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Montabaur

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Wissenswertes

Oberfeldwebel Rudi Ritter

mit der silbernen Ehrennadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ausgezeichnet Bei einer Zusammenkunft zwischen dem stellvertretenden Ko mm andeur des Rak. Art.Btl. 350, Herrn Major Tbtz und dem Beauftragten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aus dem Bezirksverband Koblenz, Herrn Dieter Kanz, in der Westerwaldkaseme in Monabaur, durfte Oberfeldwebel Rudi Ritter auf eine ehrenamtliche Tätigkeit für den Volksbund von mehr als 10 J ahren in der Kaserne in M ontabaur zurück blicken. Dieter Kanz stellte Herrn Ritter gegenüber Herrn Major Tbtz als einen mehr als engagierten Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor.

Dank und Anerkennung zollte Kanz für die zurückgelegte Zeit der geleisteten Arbeit, zum Beispiel über die Arbeit des Volks­bundes den Soldaten zu berichten und zu informieren, sowie die jährlich stattfindende Haus- und Straßensammlung. Mit den zur Verfügung stehenden freiwilligen gemeldeten Soldaten er­zielte Herr Ritter eine gelungene und zufriedenstellende Haus­und Straßensammlung in Montabaur und in den zum Tbil ver­bandsangehörigen Gemeinden in den letzten Jahren.

Das Zusammenwirken zwischen Soldaten und ziviler Bevölke­rung in Montabaur erwies sich mehr als erfreulich.

Aufgrund der zurückliegenden Zeit hat Herr Ritter einen we­sentlichen Verdienst daran, das Ergebnis der Haus- und Stra­ßensammlung in jedem Jahr zu verbessern.

Sokonnten von seiten der Bundes wehr in den 10 zurückgelegten Jahren 100.000 DM gesammelt werden.

Dank und Anerkennung gebührt den Soldaten der Westerwald­kaseme, besonders Herrn Oberfeldwebel Rudi Ritter.

Der Beauftragte Dieter Kanz lobte dieses engagierte Mitarbei­ten und konnte die Urkunde des Volksbundes Deutsche Kriegs­gräberfürsorge e.V., ausgestellt durch den Vorsitzenden des Be­zirksverbandes Koblenz, Herrn Regierungspräsident a.D. Heinz Korbach, überreichen.

Die Urkunde hat folgenden Wortlaut:

In Anerkennung besonderer Verdienste um das Werk der Kriegsgräberfürsorge, das der Verständigung und der Erhal­tung des Friedens dient, wird Herrn Oberfeldwebel Rudi Ritter die »Silberne Ehrennadel« des Volksbund Deutsche Kriegsgrä­berfürsorge e.V. verliehen.

Im September 1991 schied Herr Ritter von Montabaur aus der Westerwaldkaseme.

Für Anerkennung und Versetzung in seinen neuen Wirkungs­kreis bei der Bundeswehr in Köln wünschten dem scheidenden Oberfeldwebel durch den Beauftragten Kanz, die besten Grüße und eine erfolgreiche und zufriedene Arbeit Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, der durch ein kleines Geschenk aufwartete und dies als ein Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Bun­deswehr und ziviler Bevölkerung Herrn Ritter dankte.

Katharina-Kasper-Schule

Schule für Geistigbehinderte, 5432 Wirges Die Katharina-Kasper-Schule öffnet ihre Türen zu einem Tag der Begegnung am Sonntag, dem 3. November 1991 von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Wir wollen vielfältige Informationen vermitteln. Um 14.00 Uhr können Sie die unterrichtliche Arbeit in einigen Bereichen prak­tisch erfahren.

Auf einem Schülerbasar und einem Eltembasar werden viele schöne Ding angeboten.

Der Förderkreis der Katharina-Kasper-Schule stellt sich vor: Bei Kaffee, Kuchen und anderen Getränken werden weitere Be­gegnungen ermöglicht.

Uber Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.

Schüler, Lehrer und Mitarbeiter

Hohe Zunahme der kommunalen Steuereinnahmen im ersten Halbjahr 1991

Im ersten Halbjahr 1991 haben die rheinland-pfälzischen Kom­munen 2.047 MillionenMark an Steuern eingenommen, das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 9 Prozent oder 170 Millionen Mark mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Diese Entwicklung betraf sowohl die

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kreisfreien Städte, die knapp 8 Prozent auf 808 Millionen Mark zulegten, als auch die verbandsfreien Gemeinden plus 12 Pro­zent (344 Millionen Mark) und die Ortsgemeinden mit plus 11 Prozent (830 Millionen Mark).

Das Gewerbesteueraufkommen belief sich auf 968 Millionen Mark (plus 11 Prozent). Nach Abzug der an den Bund und das Land abzuführenden Gewerbesteuerumlage verblieben 812 Mil­lionen Mark in den Kassen der Kommunen. Ein besonders kräf­tiger Zuwachs ist, nach den steuerreformbedingten Einnahme­ausfällen des Vorjahres, beim Gemeindeanteil an der Einkom­mensteuer festzustellen. Aus dieser Verbundsteuer flössen den rheinland-pfälzischen Kämmerern 876 Millionen Mark (plus 12 Prozent) zu. Die Grundsteuern blieben bei 227 Millionen Mark (plus 0,5 Prozent) fast konstant. Bei der Grunderwerbssteuer mit 94 Millionen Mark wurde ein Rückgang um etwas über 5 Prozent verzeichnet. Die sogenannten »Bagatellsteuern« (Ver­gnügungssteuer, Hundesteuer, J agdsteuer, Spielbankabgaben) erbrachten 38 Millionen Mark (plus 12 Prozent).

Kommunale Bauausgaben im 1. Halbjahr 1991 kräftig gestiegen

Die bundesweite Hochkonjunktur im Baugewerbe spiegelt sich auch in den Zahlen der vierteljährlichen Kassenstatistik wider. Für Baumaßnahmen haben die rheinland-pfälzischen Kommu­nen in den ersten beiden Quartalen dieses J ahres nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 66 Millionen Mark mehr (plus 9,8 Prozent) als im ersten Halbjahr 1990 aufgewen­det. Das kommunale Investitionsvolumen belief sich damit auf 737 Millionen Mark, das sind rund 16 Prozent der Gesamtaus­gaben. Von diesem Betrag entfielen auf die Ortsgemeinden mit 321 Millionen Mark (plus 8,1 Prozent) fast die Hälfte der Bau­ausgaben. Die stärkste Zunahme war bei den Verbandsgemein­den festzustellen. Ihre Auf Wendungen stiegen um knapp 20 Pro­zent auf 101 Millionen Mark. Die kreisfreien Städte investierten 168 Millionen Mark (plus 8,3 Prozent), die verbandsfreien Ge­meinden gaben 96 Millionen Mark (plus 7,1 Prozent) und die Landkreise 61 Millionen Mark (plus 12 Prozent) für Baumaß­nahmen aus.

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Nur noch diese Woche Sonderauslosung bei Toto-Lotto Rheinland-Pfalz

Auch in der zweiten Woche der Sonderauslosung, die Tbto-Lotto derzeit in Rheinland-Pfalz und Luxemburg veranstaltet, haben alle Tipper, die ein »Ja-Kreuz« im Spiel 77 auf ihrem Spielschein machen, die große Chance, einen noblen Mercedes 560 SEC und einen von 25 sportlichen VW Corrado G60 »exclusiv« zu gewin­nen.

Die allerletzte Chance mitzumachen, ist am Freitag, 18. Okto­ber 1991.

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Gasversorgung Westerwald rät: Heizung für den Winter fit machen

Inspektion schont Geldbeutel und Umwelt Eine Heizung sollte regelmäßig überprüft und optimal einge­stellt werden. Das kommt den Verbrauchern doppelt zugute- Durch geringeren Energieverbrauch werden Geldbeutel und Umwelt geschont. Am besten läßt man noch vor Beginn der win­terlichen Heizperiode eine Heizungs-Inspektion vom Fach­handwerker vornehmen. Darauf hat jetzt die Gasversorgung Westerwald GmbH in Höhr-Grenzhausen hingewiesen. Wer jetzt seine Heizung überprüfen läßt, sorgt vor, daß sie während der Wintermonate störungsfrei arbeitet.

Beim Auto sind solche Überprüfungen selbstverständlich. Re­gelmäßige Pflege sorgt für Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Das gleiche güt für die Heizung. Immerhin erreichen manche Heizungsanlagen 1600 Betriebsstunden pro Jahr. Aufs Auto übertragen entspricht dies einer Leistung von fast 100.000 Kilometern. Dabei ist eine Heizung längst nicht so wartungsintensiv wie ein Auto. Dennoch sollte ein Fachmann die Anlage regelmäßigüberprüfen. Dafür sorgt man auf einfach­ste Weise mit einem Wartungsvertrag. Wichtig ist es, rechtzei­tigeinen Ttermin zu vereinbaren, denn zu Beginn der Heizperiode rechnet das Heizungshandwerk mit vollen Auftragsbüchern. Auf besonders umweltschonende Weise sorgt eine Erdgashei­zung für Wärme im Haus. Aber auch eine Erdgasheizung sollte regelmäßig vom Fachmann durchgesehen werden.