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Montabaur

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Nr. 38/91

Wissenswertes

Geschenk zum 700jährigen Geburtstag

Aus Anlaß des Festjahres »700 Jahre Stadtrechte Montabaur« machte die Montabaurer Filiale der Sparda Bank Mainz der Stadt jetzt ein be­sonderes Geschenk. Aus den Händen von ZweigstellenleiterMichaelZe­he erhielt Bürgermeister Dr. Possel-Dölken ein Ölgemälde der bekann­ten Montabaurer Künstlerin Gertrud Salzmann.

Das Bild zeigt das Wahrzeichen der Stadt Montabaur, das Schloß und Thile der Stadt in früherer Zeit.

Slowakische Maler in der Naspa Montabaur

Im Rahmen des Jubiläums 700 Jahre Stadtrechte der Stadt Montabaur zeigt die Nassauische Sparkasse in Montabaur vom 2. September bis 4. Oktober 1991 unter Mitwirkung der Galerie Nova, Bratislava, eine Gemäldeausstellung mit Werken slowa­kischer Künstler.

Die Ausstellung wurde am 30. August 1991 von Dr. Milan Mat- läk dem 1. Sekretär der Botschaft der CSFR, eröffnet, die Veran­staltung vom Querflöten-TKo der Kreismusikschule des Wester- wald-Kreies musikalisch umrahmt.

Bei den Künstlern handelt es sich um den 1955 in Galanta in der CSFR geborenen Ivan Pavle. Von 1975bis 1981 studierteer mo­numentale Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Bratislava, wo er auch lebt und arbeitet. 1989 erhielt er den Preis der Jury beim »21st International Festival of Painting« in Cag- nes-sur-Mer.

Alexej Krascenic, 1953 in Bratislava geboren, studierte eben­falls an der Hochschule für bildende Künste im Fach Grafik und Illustration. 1988 erhielt er einen Preis im Wettbewerb um die schönste Buch-Illustration in der CSFR.

Beide Künstler sind'durch zahlreiche Ausstellungen, nicht nur in ihrem Heimatland, hervorgetreten.

Die Ausstellung kann sowohl während der Geschäftszeiten als auch am Samstag, dem 21. September 1991, von 11.00 bis 14.00 Uhr und am Sonntag, dem 22. September 1991, von 14.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden.

200 Jahre Grube Mühlenbach beiArenberg

. Große wirtschaftliche und soziale Bedeutung für die Augst Für viele Familienväter gerade aus den Dörfern der Augst führ­te jahrzehntelang der Weg zur Arbeit auf die Grube Mühlen­bach, die auf der Gemarkungsgrenze von Arenberg und Arz­heim hegt. »Auster Weg« nennt heute noch der Volksmund den wunderschönen Wanderweg, der eingangs von Arenberg in die Silberstraße mündet; deren Name ist ja ebenfalls ein nicht zu übersehender Hinweis auf die Bergbaugeschichte, wurde auf der Grube doch neben Zink und Blei auch Silber abgebaut.

1960 war es damit vorbei. Wegen des Preisverfalls auf den inter­nationalen Märkten mußte die Grube geschlossen werden. Für viele Familien gerade auch in Neuhäusel, in Eitelbom, in Kaden­bach, in Simmem, in Arzbach fiel damit eine wichtige Erwerbs­quelle aus, ohne daß immittelbarer Ersatz zur Verfügung ge­standen hätte Mancher wird sich noch daran erinnern.

Prof. Helmut M. Schäfer aus Koblenz-Arenberg hat diesen Jah- restag zum Anlaß genommen, die Geschichte der Grube in einer Broschüre aufzuarbeiten, die jetzt erschienen ist.

Bergmannsfamilien aus der ganzen Umgebung haben mit alten Fotos die lebendige Illustration des Heftes ermöglicht, der Im- mendorfer Künstler Walter Küchenhoff schuf eigens einen Li­nolschnitt. Nicht nur die historischen Fakten werden darge­stellt, sondern auch die geologischen Voraussetzungen, die Tec hnik des Abbaus, die wirtschaf tlichen Zusammenhänge und die heute noch vorhandenen Baulichkeiten, ein Verzeichnis bergmännischer Ausdrücke rundet die Schrift ab.

Im Laufe der Arbeiten an dem Projekt entdeckte man, daß die Grube Mühlenbach nicht erst seit 1842 dokumentiert ist, wie man bisher annahm. In diesem J ahr beginnen zwar die bergamt­lichen Akten. Doch ist belegt, daß schon am 10.1.1790 die huge­nottische Familie Remy aus Bendorf die Schürfrechte erworben hat, um damit ihreimMallendarerBachtal hegende Schmelzezu bedienen. Es gilt als sicher, daß die Geschichte der Grube weit in die vorindustrielle Zeit hineinreicht, da der Untertagebau noch fremd war. Das Preußische Finanzministerium übertrug die Konzession 1842 auf den Vallendarer DEster. 1867 wurde die Grube mit der damals kein Gewinn gemacht wurde, an die Stolberger Zink AG in Aachen verkauft. Heutiger Eigentümer ist die Gewerkschaft Wilhelm.

In Arenberg ist man auch ein wenig stolz darauf, mit dieser hei­matkundlichen Arbeit einen ersten Beitrag zur 2000-Jahrfeier der Stadt Koblenz im kommenden J ahr geleistet zu haben. Ko­blenz als Bergbaustadt - wer hätte das gedacht ? In der Augst weiß man das.

Die Broschüre über die Grube Mühlenbach ist für 5,00 DM zu er­halten. Auskunft auch beim Verfasser (0261/61400).

Sammeltage des Deutschen Roten Kreuzes

Das DRK wird Sie in der Zeit vom 20. bis 30. September 1991 um Ihre ganz persönliche Spende bitten. Bedenken Sie dabei: Das Rote Kreuz ist ein gemeinnütziger Verein, der auch Ihnen und Ihren Angehörigen helfen wird, wenn es nötig ist. Seine Mitglieder können mit Ihren freiwilligen Beiträgen nur einen Ifeil der Kosten finanzieren. Mit dem Sammelerlös soll die So­zialarbeit, insbesondere der Mobile Soziale Dienst, gefördert werden.

In der Sozialarbeit haben wir die Einrichtung »Essen auf Rä­dern«, das ist ein Mahlzeitendienst, der die Aufgabe hat, älte­re Mitbürger mit Essen zu versorgen. Außerdem gibt es für unsere älteren Mitbürger, Risikopatienten, Behinderte und Kranke den Haus-Notruf-Dienst. Mit dieser Einrichtung kann rund um die Uhr Hilfe angefordert werden.

Der Mobile Soziale Dienst gibt Hilfen im Haushalt, über­nimmt pflegerische Hilfe und Hilfen zur Erhaltung und Er­weiterung von Kontakten zur Umwelt.

Die Leistungsfähigkeit des Roten Kreuzes allgemein hängt wesentlich von der Unterstützung ab, die es von der Bevölke­rungerfährt. Ohne ausreichende Geldmittel wären die besten Absichten der über 400 ehrenamtlichen Helfer/innen des DRK Kreisverbandes Unterwesterwald, für andere was zu tun, Grenzen gesetzt. Denn Helferwille und die erforderli­chen Geldmittel bestimmen gemeinsam Umfang und Aus­maß der Rotkreuzarbeit. Daran sollte jeder Bürger denken, wenn er während der Herbstsammlung des Deutschen Roten Kreuzes vom 20. bis 30. September 1991 von Helfer/innen an­gesprochen wird.

Wir bitten um Ihre Unterstützung.

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Einladung zum Tag der offenen Tür

Emährungs- und Verbraucherberatung im ländlichen Raum Einladung zum Thg der offenen Tür in der Abteilung Hauswirt­schaf t der Staatlichen Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- und Hauswirtschaft am 21. September 1991,9.00 -17.00 Uhr, Kirchstr. 45,1. Stock, in Montabaur.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Ausstellun­gen, Aktionen, zum Verbrauchertreff und zum Erfahrungsaus­tausch. Für ein persönliches Gespräch stehen Ihnen die Bera­tungskräfte gerne zur Verfügung.