Montabaur
m
Nr. 49/91
mmm
Das Programm zur Einweihungsfeier gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Ruppach-Goldhausen gemeinsam mit ihren Lehrern. Mit dem Lied »Wer will fleißige Handwerker seh'n ? demonstrierten sie die Arbeit des Schreiners, Maiers, Glasers und vieler anderer Handwerker, deren Hände das neue Bauwerk errichteten.
Die bisherige provisorische Nutzung zusätzlicher Räume im Kindergartengebäu- de der Kirchengemeinde entfällt.
1965, damals noch als Volksschule errichtet, umfaßte das Gebäude fünf Klassenräume. 1982 erfolgte die Umwandlung zur Grundschule unddieBildungdes Schulbezirks Boden, Heiligenroth und Ruppach- Goldhausen. Nachdem die Grundschule im Schuljahr 1988/89 über acht Klassen verfügte und sich ein längerfristiger Raumbedarf für 7 bis 8 Klassen abzeichnete, wurden, nachdem bereits die Fachräume als Klassenräume genutzt wurden, weitere Räumlichkeiten im benachbarten Kindergarten der Kirchengemeinde zur Überbrückung angemietet. Durch den jetzt fertiggestellten Erweiterungsbau und den Umbau der Schule wurde das Raumangebot um drei Klassenräume und notwendige Nebenräume ergänzt.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, der neben Schülerinnen und Schülern samt Eltern, das Lehrerkollegium, Vertretern der Ortsgemeinden, des Verbandsgemeinderates und des Westerwaldkreises auch Regierungsschulrätin Sennlaub in Vertretung des Regierungspräsidenten begrüßen konnte, hob hervor, daß die
Den Schlüssel iür den Erweiterungsbau übergab symbolisch Bürgermeister Dr. Possel-Dölken an den Schulleiter, Günter Hoff mann.
Verbandsgemeinde Montabaur seit Gründung ca. 40 Mia DMfür den Bau von Schulen investiert habe Dieselnvestitionen für Schulen, Schulsportanlagen und -hallen seien Investitionen in die Zukunft und in der Vergangenheit das wesentliche Ziel der Verbandsgemeinde Montabaur gewesen. Der Landesregierung und dem Westerwaldkreis dankte er in diesem Zusammenhang für die bisherige finanzielle Unterstützung.
Schulleiter Günter Hoffman n ging auf die Entwicklungder Schule in Ruppach-Gold- hausen ein. Er freue sich, daß das in Verbindung mit der Anmietung von Räumen im Kindergarten geschaffene Provisorium jetzt ein Ende habe.
Schule darf nicht nur Lemstätte, sondern muß auch Lebensstätte für die Kinder sein. Diese Forderung stellte Regierungsschulrätin Sennlaub, die die Glückwünsche der Landesregierung und des Regierungspräsidenten überbrachte.
In der heutigen Zeit stellten dieKinder andere Forderungen an ihre Schule. Darauf müßten sich die Verantwortlichen entstellen und den Bildungsauftrag erweitern
und die Arbeitsweise der Schule ändern. Kreativität und Motivation müßten monotonen Unterricht ersetzen.
Auch den Leistungsbegriff müsse man überdenken. Ziel dürfe nicht die Empfehlung zum Besuch einer höheren Schule und damit das Prestigedenken sein, vielmehr stehe an erster Stelle das Erkennen und Fördern individueller Fähigkeiten der Kinder.
- Der Bericht wird auf der nächsten Seite fortgesetzt! -
Die Bürgerzeitung eischeint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag; Verlag + Druck Linus Wittich KG, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach
1451, Tfelefon 02624/106-0. Tfelefax 02624/6170.
Verantwortlich für den Inhalt; Franz-Peter Eudenbach.
Verantwortlich für den Anzeigenteil; Annette Steil Bezugspreis monatl DM 2,30 bei Ortszustellung.
Im Einzelversand durch den Verlag DM 0,90 + Versandkosten.
BÜRGERZEITUNG Wochenblatt mit öffentlichen
Bekanntmachungen der Kommunalverwaltungen
Für Anzeigenveröffentlichungen u. Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere z.Zt. gültige Anzeigenpreis liste Bei Nichtbelieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

