch oft­mals schöne Feste in Niederelbert.

Bekannte Gesichter an einem Abend in Unnau. Angesagt hat­ten sich einige Kinder aus Wahlrod - Katrin Hassel, Stefanie Pütz, Christian Pütz, Christine Schleiden und Reyhaneh Gadiri -, die wie schon im vergangenen Jahr zum Martinsfest eine Ak­tion für unsere Patenschaft in ihrem Heimatort durchgeführt hatten. Es wurden vorher Plätzchen gebacken, diese liebevoll in selbstgebastelten Tüten eingepackt, sodann verkleideten sie sich als St. Martin und Bettler und zogen trotz Dauerregens an allen drei lägen durchs Dorf, sangen an allen Türen, verschenk­ten ihre Plätzchen gegen einen kleinen Beitragfür Ihre Spenden­dose. Eine tolle Idee, wie alle fanden, und das Ergebnis gab ihnen recht, denn 300,15 DM konnten an Renate Roos von der Unnau­er Patenschaft als Spende übergeben werden.

Leider hatten an diesem Abend nur drei der fünf Kinder Zeit, aber natürlich gilt unser großes Dankeschön auch den anderen beiden, sowie den Eltern der Kinder, die natürlich beim Plätz­chenbacken hilfreich zur Seite standen.

Der Kulturring Bad Marienberg hatte das Polizei-Musikkorps Rheinland-Pfalz zu einer Veranstaltung nach Bad Marienberg eingeladen. Es handelte sich um ein Wohltätigkeitskonzert, denn die Mitglieder des Musikkorps verzichteten auf Gage, der gesamte Erlös sollte der Unnauer Patenschaf t zugute kommen. Der Auftritt des Musikkorps der Polizei diente nicht nur der künstlerischen Ausgestaltung dieses Konzerts, sondern erfolg­te auch im Interesse einer partnerschaftlichen Verpflichtung der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz gegenüber seinen Mit­bürgern. Leider war die Mensa der Hauptschule an diesem Abend nicht ausverkauft, schade, wer nicht da war, hat einiges verpaßt.

Von Operette bis zu Musical, von Tanz- bis Marschmusik, das Programm des Polizei-Musikkorps umfaßte die ganze Palette, ein schöner Abende der trotzdem einen Erlös von 1.117,00 DM für die Unnauer Patenschaft erbrachte.

Ein neues B ankgebäude mitten in Unnau erregt seit einiger Zeit die Aufmerksamkeit aller. Denn es hat sich so toll ins Ortsbild eingegliedert, daß man es sich schon fast nicht mehr wegdenken kann.

Beim »Täg der offenen Tür« dieser neuen Zweigstelle der Wester­wälder Völksbank in Unnau, war der Reinerlös aus Getränke- und Speisenverkauf für die Unnauer Patenschaft bestimmt. Da alle Arbeiten von den Angestellten der Volksbank ehrenamtlich erledigt wurden, sich bei schönem Wetter auch viele Besucher einfanden zu Zwiebelkuchen und Federweißer, konnte jetzt ein Reinerlös von 1.336,08 an die Unnauer Patenschaft übergeben werden.

V.l.n.r.: Matina Mennecke von der Unnauer Patenschaft, Anke Denker, Ursula Sobottka und Robert Schönberger von der Westerwälder Volks­bank sowie Dorothee Wenzelmann von der Unnauer Patenschaft bei der Scheckübergabe.

Die Werbegemeinschaft Bad Marienberg hat einen Malwettbe­werb durchgeführt, bei dem Anna-Vanessa Blach, 11 Jahre, wohnhaft in Bad Marienberg, den 1. Preis gewonnen hat. Dieser Preis war ein Einkauf sgutschein im Wert von 100,00 DM. Anna- Vanessahat sich entschieden, diesen Betragder Unnauer Paten­schaft zur Unterstützung krebskranker Kinder und Jugendli­cher zu spenden. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Auf unseren Konten gingen wieder viele Spenden ein, die Wu na­türlich auch hier erwähnen wollen. So erhielten wir 150,00 DM von der Selbsthilfegruppe »Bewußt ernähren« aus Meudt, DM 280,14 übersandte das Ev. Pfarramt Bad Marienbeg aus einer Kollekte anläßlich der Trauung Diehl/Müller in Bad Marien­berg.

Spenden in Höhe von 1.000,00 DM erhielten wir von der Frauen­gemeinschaft Girkenroth, sowie von einem Spender aus Wirges, Aus Alpenrod und aus Bad Marienberg-Langenbach erreichten uns jeweils 100,00 DM von Spendern, deren Namen jedes Jahr auf unserer Liste stehen. Auch die Schuster des Schuhhauses Enners leerten wieder ihre Trinkgeldkasse und überwiesen 10,00 DM an die Unnauer Patenschaft.

Ein Straßenfest in Merkelbach »Zum Dombach« brachte für uns einen Erlös von 300,00 DM, den gleichen Betrag erhielten wir aus Höhn als Spende vom Martinsfest. Eine traurige Bege­benheit, der Ibd eines Menschen, von den Angehörigen wurden Spenden auf unser Konto gewünscht statt Blumen, erbrachte den Betrag von 965,00 DM.

Allen Spendern ein ganz herzliches Dankeschön.

Danken möchten wir allen Spendern, die uns mit Kleidungs­stücken versorgten. Nach unserem Aufruf erreichten uns so schöne Kleider, daß wir mit Hilfe einer großen Geldspende spe­ziell zu diesem Zweck - Von zwei Straßenfesten in Stockum- sehen »im Groth« wurden 1.000 DM übergeben - alle vier Kinder der Familie mit Winterkleidung versorgen konnten. Die Freude war sehr groß, nochmals ein großes Dankeschön an alle Spende?.

Das Rebhuhn

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