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Montabaur

Die Sieger haben ebenfalls die Chance, auf nationaler Ebene Preise wie 8 Tage Abenteuer-Camp am Dachstein oder 1 Woche Ferien auf einem Ponyhof zu gewinnen.

Einen »Kreativitäts-Schub« gab es für Kinder und Erwachsene mit dem Zirkusprogramm Lupellys und dem Zauberer und Bauchredner Perry.

Als Stargast der Veranstaltungkam dann Radost Bokel, die als »Momo«-Darstellerin allen Kindern und Jugendlichen bekannt ist.

Simone Schmidt aus Oberrod (Bildmitte) erhielt ihren Preis aus den Händen von Dr. Karl Krämer vom Kultusministerium Rheinland-Pfalz (links) und Verbandsdirektor Walter Weinkauf (rechts).

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Super-Cabrios für 2,50 DM

Auch in der zweiten Woche der Sonderauslosung, die Tbto-Lotto derzeit in Rheinland-Pf alz und Luxemburg veranstaltet, haben alle Tipper, die ein »J a-Kreuz «im Spiel 7 7 auf ihrem Spielschein machen, die große Chance, einen exklusiven Porsche 911 Carrera 2 Cabrio und einen von 25 brandaktuellen Audi 80 Carbrios zu gewinnen.

Die allerletzte Chance mitzumachen ist am Freitag, 9. August 1991.

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LBS Rheinland-Pfalz

Strategische Ausrichtung der LBS Rheinland-Pfalz auf die 90er Jahre

Nach 18 Jahren Tätigkeit h at die LB S ihre Kinderschuhe längst abgelegt und sich zum Marktführer in Rheinland-Pfalz ent­wickelt. Um diese Marktführerschaft auch für die Zukunft si- cherzu stellen, hat sich die LBS - wie Hermann-Josef Bungarten, im Vorstand der Landesbank Rheinland-Pfalz für die LBS zu­ständiges Vorstandsmitglied, vor der Presse in Mainz erläu­terte - auf das veränderte Umfeld im Bereich der Wöhnungsbau- finanzierung neu ausgerichtet.

Dabei sind die fortschreitende europäische Vereinigung und auch die Gründung weiterer Bausparkassen von Bedeutung. Hinzu kommen sich wandelnde Verbrauchergewohnheiten.

Rahmenbedingungen der 90er Jahre

Bei diesen Überlegungen bilden die zu erwartenden Rahmenbe­dingungen der 90er Jahre einen wichtigen Wegweiser. So ist das Grundbedürfnis Wohnen in engem Zusammenhang mit der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung zu sehen (Zuwande­rungsströme, Single-Haushalte, u. a.).

Die sich daraus ableitende Anspannung auf dem Wohnungs­markt dokumentiert sich z. B. in einem Bedarf von ca. 500.000 Wohnungen pro Jahr in der näheren Zukunft. Dagegen wurden 1990 lediglich 350.000 Wohnungen fertiggestellt. Steigende Im­mobilienpreise und Mietpreise sind die Folge.

Auf die Verknappungssituation reagiert die Bevölkerung mit Aktivitäten zur Sicherung des eigenen Bedarfs, zum Beispiel durch den verstärkten Abschluß von B ausparverträgen. In den nächsten 5 Jahren ist deshalb mit einem Wachstum des Bau­sparmarktes zu rechnen, so Bungarten.

Diese Wachstumschance in der Bausparbranche haben die Gründung weiterer Bausparkassen bewirkt. Darauf hat die LBS sich einzustellen.

Nr. 32/91

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Zum Thema »Richtig erben und vererben« wird in den f olgenden Wochen eine Fachartikelserie der Volksbank Montabaur-Wall­merod in Zusammenarbeit mit dem Verlag Linus Wittich KG er­folgen.

Fachartikelserie (Fortsetzung)

Schulden muß man nicht erben

Nachlaßverwaltung bringt Sicherheit für das Privatvermttgen »Und nun darf ich noch 20.000 Mark Schulden aus der Erb­schaft abstottern!« So lautet häufig nach wenigen Wochen das böse Fazit einer freudig auf genommenen Überraschungserb­schaft. Denn immerhin fast jeder zweite deutsche Haushalt steckt in den roten Zahlen. Vorsicht ist hier für jeden Erben ge­boten: Denn Schulden muß man nicht erben, schließlich läßt sich ein Nachlaß auch ausschlagen.

Im Grundsatz gilt in Sachen Erbschaft: Wer erbt, der erbt alles - Rechte und yermögen, aber auch Verpflichtungen und Schul­den. Wer erbt, übernimmt auch die Verbindlichkeiten des Ver­storbenen, darüber hinaus die Kosten, die durch den Erbfall ent­stehen (Erbfallschulden) und die Kosten für die Regelung des Nachlasses (Nachlaßschulden). Ein Erbe tritt, so der juristische Tbrminus, die Gesamtrechtsfolge des Verstorbenen an - häufig zur Freude der Gläubiger des Verstorbenen.

Aber niemand ist von Gesetz wegen dazu verpflichtet, eine Erb­schaft auch tatsächlich anzutreten. Innerhalb von sechs Wo­chen, gerechnet von dem Tag, an dem der Erbe davon Kenntnis erhält, von wem und aus welchem Grunde ihm ein Nachlaß zu­steht, kann der Bedachte beim zuständigen Nachlaßgericht das Erbe ausschlagen. Innerhalb dieser Frist kann der Erbe in Ruhe eine Aufstellung aller Verbindlichkeiten und Guthaben des Nachlasses, einen sogenannten Status, erstellen, um sich auf dieser Grundlage für oder gegen die Annahme des Erbes zu ent­scheiden.

Sicherheit bringt auch schon der Antrag bei der Nachlaßverwal­tung, der beim zuständigen Nachlaßgericht gestellt werden muß. Schon mit diesem Antrag sind Nachlaß und Privatvermö­gen getrennt. Ein Nachlaßverwalter wickelt die Erbschaft ab, d. h. er begleicht die Verbindlichkeiten aus dem hinterlassenen Vermögen. Sollte, nachdem alle Schulden bezahlt sind, noch ein Guthaben vorhanden sein, geht dieses Vermögen auf den Erben über. Andernfalls werden per Erbschaftskonkurs die Gläubiger soweit als möglich befriedigt. Der Sicherheit, nicht für die Schulden des Verstorbenen zu haften, stehen für den Erben nur die Kosten für di^ Nachlaßverwaltung gegenüber.

Diese Informationen und weitere praktische Tips zum Thema »Richtig erben und vererben« entstammen dem Erbschafts- Block. Der neuartige praktische Ratgeber ist bei der Volksbank Montabaur-Wallmerod gegen eine Schutzgebühr von zehn Mark erhältlich.

(wird fortgesetzt)

Unfreundliches Wetter im Mai: Deutlich weniger Unfälle auf den Straßen

Die Statistiker sehen eine der Ursachen für die rückläufigen- fallzahlen in dem unfreundlichen und kalten Wetter, das die Wochenend-Ausflüge stark beeinflußte. An den vier Wochenen­den (Samstag und Sonntag) im Mai dieses Jahres kamen 10 Menschen bei Unfällen ums Leben, im Mai 1990 waren es an ebenfalls vier Wochenenden 18.

ImMail991 wurde die rheinland-pfälzische Polizei zu 1.544 Un­fällen mit Personenschaden gerufen. Das sind nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 26 Pro­zent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahl der Todesopfer betrug 36 und lag um 13 niedriger als im J ahr zuvor. 573 Verkehrsteilnehmer wurden schwer (minus 22 Prozent) und 1.401 leicht verletzt (minus 31 Prozent).

Auch die reinen Sachschadensunfälle gingen um 10 Prozent auf 8.371 zurück.

Mehr Sozialwohnungen bewilligt

Im Jahre 1990 wurde in Rheinland-Pfalz der Bau von 4.777 So­zialwohnungen bewilligt. Das sind nach Angaben des Statisti­schen Landesamtes in Bad Ems 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Darunter befanden sich 3.739 Wohnungen in vollgeförderten bzw. vollbegünstigten reinen Wohngebäuden. ,

Im 1. Förderungsweg erhielten die Bauherren für 2.440 Woh­nungen (plus 1 Prozent), im 2. Förderungswegfür 563 (minus 40 Prozent) die Zusage öffentlicher Mittel. Im Rahmen des 3. För­derungsweges wurden Gelder für 1.774 neue Wohnungen bewil­ligt (plus 37 Prozent).