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Montabaur

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Nr. 50/91

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Regionalstatistischer Pressedienst

Steuereinnahmen und Finanzen der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur Die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur erzielten nach Angaben des Statistischen Landes amtes in B ad Ems im Jah­re 1990 Steuereinnahmen in Höhe von 26.315.971 Mark, das sind 769 Mark jeEinwohner. Die Steuereinnahmen der Ortsgemeinden stammen aus der Grundsteuer A, der Grundsteuer B, der Gewerbesteuer, dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, der Hun­desteuer und sonstigen Steuern. Hinzu kommen 3.646.000 Mark allgemeine Zuweisungen (107 Mark je Einwohner) - hierbei handelt es sichin erster Linie um Schlüsselzuweisungen - und 2.147 Mark Zuweisungen für Investitionen (63 Mark je Einwohner) sowie Ein­nahmen aus Gebühren und Beiträgen (4.32S.Ö00 bzw. 126 Mark je Einwohner) als bedeutende Einnahmepositionen.

Das Statistische Landesamt hat errechnet, daß die Steuereinnahmen pro Kopf (769 Mark) um 5,3 Prozent über dem Landesdurch­schnitt von 730 Mark liegen. Seit 1985 erhöhten sie sich um 31,1 Prozent (Landesdurchschnitt plus 14,1 Prozent).

Die Steuerkraft der Gemeinden wird entscheidend durch das Aufkommen aus Realsteuem (Grundsteuern und Gewerbesteuer) und dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bestimmt. Am Realsteuer-Istaufkommen waren nach den Berechnungen der Bad Emser Statistiker die Grundsteuern mit 3.095.341 Mark (23,9 Prozent) und die Gewerbesteuer nach Ertrag und Kapital (nach Ab- zugder an denBundunddas Land abzuführenden Gewerbesteuerumlage in Höhe von 1.701.865 Mark = 13,2 Prozent) mit 8.127.161 Mark (62,9 Prozent) beteiligt. Von ständig wachsender Bedeutung ist für die Gemeinden der Anteil an der Einkommensteuer, der in den zur Verbandsgemeinde Montabaur gehörenden Ortsgemeinden im Jahre 1990 einen Betrag von 14.650.715 Mark erreichte, das sind 24,6 Prozent mehr als im Jahre 1985.

Unter den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur hatte Montabaur im Jahre 1990 mit 11.845.609 Mark die höchsten Steuereinnahmen, gefolgt vonNentershausen (1.507.918 Mark), Eitelbom (1.453.459Mark), Neuhäusel(1.288.229 Mark), Heiligen- roth (1.150.854 Mark), Niederelbert (1.097.649 Mark), Ruppach-Goldhausen (855.409 Mark), Simmem (778.421 Mark), Kadenbach (770.499 Mark), Holler (544.862 Mark), Boden (537.057 Mark), Girod (525.167 Mark), Welschneudorf (501.949 Mark), Oberelbert (480.398 Mark), Görgeshausen (421.382 Mark), Niedererbach (363.981 Mark), Großholbach (297.845 Mark), Daubach (274.467 Mark), Hübmgen (246.583 Mark), Horbach (245.597 Mark), Stahlhofen (246.446 Mark), Untershausen (242.548 Mark), Nombom (237.743 Mark), Heilberscheid (206.208 Mark) und Gackenbach (196.691 Mark). Die höchsten Pro-Kopf-Steuereinn ahmen errechne- te das Statistische Landesamt für Montabaur (1.050 Mark), die niedrigsten für Nombom (393 Mark).

Die Ortsgemeinden der Verbandsgememde Montabaur hatten am 31. Dezember 1990 Schulden in Höhe von 18.285.000 Mark. Das sind 534 Mark je Einwohner. Die Pro-Kopf-Verschuldung lag damit um 5,8 Prozent unter dem Landesdurchschnitt von 567 Mark. Gegenüber dem Schuldenstand zum Jahresende 1985 erhöhte sich die Pro-Kopf-Verschuldungum 0,6 Prozent (Landesdurchschnitt plus 14,8 Prozent).

Von den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur hatte Simmem am 31. Dezember 1990 mit 912 Mark die höchste Pro- Kopf-Verschuldung. Es folgen die Gemeinden Montabaur (897 Mark), Eitelbom (878 Mark), Heiligenroth (765 Mark), Holler (733 Mark), Kadenbach (585 Mark), Großholbach (563 Mark), Ruppach-Goldhausen (430 Mark), Görgeshausen (427 Mark), Niederer­bach (370 Mark), Girod (335 Mark), Nombom (268 Mark), Oberelbert (223 Mark), Horbach (181 Mark), Niederelbert (97 Mark), Untershausen (15 Mark) und Gackenbach (2 Mark). Keine Schulden hatten Welschneudorf, Boden, Stahlhofen, Daubach, Neuhäu­sel, Heilberscheid, Hübingen und Nentershausen.

MONTABAUR

Öffentliche Bekanntmachung

Bebauungsplanänderung »Borarainsfeld« der Stadt Montabaur im Stadtteil Ettersdorf. Inkrafttreten gemäß § 12 des Baugesetzbuches (BauGB).

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