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Montabaur

Dazu genügen Nachweise jeglicher Art, so beispielsweise auch Kontoauszüge. Eines weiteren Vermögensnachweises in der Form, daß die Hinterlegung der Jahresabschlüsse nachgeholt wird, bedürfe es dann nicht mehr.

Zweck von § 2 des Löschungsgesetzes ist - so die Industrie- und Handelskammer abschließend - nicht das Erzwingen einer Hin­terlegung, sondern die Registerbereinigung wegen vermuteter Vermögenslosigkeit. Eine Amtslöschung kann daher nicht er­folgen, wenn entweder hinterlegt oder Vermögen nachgewiesen wurde

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Landrat Peter Paul Weinert ruft zur Spendenaktion für Kroatien auf

»Die schrecklichen Ereignisse in Kroatien können uns nicht kalt lassen. Vor allem deshalb nicht, weil einige Gemeinden des Westerwaldkreises dorthin schon lange partnerschaftli- cheBeziehungen pflegen. Deshalb rufen wir, die Kreisverbän­de des Deutschen Roten Kreuzes Unterwesterwald und Ober­westerwald, die Bevölkerung auf, für humanitäre Hilfsmaß­nahmen zu spenden.

Die Spendengelder sollen für konzentrierte medizinische Hil­fe im Krisengebiet verwandt werden. Der Westerwaldkreis geht mit gutem Beispiel voran und spendet mit Zustimmung des Kreisausschusses 5000 Mark. Wir werden gemeinsam mit dem DRK sicherstellen, daß das Geld nur für humanitäre Hilfe, insbesondere für medizinische Ausstattung von Kran­kenhäusern, Verwendung findet.

Spenden bitte auf das SonderkontoNr. 4101, Stichwort »Kro­atienhilfe«, der Kreissparkasse Westerwald.

Landrat Peter Paul Weinert Bernhard Nink

DftK-Kreisvorsitzender DRK-Kreisvorsitzender

Unterwesterwald Oberwesterwald

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Landschaftsplanung - Aufschwung für die Umwelt

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V. 1. rt. r.: Dr. Koschwitz, Präsident des Landesamtes für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht; Frau Schnug-Börgerding, Planungsbüro in Al­tenkirchen; Dr. Paul Hütte, 1. Beigeordneter der Stadt Montabaur; Hans-Jürgen Höher, Vorstandssprecher der Volksbank Montabaur- Wallmerod eG und Dipl.-Ing. Hahn-Herse. ,

Unter diesem Motto wurde am 29. August in der Schalterhalle der Volksbank Montabaur die Ausstellung des Landesamtes für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht eröffnet.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, zu der rund 60 gela­dene Gäste erschienen waren, wies Vorstandssprecher Höher in seiner Begrüßungsrede auf die Bedeutung des Umweltschutzes und der Landschaftsplanung hin.

Da bekanntlich Landschaft und Boden nur beschränkt verfüg­bare Resourcen darstellten, müßte mit der Nutzung dieser Re- sourcen auch sorgfältig und verantwortungsbewußter umge­gangen werden als in der Vergangenheit.

Wir sollten es uns deshalb nicht so einfach machen, mögliche Zielkonflikte immer wieder nur auf die Formel zu bringen: Ar­beitsplätze oder Naturschutz.

Die oft divergierenden Interessen der gewerblichen Wirtschaft als auch die des notwendigen Naturschutzes müßten mit dem

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Nr. 37/91

erforderlichen guten Willen unter einen Hut zu bringen sein, so Höher.

Nach dem Grußwort des 1. Beigeordneten der Stadt Montabaur, Dr. Paul Hütte, gab Dipl.-Ing. Hahn-Herse vom Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht noch einige Erläuterun­gen zu den Aufgaben des Landesamtes und der präsentierten Ausstellung. Mehrere Pilotprojekte in Rheinland-Pfalz bewie­sen den Wert der Landschaftsplanung für alle Beteiligten, trotz der Vorurteile:

Geld für Schubladenpläne, kein Platz mehr für Bauvorhaben vor lauter N atur, etc. D as Landes amt für Umweltschutz und Ge­werbeaufsicht will mit dieser Ausstellung dazu beitragen, diese Mißverständnisse und Vorurteile zu beseitigen. Anhand von Foto- und Planmaterial gibt die Ausstellung einen Einblick in Aufgaben, Verfahren und Ergebnisse der kommunalen Land­schaftsplanung.

Zum Abschluß gab Frau Schnug-Börgerding vom Land­schaftsplanungsbüro in Altenkirchen dann detaillierte Infor­mationen zu den in der Ausstellung gezeigten Projekten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September in der Schalter­halle der Volksbank Montabaur zu besichtigen. Anläßlich der 700-Jahr-Feier am 21./22. September ist die Ausstellung in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

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»Tag der offenen Tür«« bei der Westerwald AG

Glasproduktion »liveu erleben

Auch aus der Luft erkennt man die großzügigen Dimensionen der neuen Produktionshalle »Wanne 4«, die sich an das bestehende Glaswerk an­schließt.

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Wer wissen möchte, wie Flaschen und Gläser hergestellt werden und wie Altglas aus den bekannten Sammelcontainern als wert­voller Rohstoff für die Glasproduktion umweltfreundlich wieder eingesetzt wird, der kann sich dies alles selbst einmal ansehen: Unter dem Motto »Erfolge mit Glas - Investitionen in die Um­welt! «lädt die Westerwald-Mannschaft einzum »Thgder offenen Tür« bei der Westerwald AG in Wirges: Am Samstag, 14. Sep­tember 1991, haben alle interessierten Bürger zwischen 9.30 und 16.00 Uhr Gelegenheit zum Besuch der Glasfabrik in Wirges. Man zeigt Ihnen gerne den neuen Tfeil des Werkes sowie Ausstel­lungen und Filmdokumentationen über die umfassenden Inve­stitionen, die in den vergangenen Monaten realisiert wurden, und daß eine industrielle Produktion wie die Glasherstellung die Umwelt nicht unnötig belasten muß.

Die Anfahrt mit eigenem Fahrzeug zur Westerwald AG ist mög­lich. Es empfiehlt sich jedoch, wegen des begrenzten Parkrau­mes die Parkplätze am »Bürgerhaus/Stadion« zu benützen. Ko­stenlose Pendelbusse verkehren ständig zwischen der »Schul­bus-Haltestelle« und der Glasfabrik.

Dort erhält jeder Besucher am Eingang zum Werksgelände ei­nen kleinen Leitfaden, der ihn auf einem vorbereiteten Weg durch das Werk führt. Dieser Rundgang umfaßt alle wichtigen Bereiche, wie Gemenge-Aufbereitung, Glasschmelzwanne, Pro­duktionsmaschinen, Prüfstationen, Verpackung, Qualitätssi­cherung und Umweltschutzanlagen.

Abschließend gibt es eine Erfrischungund einen kleinen Imbiß. Wer also mehr erfahren möchte über den umweltgerechten, äs­thetischen und vielseitigen Verpackungswerkstoff Glas, über das Altglas-Recycling und den aktiven Umweltschutz bei der Produktion von Glasverpackungen, der ist eingeladen zum >/Iäg der offenen Tür« bei der Westerwald AG in Wirges.