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Montabaur

Nr. 37/91

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46 Kartenblätter im Maßstab 1:6000sehen einen umfassenden Über­blick überdas Gebiet der Verbandsgemeinde Montabaur. Das aktuelle Kartenwerk, das vom Präsidenten des Landesvermessungsamtes Ko­blenz, Herrn DipL-Ing. WalterBeus, (rechts) im Rathaus Montabaur vor­gestellt wurde, ist eine wichtige Planungsgrundlage, z.B. bei der Fla- chennutzungsplanung, Bebauungsplan ung, Landschafts- und Umwelt­schutzplanung.

Aber auch der Privatmann hat Zugriff zu den Karten. Sie sind beim Lan­desvermessungsamt oder beim Katasteramt erhältlich.

Das gesamte Bundesland Rheinland-Pfalz ist in genau 5013 sol­cher Kartenblätter unterteilt, von denen bisher ca. 1600 vorhe­gen. Bei der Herstellung der Deutschen Grundkarte, so der Prä­sident des Landesvermessungsamtes, Dipl.-Ing. Walter Beus, bediene man sich der Luftbildvermessung aus ca. 2000 m Höhe. Zu jedem Kartenblatt gebe es daher eine entsprechende Luft­bildkarte. Die Karten enthalten alle wesentlichen topographi­schen Einzelheiten der Erdoberfläche, vor allem einen vollstän­digen Nachweis der Gebäude. Darüber hinaus sind auch die Ei­gentumsgrenzen in die Karten aufgenommen.

Aufgrund ihres umfassenden grundrißtreuen Inhaltes bietet die Deutsche Grundkarte die B asis für eine anschauliche Infor­mation des Bürgers. Er ist aufgrund der in der Karte enthalte­nen Eigentumsgrenzen direkt in der Lage, zu erkennen, ob er z.B. von einer Baumaßnahme betroffen ist. Die Deutsche Grundkarte trägt damit für Bürger und Verwaltung zu einer er­höhten Rechtssicherheit bei. Die 46 Kartenblätter für die Ver­bandsgemeinde Montabaur seien eine lohnende Investition, de­ren Nutzen weit in die Zukunft reiche.

An den Leiter des Katasteramtes Montabaur, Obervermes­sungsdirektor Rudolf Reichling und dem leitenden Vermes­sungsdirektor Simon von der Bezirksregierung richtete Beus die Bitte, das Kartenwerk ständig fortzuschreiben. So müßten beispielsweise Veränderungen im Gebäudebestand oder die Ausweisung von Neubaugebieten festgehalten werden. Nur bei einer kontinuierlichen Fortschreibung der Deutschen Grund­karte bleibe das Kartenwerk aktuell.

Zum Preis von 9.50 DM sind die Kartenblätter beim Kataster­amt in Montabaur oder beim Landesvermessungsamt in Ko­blenz für jedermann erhältlich.

Ehrung/Verabschiedung langjähriger Mitarbeiter

AmMittwqch, dem 04. September 1991, wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus, Montabaur Hermann Greb an­läßlich seines 25jährigen Dienstjubiläums geehrt und Clemens Heibel aus dem Dienst verabschiedet.

Hermann Greb trat nach Ausbildung zum Betriebsschlosser, der Wehrdienstzeit sowie einigen Jahren der Berufsausübung im erlernten Beruf am 19. August 1968 in den Dienst der Stadt Montabaur. Bis zum Oktober 1982 war er vornehmlich als Klär­wärter eingesetzt. Alsdann übernahm er die Stellung als Haus­meister im Altenheim des Hospitalfonds der Stadt Montabaur. In dieser Funktion ist er bis zum heutigen läge tätig.

Clemens Heibel trat im Juni 1980 erstmals in die Dienste der Stadt Montabaur und war zunächst auf der Städtischen Fried­hofsanlage tätig. Im Oktober 1983 wechselte er in den Dienst der Verbandsgemeinde und war fortan bis zu seinem durch Ren- teneintritt bedingten Ausscheiden im August 1991 beim Bau­hof eingesetzt.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken sowie der Vorsitzende des Per­sonalrates, Dieter Saal, dankten den langjährigen Mitarbeitern für ihre Einsatzbereitschaft und überreichten diesen Präsente.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken (Bildmitte) überreicht Hermann Greb die Urkunde anläßlich de9 25jährigen Dienstjubiläums am 19. August 1991, rechts im Bild: Clemens Heibel, der nach Renteneintritt aus dem Dienst verabschiedet wurde

Die Verwaltung informiert

Stellenausschreibung

Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt zu Beginn des kom­menden Ausbildungsjahres (01. August 1992) Auszubilden­de für den Ausbildungsberuf

Verwaltungsfachangestellte

ein.

Eine Zusage auf Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nach Beendigung der Ausbildung kann nicht gegeben werden.

Bewerbungen mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (handgeschriebener Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Licht­bild) werden bis zum

30. September 1991

erbeten an die

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Personalamt -

Postfach 12 62, 5430 Montabaur.

Bereits eingegangene Bewerbungen werden berücksichtigt.

Die Stiftung des Hospitalfonds

der Stadt Montabaur sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Alten- und Pflegeheim in Montabaur

eine(n)

HEIMLEITER(IN)

Im Alten- und Pflegeheim der Stiftung Hospitalfonds leben 100 alte Menschen. Ein großer Anteil der Heimbewohner ist schwerstpflegebedürftig und/oder physisch verändert. Das Haus ist in vier Wohnbereiche gegliedert. Eine gesonderte Pfle­gestation gibt es nicht.

Die Stiftung Hospitalfonds ist der Stadt Montabaur angeglie­dert. Bisher besteht eine relativ enge Verflechtung des Heimes mit der Verwaltung der Stadt. Künftig soll die Verwaltung weit­gehend selbständig geführt werden.

D as Alten- und Pflegeheim ist bisher traditionell vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christigeführt worden. Die bisherige Heimleiterin verläßt Anfang 1992 das Altenheim, so daß eine neue Heimleitung zu bestellen ist.

Unser Altenheim ist in die Arbeit der katholischen und evangeli­schen Kirchengemeinden integriert. Die Zusammenarbeit der Einrichtung mit den örtlichen Kirchengemeinden ist weiterhin gewünscht.

Im Alten- und Pflegeheim soll weiterhin ein integrativ-ganzheit- liches und rehabilitatives Konzept verfolgt werden.

Wir erwarten von unserem/unserer neuen Heimleiter(in) die Fä­higkeit zur selbständigen Leitung der gesamten Einrichtung mit den Bereichen Pflegedienst, Verwaltung, Hauswirtschaft und Kücha Die Leitung des Hauses umfaßt auch die Verant­wortlichkeit für die Wirtschaftlichkeit.

In den nächsten Jahren ist die grundlegende Modernisierung des Gebäudes vorgesehen.