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Montabaur

Nr. 33/91

HU

Der Hauptkatalog mit Flug-, Auto- und Bahnreisen in beliebte Bade- oder Schneeziele ist mit hohen Kinderermäßigungen wie­der ein idealer Urlaubsberater für die Familie. Das Starpro­gramm Femreisen glänzt nicht nur mit den schönsten Fernzie­len zu phantastischen Preisen, sondern auch mit neuen Ideen wie z. B. Inselhoppingin exotischenZielgebieten. ITS Städterei­sen in Weltmetropolen und historische Städte runden das viel­fältige Programm ab.

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Bürgermeister Schönberger aus Dreikirchen...

...zählte zu den ersten Gratulanten, die Rita Wüst und Helma Wurdack anläßlich der Eröffnung ihrer Geschenkgalerie in Ei­sen begrüßen konnten.

Mit viel Geschmack und Gespür für »Originelles« wurde im Hause Blumenstudio Selas diese Galerie eröffnet, die nicht nur ausgesuchte und exklusive Geschenke anbietet, sondern auch beratend bei Festlichkeiten für Tischdekorationen zur Seite steht. Ein Tischdeckenverleih ist ebenfalls angeschlossen.

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Investitionskredite gefragt

Sparkassen registrieren höchste Zuwachsrate seit Beginn der achtziger Jahre Obwohl die Investitionsbedingungen wegen der nachlassenden Auslandsnachfrage, der hohen Zinsen und des beginnenden Drucks auf die Gewinnmargen nicht mehr so günstig sind wie in den letzten Jahren, registrieren die rheinland-pfälzischen Sparkassen im bisherigen Jahresverlauf einen beachtlichen Fremdmittelbedarf ihrer mittelständischen Firmenkund­schaft. Der Bestand an Forderungen gegenüber Unternehmen und Selbständigen stieg in den ersten sechs Monaten um 690 Mio. DM auf 12 Mrd. DM. Dies entsprach einem relativen Zu­wachs von 6 Prozent, dem bisher höchsten Wert seit Beginn der 80er Jahre. Nach unseren Beobachtungen sorgten Kapazitäts­engpässe sowie beachtliche Überhänge an noch nicht abge­wickelten Investitionsaufträgen für eine anhaltende Investi­tionsdynamik. Dabei hat das Erweiterungsmotiv spürbar an Gewicht gewonnen, während Rationalisierungsinvestitionen immer mehr in den Hintergrund treten - dies gilt für nahezu alle Branchen.

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Förderpreis Keramik der Nassauischen Sparkasse91

1974 erwarb die N assauische Sparkasse erstmals Werke von We­sterwälder Keramikerinnen und Keramikern, die den Grund­stock für die heute mehr als 200 Einzelstücke zählende Samm­lung zeitgenössischer Keramik bildeten. Die Motivation zum Aufbau einer eigenen Keramiksammlung entstand aus der Ver­pflichtung, die kulturhistorische Tradition des Geschäftsgebie­tes, des alten »Nassauer Landes«, mit der Kulturlandschaft We­sterwald und seinem Kulturgut zu pflegen und zu fördern.

Anläßlich ihres 150 jährigen Bestehen s im J ahre 1990 setzte die Nassauische Sparkasse ein »Europa-Stipendium« als Förder­preis in Höhe von 15.000 DM aus. Dieses Arbeits- oder Studien­stipendium soll junge Keramikerinnen und Keramiker im Alter bis zu 40 Jahren fördern, deren herausragende Leistungen wich­tige Impulse für die keramische Kultur der Region versprechen.

Dieser Förderpreis wird in Zusammenarbeit mit dem Wester­waldkreis im Drei-Jahres-Rhythmus mit jeweils wechselnder Themenstellung vergeben.

Gegenstand des diesjährigen Wettbewerbs war das frei gedrehte Gefäß. Eingereicht wurden fast 400 Werke von insgesamt 91 Ke­ramikerinnen und Keramikern, die im Kannenbäckerland leben, dort ausgebildet wurden oder durch die traditionellen Gestal­tungstechniken des Westerwaldes und deren Weiterentwicklun­gen maßgebliche Anregungen für ihr eigenes Schaffen erhielten. Die Kunstwerke wurden am 26. April d. J. von einer Jury begut­achtet und bewertet.

Den diesjährigen Förderpreis erhält Gerhard Ihttko, Höhr- Grenzhausen, für ein großes Vorratsgefäß aus Steinzeug, im Holzofen gebrannt.

Der 35 jährige Keramiker ist Autodidakt. Er begann seine kera­mische Arbeit vor 15 Jahren während eines Aufenthaltes in Schottland. Danach war er in verschiedenen Werkstätten inner­halb der Bundesrepublik tätig. Er unternahm außerdem eine Studienreise zu den traditionellen keramischen Zentren im Mit­telmeerraum. Gerhard lättko lebt im Westerwald und gehört seit 1984 der »Werkstattgruppe Hillscheid« an.

In der Begründung für die Verleihung des Preises an den Preis­träger heißt es: »Die Jury lobt die handwerkliche Sicherheit, Subtilität und Perfektion, mit der eine tradierte Gebrauchsform erhalten und fortentwickelt wurde. Ihre Anerkennung gilt der Konsequenz der Arbeit in Unabhängigkeit von zeitgebundenen Strömungen ebenso wie dem Erhalt einer regionalen Leistung der deutschen Keramik auf einem europäischen Horizont.«

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Ausstellungseröff­nung am 9. August d. J. im Keramikmuseum Westerwald, Höhr- Grenzhausen, in Anwesenheit von Landrat Peter Paul Weinert, Westerwaldkreis, statt. Die Laudatio hielt Professor Dr. Heinz Spielmann, Landesmuseumsdirektor, Schleswig.

Neben den Werken Gerhard Tattkos werden weitere 100 Objekte von 45 Keramikerinnen und Keramikern gezeigt. Die Ausstel­lung ist unter dem Titel »Förderpreis Keramik der Nassaui­schen Sparkasse91« noch bis zum 2 2. September 1991 im Kera­mikmuseum Westerwald, Lindenstraße, Höhr-Grenzhausen, dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr zu sehen.

Studienneigung wächst

Zum Jahresbeginn äußerten von 14.100 befragten Schülern vor Erwerb der Hochschulreife 75,6 % die Absicht, zu studieren. Ei­ne solch hohe Studienneigung war nach Mitteilung des Statisti­schen Landesamtes in B ad Ems in Rheinland-Pfalz zuletzt 1982 (76,5 %) festgestellt worden. Sie liegt damit weit über dem Bun­desdurchschnitt (einschl. der neuen Bundesländer) von 66,6 % und auch höher als im Durchschnitt der alten Bundesländer ( 68,8 %).

Von den Befragten strebten 10.100 die allgemeine Hochschulrei­fe an, 4.000 die Fachhochschulreife. Unter den angehenden Abi­turienten war dabei mit 78 % der Wunsch zu studieren deutlich häufiger, als bei den Schülern mit angestrebter Fachhochschul­reife (69,7 %).

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Unterschied in der Studien­neigung bei Jungen und Mädchen etwas verringert. 1991 woll­ten 80 % der befragten 7.700 Jungen und 70 % der befragten 6.400 Mädchen ein Studium aufnehmen. 1990 hatten noch 79 % der Jungen und 65 % der Mädchen den Wunsch, zu studieren. Zurückgegangen ist auch der Anteil der Unentschlossenen. Er hattel990 beil3,9% der Befragten gelegen, 1991 bei 12,3 %. Oh­ne jegliche Studienabsicht waren 1991 12,1 % der Befragten (1990:13,2 %).

Deutlich gestiegen ist der Tfrend zum Lehramtsstudium: 11,9 % der befragten Abiturienten gaben 1991 an, einen Lehramtsstu­diengang anzustreben. 1990 hatte die entsprechende Quote noch bei 6,9 % gelegen.

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Fortsetzung zur Fachartikelserie zum Thema »Richtig erben und vererben« der Volksbank Montabaur-Wallmerod in Zusam­menarbeit mit dem Verlag Linus Wittich KG Der Buchtip:

ErbschaftsBlock - Praktischer Ratgeber zum Thema »Richtig erben und vererben«

Fachbücher überfüttern mit Information. Die Konsequenz: nach qualvoller Lektüre auf der letzten Seite an g elan g t, schwirrt dem interessierten Leser der Kopf. Zu seinem persönli­chen Problem hat er so viel erfahren, daß er nun gar nichts mehr weiß.