Montabaur
Als Begründung wurde auf folgendes verwiesen:
Die Einwendungen des Rates richten sich in erster Linie gegen die vorgesehene Trassenführung. Denn die Planunterlagen zeigen auf, daß die StreckenführungderTtasse »Montabaur Nord» im Gemarkungsbereich Niedererbach in erster Linie über Brückenbauwerke in einer Höhe von 35 m verläuft. Die Trasse führt zudem nahezu unmittelbar am Neubaugebiet »Am Hehlberg« vorbeimit der Folge, daß ein wirksamer Lärmschutz nahezu unmöglich ist. Daher würde durch die Nordtrasse nicht nur das neue Wohngebiet, sondern auch der Wohnwert der in der
Ortslage wohnenden Mitbürger in ganz entscheidendem Maße nachteilig berührt.
Demgegenüber bestehen hinsichtlich der Trasse »Montabaur Süd« diese grundsätzlichen schwerwiegenden Bedenken nicht.
TVägerschaft für den Kindergarten Niedererbach Der Ortsgemeinerat faßte folgenden Beschluß:
1. Der Kindergarten Niedererbach wird in der TVägerschaft der Ortsgemeinde Niedererbach als kommunaler Kindergarten betrieben.
2. Die Verbandsgemeindeverwaltung wird beauftragt, die Stellen für das benötigte Personal (2 Kräfte -alternativ: 2 Völlzeitkräfte oder 1 Vollzeitkraft und 2 Tfeilzeitkräfte - im Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur, der Westerwälder Zeitung und der Nasauischen Neuen Presse auszuschreiben.
3. Der Kindergarten Nentershausen wird gebeten, bis zur Fertigstellung der 2. Gruppe in Niedererbach den Tfeil der Kinder, der nicht in Niedererbach untergebracht werden kann, in Nentershausen weiterhin zu betreuen. Der Ortsbürgermeister und die Verbandsgemeindeverwaltung werden beauftragt, mit dem Träger des Kindergartens in Nentershausen und der Kindergartenleitung eine Regelung über die Ver teilimg der Kinder unter B erücksichtigung des Eltemwillens vorzunehmen.
Neben der Möglichkeit einer kommunalen Trägerschaft durch die Ortsgemeinde Niedererbach bestand auch die Möglichkeit der Übernahme der TVägerschaft des Kindergartens durch die Kath. Kirchengemeinde Niedererbach. Eine kirchliche TVägerschaft hätte jedoch zur Folge gehabt, daß die Ortsgemeinde nach § 12 Abs. 3, Abs. 6, Satz 2 des Kindertagesstättengesetzes (KTG) insgesamt 35 % der Personalkosten hätte übernehmen müssen. Beikommunaler TVägerschaft ist hingegen lediglich ein TVägeranteilnach § 12 Abs. 3 KTG in Höhe von 16 % zu tragen. Geht man von jährlichen Personalkosten in Höhe von 120.000 DM aus, so ergibt sich - verglichen mit der kirchlichen TVägerschaft - eine Kostenersparnis von 24.000 DM pro Jahr. Daher übernimmt die Ortsgemeinde die TVägerschaft.
_ Nomborn _
33 Gemeinden, darunter Nomborn sind im Bundesentscheid
»Nombomer Schrammeln« begrüßten die Bundeskommission mit Musik
Kritisch nahm die Bundeskommission unter der Leitung von Ministe- rialratDr.Blaschke(5. von rechts) die Gemeinde Nomborn unterdieLu- pe. Private Initiativen wie z.B. die Fassadenbegrünung oder die Anpflanzung von Staudengewächsen wurden ebenso bewertet wie der Ausbau von öffentlichen Straßen und Plätzen. In Nomborn mit dabei war auch Joachim Hörster, MdB. (2. von rechts).
Nr. 34/91
Eine » Freifahrt « mit dem Traktor durch Nombom auf zum »Bornkasten« bot Ortsbürgermeister Walter Brach (Mitte) den Mitgliedern der Bundeskommission, ehe man sich zusammen mit der Dorfbevölkerung zum Abschlußschmaus mit Westerwälder Gerichten beim Backes traf.
33 Gemeinden stehen im Bundeswettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«. Mit dabei ist Nomborn, vor kurzem Sieger in der Sonderklasse im gleichlautenden Landeswettbewerb. Nur acht läge hatte man in Nombom Zeit, sich auf den Besuch der Bundeskommission unter der Leitung von Ministerialrat Dr. Dieter Blaschke vorzubereiten. Aber es fiel auf: Die Bürger und Vereine und allen voran Walter Brach, engagierter Ortsbürgermeister, hatten ihre Gemeinde auf Vordermann gebracht, um sie den elf Sachverständigen der Bundeskommission erfolgreich vorzustellen. Extra nach Nombom gekommen war auch Joachim Hörster, MdB. Den Westerwaldkreis vertraten Landrat Peter Paul Weinert und der 1. Kreisdeputierte, Erich Immel. Von der Verbandsgemeinde Montabaur waren Bürgermeister Dr. Possel-Dölken und I. Beigeordneter Heinz Reusch mit dabei
Auch das Engagement der Nombomer, die vielen ehrenamtlichen Aktivitäten, die Vielfalt der Vereine und die Dorfgemeinschaft waren Schwerpunkte, die Walter Brach den Kommis-
sionsmitgliedem erläuterte. Immer wieder verwies der Ortsbürgermeister auf alte Fotos aus früheren J ahren, um die vielen positiven Veränderungen durch die spätere Renovierung von Gebäuden, den Ausbau von Straßen und Plätzen aufzuzeigen. Daß in Nombom auch die Natur lebt, belegten seine Ausführungen zu den N atur- und Feucht wiesen im Eisbachtal, die Hinweise zu den Streuobstwiesen oder die in Augensche innahm e der Bau- emgärten, der Ortsrandbegrünung oder alter großkroniger Bäume in Höfen und Vorgärtgen beim Rundgang durch die Gemeinde. Die beispielhaften Leistungen der Gemeinden im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« dienten dazu, die Lebensverhältnisse in den Dörfern zu verbessern, so der Vorsitzende der Kommissin, Dr. Dieter Blaschke. Ministerialrat Merkl, der die Bundeskommission als Leiter der Landeskommission begleitete, ließ es sich nicht nehmen, den Nombomern für ihre besonderen Anstengungen zu danken. Die Nomboraer seien für ihn ein »ganz besonders Völkchen«.
Die elfköpfige Kommission entscheidet darüber, welche der 33 Dörfer mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaüle ausgezeichnet werden. Die Ergebnisse werden im Anschluß an die Bewertungsreise am 10. September 1991 bekanntgegeben. Bundesminister Ignaz Kiechle und Gräfin Sonja Bemadotte, Präsidentin der Deutschen Gartenbaugesellschaft, werden den Siegerdör- fem am 23. Januar 1992 im Rahmen der internationalen Grünen Woche in Berlin als Auszeichnung Urkunden und Plaketten überreichen.
VfR Nombom 1920 e.V.
Am Samstag, dem 24. August, 16.30 Uhr spielt der VfR Nombom gegen Türkisch FC Ransbach. Clubhausdienst ab 15.30 Uhr: Karl-Peter Ortseifen, Manfred Habel und Manfred Ludwig.
Waldfest
Am Samstag, dem 24. August, 20.00 Uhr findet das Waldfest des VfR Nombom an der Grillhütte statt. Musik: Alleinunterhalter Patrick Becker.
Wandertag:
Der VfR-Wandertagbeginnt am Sonntag, 25. August, 10.00 Uhr ab Grillhütta Für das leibliche Wohl sorgen die Thrnerfrauen mit einem Eintopf aus der Gulaschkanone, sowie die Spielerfrauen mit Kaffee und Kuchen.

