Montabaur
Nr. 44/91
Uz]
Summe bereinigte
Soll-Einnahmen 1.724.670,18 953.433,14 2.678.103,32
Soll-Ausgaben 1.724.670,18
+ Neue Hauhalts-
869.973,74
2.594.643,92
ausgabe-
reste 0,00
83.459,40
83.459,40
Summe bereinigte Soll-Ausgaben 1.724.670,18
963.433,14
2.678.103,32
Überschuß/Fehlbetrag
0,00
0,00
Festgestellt:
6430 Montabaur, 13. März 1991 Reusch
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur I. Beigeordneter
II. Entlastungsbeschluß
Der Ortsgemeinderat beschließt die von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur für das Haushaltsjahr 1990 aufgestellte Jahresrechnung gern. § 114 GemO. Gleichzeitig wird beschlossen, dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Haushaltsjahr 1990 Entlastung zu erteilen. Auf die Vorlage der Rechnungsbelege wird verzichtet. Soweit Mehrausgaben bei einzelnen Haushaltsstellen bislang nicht genehmigt worden sind, wird hiermit die Genehmigung nach § 100 GemO erteilt.
An der Beratungund Beschlußfassungnehmen Ortsbürgermeister Bode und die Beigeordneten Merz, Kloft und Lipschey wegen Sonderinteresse nicht teil.
III.
öffentliche Auslegung
Die Jahresrechnung mit dem Rechenschaftsbericht liegt zur Einsichtnahme vom 4. Nov. bis 13. Nov. 1991 während der allgemeinen Dienststunden im Rathaus in Montabaur, Zimmer 110, öffentlich aus.
5431 Niederelbert, 24. Okt. 1991 (S.) Bode
Ortsgemeindeverwaltung Niederelbert Ortsbürgermeister
Öffentliche Bekanntmachung
Die gern. §§16 und 64 Abs. 2 der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz (GemO) vom 14. Dezember 1973 (GVB1. S. 419) (BS 2020-1) jährlich einzuberufende Bürgerversammlung findet in der Ortsgemeinde Niederelbert am
Montag, 14. November 1991, um 20.00 Uhr in der Gaststätte »Fohr-PUs-Stube«
statt.
Tagesordnung:
1. • Bericht des Ortsbürgermeisters über aktuelle Fragen aus
dem ör tlichen Bereich
2. Bericht des I. Beigeordneten der Verbandsgemeinde über Maßnahmen der Verbandsgemeinde
3. Diskussion und Beantwortung von Fragen d'er Bürger
Alle Bürger und Einwohner sind herzlich zur 'Ifeilnahme an der Bürgerversammlung eingeladen.
Niederelbert/Montabaur, 28. Oktober 1991
Ortsgemeinde Niederelbert Verbandsgemeinde Montabaur
Bode, Ortsbürgermeister , i.V. Reusch, I. Beigeordneter
Haussammlung
des »Volksbundes Deutsche KriegsgräberfUrsorge« Sammlerinnen und Sammler gesucht Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkrieges gegründet.
In fast allen Ländern Europas, Nordafrikas, des Nahen Ostens und Nord-Amerikas sowie in weiteren 60 Ländern der Erde gibt es deutsche Kriegsgräber.
Mit der Öffnung Osteuropas hat die Arbeit des Völksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine neue Dimension erhalten. Bereitwilliger äs früher gestatten die Reformregierungen mm auch die Bergung jener Opfer beider Weltkriege, deren Sterbeort oftmals zur willkürlichen letzten Ruhestätte geworden ist. Riesige Aufgaben warten auf den Völksbund in Osteuropa.
Im Aufträge der Bundesregierungbetreut der Volksbund rund 1,5 Millionen Gräber gefallener Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auf fast 350 deutschen Soldatenfriedhöfen.
Rund 50 Millionen Mark werden jährlich für die satzungsgemäßen Aufgaben des Volksbundes nachgewiesen. Lediglich 1 Million von dieser Summe wird durch Zuschüsse des Bundes und der Länder abgedeckt. Eine der wichtigsten Einnahmequellen des Völksbundes ist die jährliche Haus- und Straßensammlung, die von freiwilligen Helfern durchgeführt wird.
Bestimmt möchten auch Niederelberter Mitbürgerinnen und Mitbürger die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützen und Nachbarn sowie Bekannte um eine Spende bitten.
Wer sich für die diesjährige Haussammlung in Niederelbert als S amml erin bzw. Sammler zur Verfügung stellen möchte, möge sich bitte mit dem Ortsbürgermeister in Verbindung setzen.
Willi Bode Ortsbürgermeister
Anhalter-Mitnahmedienst »Steig ein.... fahr mit....«
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der seit dem 15. Oktober 1991 eingerichtete Anhalter-Mitnahmedienst »Steig ein .... fahr mit....« bietet Ihnen jetzt die Möglichkeit, zu jeder Zeit kostenlos nach Montabaur sowie nach Oberelbert und Welschneudorf zu kommen.
Was müssen wir tun ?
1. Holen Sie sich beim Ortsbürgermeister einen Zusteigeausweis. Dieser Ausweis wird kostenlos abgegeben. Mit dem Ausweis sind Sie automatisch Unfall- und haftpflichtversichert.
2. Wenn Sie nach Montabaur wollen, dann stellen Sie sich an die mit demZüsteigeschild gekennzeichnete Haltestelle an der Apotheke. Von dort wird Sie ein Autofahrer mitnehmen.
3. Wollen Sie vonMontabaur zurück nach Niederelbert, dann benutzen Sie die ^usteigestelle gegenüber der Kreissparkasse (Villa Sonnenschein) oder in der Koblenzer Straße am »Wolkenkratzer«.
4. Möchten Sie nach Oberelbert oder Welschneudorf, dann können Sie an der Zusteigestelle »Ecke Haus Bachmeier/Eisdiele« oder im Oberdorf an der Omnibuswartehalle einsteigen.
4. Dem anhaltenden Autofahrer zeigen Sie bitte Ihren Zusteigeausweis und benennen Sie Ihr FahrtzieL
Eine Bitte an die Niederelberter Autofahrer
Unser Modell des Anhalter-Mitnahmedienstes »Steig ein...fahr
mit...« kann nur funktionieren, wenn Sie an den Zusteigestellen
in Niederelbert und Montabaur die dort stehenden Zusteiger
mitnehmen.
Zusteigestellein Richtung Montabaur: Apotheke Niederelbert Zusteigestelle in Richtung Oberelbert/Welschneudorf: Ecke Haus Bachmeier/Eisdiele und Omnibuswartehalle Oberdorf Zusteigestelle in Richtung Niederelbert: Gegenüber Kreisspar- kasse/Villa Sonnenschein und Koblenzer Straße/ »Wolkenkratzer«. :
Zeigen Sie bitte Ihre Mitnahmebereitschaft auch durch den Aufkleber »Steigein... fahr mit...« an der Windschutzscheibe. Sofern Sie einen Aufkleber benötigen, rufen Sie bitte den Ortsbürgermeister an (montags, donnerstags, 18.00 bis 20.00 Uhr). Der Aufkleber wird Ihnen dann zugestellt.
Die Mitnahme eines Anhalters mit Zusteigeausweis ist für den Autofahrer mit keinerlei Risiken verbunden. Mit dem Zusteigerausweis bekundet Ihnen der Anhalter, daß der unfall- und haftpflichtversichert ist.
Zum Schluß eine Bitte an alle:
Der Anhalter-Mitnahmedienst »Steig ein... fahr mit...« soll vor allem unseren älteren und auch den jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die nicht über eigene Fahrgelegenheiten verfügen, die Gelegenheit geben, außerhalb der Omnibuszeiten nach Montabaur bzw. nach Oberelbert oder Welschneudorf zu gelangen.
Der Ortsgemeinderat sieht in diesem kostenlosen Angebot an alle Bürger eine Chance, den ständigen Klagen über unzureichende und zu teure Verkehrsverbindungen entgegenzuwirken.

