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Montabaur

Nr. 47/91

vom 02. Dez. bis 16. Dez. 1991 (einschließlich) bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Bau­amt, Zimmer 203, Kanrad-Adenauer-Platz 8,6430 Monta­baur, während der Dienststunden (montags, dienstags und mittwochs von 7.30 bis 12.46 und 13.30 bis 16.00 Uhr, don­nerstags von 7.30 bis 12.46 und 13.30 bis 18.30 Uhr und frei­tags von 7.30 bis 13.00 Uhr) zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt.

4. Die Bürgerschaft kann sich zu der Planungsabsicht bis zu zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift äußern. Diese Äußerungen müssen bis spätestens 07. Januar 1992 einschließlich bei der Ver­bandsgemeindeverwaltung Montabaur eingegangen sein. Auch diese Stellungnahmen werden in die Abwägung ein­gestellt.

6. Das Ergebnis der Abwägung wird öffentlich bekanntge­macht.

Montabaur, den 18. November 1991

Dr. Possel-Dölken

Bürgermeister

Wissenswertes

Informationstag für Hauptschüler

Allen Jugendlichen, die im Sommer 1992 mit dem Hauptschul­abschluß ihre Schule verlassen, bietet die Beruf sbildende Schu­le Montabaur am Samstag, 30. November 1991, von 10.00 bis 12.00 Uhr die Möglichkeit, sichumfassendüber berufsbezogene Bildungsgänge zu informieren.

Im Mittelpunkt dieses Informationstages steht die Berufsfach­schule, die an der Berufsbildenden Schule Montabaur mit den Bildungsgängen Wirtschaft und Verwaltung, Hauswirt­schaft/Sozialwesen, Metalltechnik und Elektrotechnik vertre­ten ist. >

'IYotz vielfältiger Möglichkeiten unseres Schulsystems, die Mittlere Reife zu erwerben, erfreut sich die Berufsfachschule nach wie vor großer Beliebtheit. Sie führt als einzige nicht nur zum Realschulabschluß, sondern auch zu einer ersten berufli­chen Qualifizierung, indem sie umfassende Berufsgrundbil­dung in einem Berufsfeld vermittelt.

Durch diese Doppelqualifizierung erhöhen die Absolventen ihre Chancen für einen attraktiven Ausbildungsplatz undkönnen ih­re Ausbildungszeit verkürzen, da der Schulbesuch mit einem Jahr auf die nachfolgende Lehre angerechnet wird.

Für weitergehende Fragen stehen am 30. November 1991 Lehrer und Schüler der Schule zur Verfügung. Natürlich können an die­sem Täg auch die Fachräume und Werkstätten der Schule be­sichtigt werden.

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§ 10 e - Sonderabschreibung auch für Bauten auf fremdem Grund und Boden

Die Landes-Bausparkasse Rheinland-Pfalz weist auf einen in­teressanten Fall hin, nach dem man auch für ein Haus auf frem­dem Grund und Boden Sonderausgabenabzug nach § 10 e Ein­kommensteuergesetz in Anspruch nehmen kann.

Das sieht in der Praxis dann so aus: Ein Sohnbaut an das Haus seiner Eltern ein Einfamilienhaus mit Herstellungskosten in Höhe von 330.000,00 DM an. Da die Eltern Grundstückseigen­tümer sind, war die Nutzung des § 10 e bisher ausgeschlossen. Gegenüber den Grundstückseigentümern, also den Eltern, hat der Sohn aber einen Anspruch auf Ersatz der Herstellungsko­sten des Hauses.

Jetzt kommt der springende Punkt: Um dennoch in den Genuß der Sonderabschreibung gemäß § 10 e zu kommen, schließt er mit seinen Eltern einen Kaufvertrag über das nunmehr bebaute Grundstück ab. Eltern und Sohn vereinbaren aber, daß er kein Geld für den Erwerb des Grundstücks bezahlt, sondern auf den ihm eigentlich zustehenden Geldersatz für sein Haus verzich­tet. Dann sind nämlich für ihn die Kosten für das Haus in Höhe von 330.000,00 DM nach § 10 e begünstigt.

(Quelle: BMF - Schreiben vom 25. Oktober 1990, BStBl II, 1990, Seite 626).

Tag der offenen Tür im Berufsbildungswerk Heinrich-Haus Neuwied

Am Samstag, 23. November 1991, ist es wieder mal soweit: Das Berufsbildungswerk Heinrich-Haus Neuwied lädt von 12.00 bis 18.00 Uhr zu einem »Thg der offenen Tür« nach Neuwied - Heim- bach-Weis, Stiftstraße 1 (an der Abtei Rommersdorf), ein. Besichtigt werden können die AusbildungsWerkstätten und -räume, das Internat und die Freizeiteinrichtungen. Die Fach­dienste stellen sich vor, und in den Klassenräumen der Berufs­schule finden Demonstrationen statt. Alle Mitarbeiter des Hau­ses stehen für Informationen zur Verfügung.

Informationen bietet an diesem lüg im BB W auch das Arbeits­amt Neuwied, das wieder mit einem großen Stand vertreten ist. Die Werkstätten des Berufsbildungswerkes verkaufen ihre Ar­beiten. Besonders beliebt sind die Produkte der Tischler, der Raumausstatter und aus der Metallwerkstatt. In der Gärtnerei gibt es Weihnachtssteme, Stauden und Gehölze; in der Floristik Adventskränze und kirnst volle Gestecke für die Adventszeit so­wie herrliche Trockenblumenarrangement s.

Zu sehen sein wird auch wieder eine große Ausstellung von Kunst und Kunsthandwerk: Aquarelle, Ölbilder, Seidenmalerei, textile Collagen, Modeschmuck, Zier- und Gefäßkeramik, Intar­sien, Drechselarbeiten, Patchwork, Glas- und Porzellanmalerei und vieles andere.

Darüber hinaus erwartet ein umfangreiches Unterhaltungspro­gramm dieBesucher: Es spielen die Hermann-Wirtz-Combo, die Blaskapelle Kaisersesch, die Curleys Group und es singt Charly Breck. Zu sehen sind D arbietungen der Thnz schule Kley-Breuer, die Rollstuhl-Thnzgruppe, ein Volleyball-Ihmier, zwei Zauberer, ein Puppenspieler und vieles mehr. Besonders für große und klei­ne Kinder wird es ein außergewöhnlicher Nachmittag werden. D as Luftkissen steht wieder in der Sporthalle, beim Töpfern und beim Flugmodellbau kann man mitmachen und vieles andere. Natürlich ist auch für Essen und Trinken wieder reichlich ge­sorgt. In der gemütlichen Kneipe »Oase« gibt es Bier vom Faß. Mit all diesen Aktivitäten bietet das Berufsbildungswerk wie­der einen abwechslungsreichen, informativen und unterhalten­den Nachmittag.

Parkplätze stehen in großer Zahl zur Verfügung.

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Urlaubsjournal 1992 schon auf dem Markt

Rechtzeitig zu den Messen in Frankfurt und Köln So früh waren wie noch nie mit einem Urlaubsjoumal auf dem Markt, erklärte Verkehrsdirektor Josef Becker. Dies verdankte er den tüchtigen Mitarbeitern und der guten Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden und Fremdenverkehrsbetrieben. Das Urlaubsjoumal 1992 »Zu Gast im Westerwald« sei noch in­formativer, umfangreicher und bunter als seine Vorgänger. Auf 64 Seiten bekommt der Gast fast alle Informationen, die er für seine Urlaubsplanung benötigt. Dank der zentralen Zimmerre­servierungwerde ihm das Buchen leicht gemacht, weil er einen großen Tfeü der Angebote direkt beim Fremdenverkehrsverein Westerwald in Montabaur buchen kann. Die Auflage beträgt 36.000. Auf Wunsch der Verbandsgemeinden erhalten die einzel­nen Ferienlandschaften eine Farbseite mit typischen Aufnah­men und Sehenswürdigkeiten der Region.

Das Urlaubsjoumal 1992 wartet auch mit einer Reihe von Neu­heiten auf. So gibt es neue Wander- und Reiterangebote, Ttennis für Kinder in der Pro-Itennis-Ferienschule in Ransbach-Baum­bach, Segelfliegen in Ailertchen, Hobbytöpfem in Dreifelden, Fitneßurlaub in Langenhahn-Hölzenhausen und in Grenzau läuten die Hochzeitsglocken, ein Pauschalprogramm für die ro­mantische Hochzeit im BrexbachtaL 'I

Die Kreativangebote wurden durch Seidenmalerei, Scheren­schnitte, Batik, Buchbinden und Emaillieren ergänzt. Neu sind auch zwei Programme gegen gestreßte Zeiten: Heilfasten in Ha­chenburg und die Revita-Kur in Bad Marienberg. Ebenfalls neu im Hohen Westerwald sind ein Wintersportangebot und die Se­niorenfahrt mit dem Westerwald-Expreß.

Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach 1451, Tfelefon 02624/106-0. Tfelefax 02624/6170. Verantwortlich für den Inhalt: Franz-Peter Eudenbach, Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette SteiL Bezugspreis monatL DM 2,30 bei Ortszustellung.

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