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Montabaur

Nr. 48/91

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An alle unsere Freunde ln den Vereinen, Verbänden und Kirchen

Weihnachten rückt näher

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihren Vereinsmitgliedern, Freunden und Gönnern ein angemessenes »Dankeschön« zum bevorstehenden Weihnachts- und Neujahrsfest sagen können? Bis zu 52mal im Jahr veröffent­licht unser Verlag Ihre Veranstaltungsberichte und Mitteilungen kostenlos in dieser Wöchenzeitung. Allerdings ist es leider nicht möglich, Tfexte zu veröffentlichen, die vom Inhalt eine Danksagung oder Glückwünsche an Vereinsmit­glieder usw. beinhalten.

Wir bieten Ihnen dafür die Gelegenheit, in der letzten Ausgabe vor Weihnachten (61. Kalenderwoche) Ihren Mitglie­dern, Freunden und Förderern durch eine geschmackvolle Glückwunschanzeige ein herzliches »Dankeschön« preis­wert und weitreichend zu übermitteln.

Vorschläge entnehmen Sie unserem Glückwunschkatalog für Weihnachts- und Neujahrsanzeigen. Ihr Zeitungszu­steller berät Sie gerne.

Ihr VERLAG + DRUCK Linus Wittich KG, Postfach 14 51,5410 Höhr-Grenzhausen, Tfelefon: (02624) 10620/1/2.

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Geschichte der Stadt Montabaur

- Fortsetzung von Seite 8 -

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Soeben erschienen ist der erste Band der Montabaurer Stadtgeschichte, den Bürgermeister Dr. Possei-Dölken gemeinsam mit den Autoren Dr. Michael Hollmann (links), Dr. Hermann Josef Roth (2. v. re.) und Dr. Bernd Schwenk (rechts) vors teilte. Das Buch ist ab sofort in den Buch­handlungen und im Rathaus erhältlich.

steinerne »Bauzeugen« aus früheren Jahrhunderten uns zwi­schen Schloßberg und Peterstor, zwischen Gelbach und Monta­baurer Höhe, auf Schritt und Tritt begegnen. Der Schwerpunkt des Gesamtwerkes beziehe sich auf die Entwicklung und zentralörtliche Bedeutung der Stadt von den frühesten Anfän­gen über Mittelalter und Neuzeit bis in die heutige Zeit. Eine umfassende Stadtchronik soll das Buch nicht sein. Vielmehr ha­ben die Autoren versucht, die wesentlichen Entwicklungslinien Montabaurs nachzuzeichnen. Diese habe man in Abhängigkeit der manchmal dürftigen Quellen beschreiben müssen, so Dr. Bernd Schwenk, der auch eine fehlende archäologische Fundie­rung bedauerte Einzelne Aussagen mußten daher als Annähe­rungswert bezeichnet werden.

Den Autoren dankte Bürgermeister Dr. Possei-Dölken namens der Stadt und des Stadtrates für ihre mehr jährige Vor- und For­schungsarbeit, unterstützt vom Stadtarchiv Montabaur, über die von ihnen erarbeiteten und im ersten B and veröffentlichten Zeitabschnitte aus Frühzeit, und Mittelalter.

Die Autoren und ihre Beiträge:

Dr. Hermann Josef Roth

»Natürliche Grundlagen von Burg und Stadt Montabaur«

O Cist, geb. 02.01.1938 in Monabaur, dort 1957 Abitur; Studium der PhilosophieundTheologie an der Hochschule Heiligenkreuz bei Wien, 1963 Priesterweihe; 1965 Studium der Biologie und Chemie, 1970 und1972 erstes undzweites Staatsexamen für das Höhere Lehramt, 1990 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Uni- versität Nijmwegen; zur Zeit am Kaiserin-Theophanu-Gymnasi- um in Köln tätig. Leiter der Biologischen Station Bergisches Land (Köln, Overath); Beirat bei der obersten Ländschaftsbe- hörde des Landes Nordrhein-Westfalen sowie bei der oberen Landschaftsbehörde des Regierungspräsidenten Köln; Mit­glied der Historischen Kommission für Nassau in Wiesbaden. Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze und Bildmedien zur Natur­kunde, Geschichte, Landeskunde und Kunstgeschichte.

Dr. Bernd Schwenk

»Von Humbach zu Montabaur«

geb. 21.09.1940 in Niedererbach; 1960 Abitur am Gymnasium Limb urg; Studium der Fächer Latein, Geschichte, Politische Wissenschaft, 1966 Staatsexamen an der Universität Heidel­berg; 1967 Eintritt in den Höheren Schuldienst des Landes Rheinland-Pfalz; 1972 Promotion zum Dr. phiL an der Universi­tät Freiburg i. Br., seit 1988 Privatdozent für Mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln; zur Zeit als Oberstudien­rat am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur tätig. Veröffentlichungen zur mittelalterlichen Geschichte Spaniens und zurlferritorialgeschichte des Mittelrheingebietes. Mitar­beiter an renommierten Fachlexika.

Dr. Michael Holimann

»Montabaur von der Stadtrechtsverleihung 1291 bis zum Aus­gang des 16. Jahrhunderts«

wurde am 25.08.1961 in Aachen geboren. Er studierte in Mainz Geschichte und Germanistik und promovierte 1988 mit einer Arbeit über das Mainzer D omkapitel im sp äten Mittelalter. Von 1989 bis 1991 war er Archivreferendar, seit 1991 ist er Archivar beim Bundesarchiv in Koblenz.

Frau Gertrud Salzmann, Grafikerin aus Montabaur, wirkte bei der Gestaltung des Einbandes und des Schutzumschlages mit. Der Druck des Buches erfolgte durch die Druckerei Hachen­burg.

Das Buch ist zum Preis von 25,00 DM zu erhalten bei:

- Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zim­mer 208

- Buchhandlung Reuffel, Bahnhofstr., Montabaur

- Schreibwaren Wetzlar, Großer Markt, Montabaur

- Buchhandlung am Rathaus, Konrad-Adenauer-Platz, Mon­tabaur

Aus der Stadtratssitzung

Am Donnerstag, 7. November 1991, fand im Sitzungssaal des Rathauses (Altbau) eine öffentliche und nichtöffentliche Sit­zung des Stadtrates statt. In dem öffentl Tfeil der Sitzung stan­den zahlreiche Einzelmaßnahmen auf der Tagesordnung, über die hi der Sitzung beraten und entschieden werden mußte

1. Erhebung von Erschließungsbeitragen (Vorausleistungen) für das Baugebiet »Himmelfeld II«

In den Straßen »Am Himmelfeld« und »Sonnenring« werden im Jahre 1991 die Bürgersteige und Parkstreifen weitgehend fer­tiggestellt. Die Resterschließung des östlichen Bereiches ist für Anfang 1992 vorgesehen. Der Stadtrat beschloß einstimmig, die Erhebung von Vorausleistungen auf den zu erwartenden Er­schießungsbeitrag für die erstmalige Herstellung der Bürger­steige und der Parkstreifen.

Der Vorausleistungsbeitrag wurde auf 10,00 DM/qm beitragsp­flichtiger Geschoßfläche festgesetzt.

Die Vorausleistungen werdenfür das J ahr 1991 Zunächst nur für die Straßenzüge »Am Himmelfeld« und »Sonnenring« erhoben. Sobald 1992 mit den Bauarbeiten im Östlichen Baugebiet be­gonnen wird, werden hier ebenflals die entsprechenden Voraus­leistungen erhoben.